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Kabuff
Juni 2011
Literatur
Deutsch
133 Seiten
15 EUR
978-3-937158-55-6

aus dem Litauischen von Cornelius Hell, Akvilė Galvosaitė und Markus Roduner

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»Die litauische Sprache: schwerfüßig, doch würdevoll, ein Laden voller Dinge, ein Antiquariat oder, um den Vergleich fortzuführen, wie ein Kabuff – eine ausgefüllte Sprache«.
Laurynas Katkus erweist sich als sachter aber wirkungsvoller Erzähler. Alltagsleben, gesellschaftliche Verhältnisse und Atmosphäre im noch kommunistischen und dann im postkommunistischen Litauen legt der Autor kunstvoll offen. Katkus thematisiert in seinen Essays Schwellensituationen – Prozesse des Wandels, des Vergehens und des Entstehens. Das Spektrum erstreckt sich vom politischen Wandel, über eindringliche Schilderungen jugendlicher Lebens- und Liebeserfahrungen bis hin zur Selbstreflexion. Als Autor hinterfragt er Schreibprozesse ebenso wie die heutige Bedeutung von Literatur, deren zuversichtlichster Anwalt er ist: Schließlich ist die Literatur »immer noch das unterirdische Kellergewölbe, ohne das kein Kunstgebäude stehen bliebe«.

Laurynas Katkus, geb. 1972 in Vilnius/Litauen, studierte in Vilnius und Leipzig vergleichende Literaturwissenschaften und wurde 2006 über Exil in der modernen Lyrik promoviert. Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände.