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János Térey
Osteuropäisches Netzwerk
Sonderprogramme
2005-2007
Budapest
/
Ungarn
01. April 2006 - 30. Juni 2006
Geboren 1970 in Debrecen/Ungarn.

János Térey lebt und arbeitet als Dichter, Dramatiker und literarischer Übersetzer in Budapest. Wichtigste Nachdichtungen in ungarischer Sprache sind: »Saturnische Gedichte« von Paul Verlaine (1994) und »Boris Godunov« von Alexander Puschkin (aus einer groben Übersetzung, 2002).

Von János Térey sind zahlreiche Gedichtbände erschienen, u. a. »Természetes arrogancia« (Die natürliche Arroganz, 1993), »Tulajdonosi szemlélet« (Besitzeraspekte, 1997), »Termann hagyományai« (Termanns Traditionen, 1997), »Sonia útja a Saxonia mozitól a Pirnai térig. Válogatott versek (1988-2001) « (Sonias Weg vom Saxonia Kino zum Pirnai Platz. Ausgewählte Gedichte (1988-2001), 2003) sowie das postmoderne Epos »Paulus« (2001).

Seine ersten Theaterstücke, die Tetralogie »A Nibelung-lakópark« (Die Nibelungen-Wohnsiedlung, 2004), wurden vom renommierten ungarischen Regisseur Kornél Mundruczó im Krétakör Theater inszeniert und u. a. 2006 beim Theaterfestival »Neue Stücke aus Europa« in Wiesbaden aufgeführt. Sein neuester Gedichtband »Ultra« erschien im Juni 2006 bei Magvetö. Térey’s Übersetzung der »Trachinierinnen« von Sophokles wurde 2006 im Studio Theater Kamra in Budapest aufgeführt. Demnächst wird sein Stück »Asztalizene« (Tischmusik) im Radnóti Theater in Budapest aufgeführt.

János Térey erhielt zahlreiche Preise, u. a. den Ern? Szép Preis (2004), den Preis für das Buch des Jahres in der Kategorie Drama (2005) und zuletzt 2007 den Ungarischen Kritikerpreis für sein Theaterstück »Kazamaták« als bestes zeitgenössisches ungarisches Theaterstück 2005/2006.

János Térey ist Teilnehmer des Austauschprogramms für Schriftsteller zwischen Akademie Schloss Solitude und dem József Attila Kreis und Collegium Budapest, Ungarn.