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Krzysztof Gutfrański
Osteuropäisches Netzwerk
2019
Warschau
/
Polen
01. Oktober 2019 - 31. Dezember 2019

Geboren 1982 in Polen.

Krzysztof Gutfrański ist Kurator, Redakteur und Forscher. Seine kontextuelle Forschungspraxis dreht sich um Themen sozialen Engagements, alternativer Bildung, Werttheorie und nichtfunktionales Denken in einer Ära systematischer und technologischer Transformationen. Gutfrański hat in kuratorischen Abteilungen verschiedener Institutionen gearbeitet; dazu gehören das Centre of Contemporary Art in Toruń/Polen (2009–2011), die National Gallery of Art Zachęta in Warschau/Polen sowie das Centre for Contemporary Art Ujazdowski Castle in Warschau, wo er aktuell Chefredakteur der quartalsweise erscheinenden OBIEG ist.

Er arbeitete als Forscher auch für führende polnische und brasilianische NGOs. Ausgewählte von Gutfrański kuratierte und ko-kuratierte Projekte: Dis-Othering: Beyond Afropolitan and Other Labels (OBIEG, Bozar, Savvy Contemporary, 2018–2019); País do futuro am Ateliê Espai in Belo Horizonte/Brasilien und die Langzeitprojekte Trauma & Revival (Bozar in Brüssel/Belgien, Fondazione Pistoletto in Biella/Italien, 2017–2018) und das Archiv Game of States, unter anderem präsentiert im Palais de Tokyo in Paris/Frankreich: Le Bord des mondes, Paris (2015). Sein Langzeitprojekt, in dem er sich mit alternativen Ökonomien wie Agromining und den Auswirkungen der Terradeformation im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais beschäftigt, entwickelt er seit 2014. Von 2010 bis 2015 war er Chefredakteur der Alternativa Edition für das Wyspa Art Institute in Danzig. Gutfrańskis Praxis beinhaltet umfangreiche Recherchen, in denen er sich mit der Nutzung von Publikationen in einer Zeit der Informationsüberflutung auseinandersetzt.

Krzysztof Gutfrański hat Kunstgeschichte an der Nicolaus Copernicus University in Toruń (2001–2006) und Curatorial Studies an der Jagiellonian University in Krakau (2007–2008) studiert.