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Karolina Grzywnowicz
Osteuropäisches Netzwerk
Sonderprogramme
2017–2019
Berlin
/
Deutschland
01. Oktober 2018 - 31. Dezember 2018

Geboren 1984 in Krakau/Polen.

Karolina Grzywnowicz ist eine bildende Künstlerin mit interdisziplinärem Ansatz.

Ihre jüngsten Arbeiten, die häufig von brutaler Natur sind, beschäftigen sich mit Pflanzen im sozialen und politischen Kontext. Für ihre forschungsbasierte Vorgehensweise greift sie auf Archivmaterial, Interviews, mündlich überlieferte Geschichte und bibliografische Aufzeichnungen zurück. Dabei sucht sie nach Parallelen zwischen historischen Ereignissen und aktuellen sozialen und politischen Diskursen, die von drängenden Themen wie Gewalt, Exil und Migration angetrieben werden. Sie arbeitet mit verschiedenen Medien: Skulptur, ortsspezifische öffentliche Installationen, Klanginstallationen, künstlerischen Interventionen und partizipativen Projekten.

Karolina studierte von 2003 bis 2008 an der Fakultät für Vergleichende Literaturwissenschaften der Jagiellonen-Universität in Krakau/Polen. Vom polnischen Ministerium für Kultur und Nationales Erbe und der Europäischen Kulturstiftung erhielt sie ein Stipendium. Ausstellungen ihrer Arbeiten fanden unter anderem statt in der Zachęta National Gallery of Art (Warschau/Polen), bei Onomatopee Projects (Eindhoven/Niederlande), im Büro für Kulturelle Übersetzungen (Leipzig/Deutschland), im WRO Art Center (Breslau/Polen) und in der BWA Gallery of Contemporary Art (Kattowitz/Polen).

Karolina Grzywnowicz ist Teilnehmerin des Austauschprogramms zwischen der Akademie Schloss Solitude und dem Zentrum für Zeitgenössische Kunst, Schloss Ujazdowski in Warschau. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

www.karolinagrzywnowicz.com