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Storyboard
März 2007
Bildende Kunst
Deutsch, Englisch
432 Seiten
18 EUR
978-3-937158-25-9
Gebunden, 14,8 x 12,5 cm, mit 200 s&w Abbildungen, mit einem Gespräch zwischen Jean-Baptiste Joly und Alexander Schellow
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»Storyboard« ist Teil einer größeren Sammlung von etwa 500 Zeichnungen, die Alexander Schellow seit 2001 anfertigt. Jedes Bild ist mit Filzstift auf Transparentpapier aus der Erinnerung gezeichnet. Es sind Rekonstruktionen urbaner Situationen, die überwiegend aus verschiedenen europäischen Städten stammen und im Frühjahr 2007 auf Solitude ausgestellt wurden. Im vorliegenden Band ist eine frei gesetzte Auswahl von 200 Arbeiten zu sehen.

»Storyboard« ist eine Art Labyrinth oder eben ein Storyboard, das aus vielen potenziellen Linien und Bezügen entsteht. Die assoziative Zusammenstellung liefert ein Angebot, aus dem der Betrachter jeweils eine eigene Storyline oder Bilderfolge konstruiert. So ist die Anordnung der Zeichnungen, sowohl in der Ausstellung wie auch in der Publikation ist nur eine von vielen möglichen Setzungen. Durch die Arbeiten wird eine bestimmte Gedächtnisstruktur kartografiert, und Schellow selbst trifft die Entscheidung, in welcher Form die Installation oder die Arbeit im Katalog als ein Weg durch diese gezeigt werden. Eigentlich gibt es aber nur einen großen Pool von Flecken, eine große Fläche, in der jede Zeitlichkeit, jede Erzählung, jede Abfolge gleichzeitig im fundamentalen Sinn Fiktion und Realität ist.

Alexander Schellow, geb. 1974 in Hannover, Solitude-Stipendiat 2006/2007, arbeitet im Bereich Performance-Theater und als bildender Künstler. Er studierte Bildende Kunst an der Universität der Künste, Berlin und an der Glasgow School of Art. 2002 war er Meisterschüler an der Universität der Künste, Berlin. Ausgewählte Projekte: »Frischzelle_06«, Kunstmuseum Stuttgart (2007); Thessaloniki Biennale (2007); »Vanishing Points«, Galerie Ute Parduhn, Düsseldorf (2007); »topolog«, Mousonturm Frankfurt (2005) und Staatstheater Stuttgart (2006); »3Sekunden«, Galerie Ute Parduhn, Düsseldorf (2004); »sammlung«, DNA Galerie, Berlin (2003); »36x36köpfe«, Peoples Palace Museum Glasgow (2001) und Käthe-Kollwitz-Museum Berlin (2002).