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Isabel Mundry
Musik / Klang
2007-2009
Freiburg i. Breisgau
/
Deutschland
Geboren 1963 in Schlüchtern.

Studium von Komposition, Musik- und Kunstgeschichte sowie Philosophie in Berlin, Frankfurt (Main).

Von 1992 bis 1994 lebte sie in Paris, zunächst als Stipendiatin an der Cité des Arts, anschließend arbeitete sie am IRCAM, im Rahmen eines einjährigen Informatik- und Kompositionskurses. Von 1994 bis 1996 war Isabel Mundry freischaffend in Wien.

Nach Lehraufträgen an der Berliner Kirchenmusikschule und an der Hochschule der Künste in Berlin erhielt sie 1996 eine Professur für Musiktheorie und Komposition an der Frankfurter Musikhochschule. Seit 2003 ist sie Professorin für Komposition an der Hochschule Musik und Theater in Zürich. 2002/2003 war sie Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin.

Isabel Mundry war Dozentin u.a. bei den Darmstädter Ferienkursen (1989-2002) sowie dem Akiyoshida-Festival (Japan 1997) und gab Meisterkurse an den Musikhochschulen Kopenhagen (2002) und Tiblissi (2007).

Sie erhielt zahlreiche Preise, darunter den Boris-Blacher-Kompositionspreis, den Busoni-Kompositionspreis, den Kranichsteiner Musikpreis und den Siemens-Förderpreis. Ihr Musiktheater „Ein Atemzug – die Odyssee“ bekam 2006 den Kritikerpreis als Uraufführung des Jahres.

Isabel Mundry war Composer in Redidence beim Tong Yong Festival (Korea, 2001), Lucern Festival (2003) und dem Nationaltheater Mannheim (2004/2005); in der Saison 2007/2008 ist sie in gleicher Position in Dresden.

Zahlreiche Auftragsarbeiten u. a. für die Tage für Neue Kammermusik Witten, die Donaueschinger Musiktage, das Mozarteum Salzburg, das Ensemble Intercontemporain, die Berliner Philharmoniker und das Chicago Symphony Orchestra.

Ausgewählte Werke: „Flugsand“ (Orchester, 1998); „Traces des Moments“ (Klar, Akkordeon, Vl, Vla, Vc, 2000); „Wer?“ (Singst., Klav., 2005); „Ein Atemzug – die Odyssee“ (Musiktheater, 2003/04); „falten und fallen“ (Hammerklavier, Streichquartett, 2006).

Ihre Werke sind bei Breitkopf&Härtel verlegt.