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Luzi Gross
art, science & business, Kunstkoordination
München
/
Deutschland
01. Juli 2016 - 30. Juni 2017

Geboren 1987 in München/Deutschland.

Nach einem Studium Generale am Leibniz Kolleg in Tübingen/Deutschland schloss Luzi Gross ein Bachelorstudium in Kulturwissenschaften und ästhetischer Praxis an der Universität Hildesheim/Deutschland ab. Ihr Masterstudium absolvierte sie bis 2016 in Communication & Cultural Management an der Zeppelin Universität Friedrichshafen/Deutschland.

Seit 2010 arbeitete Luzi Gross als Kunstvermittlerin und kuratorische Assistentin bei Kunstvereinen in Hildesheim, Hannover und Friedrichshafen, bei den KunstFestSpielen Herrenhausen, bei der sozial-künstlerischen Einrichtung CELF in Wales und am artsprogram der Zeppelin Universität. Kuratorisch war sie u.a. beteiligt an den Ausstellungen Points of View. Orte der Fotografie und Schwer Vermittelbar. Animationsfilme, Objekte & Installationen (beide in Hildesheim, 2012), sowie Christof Salzmann. Das Archiv bin ich (Friedrichshafen, 2015). Im Rahmen der artsprogram-Tätigkeit arbeitete sie u.a. an der Präsentation des Archivs für Soziale Plastik zum politischen Schaffen von Joseph Beuys an der Zeppelin Universität mit. Luzi Gross war Gastarbeiterin am Haus der Kulturen der Welt in Berlin im Anthropozän-Projekt und in der Graphischen Sammlung der Uffizien in Florenz. In 2017 ist sie Teil des Chors, dem Vermittlungsprogramm der documenta14.

Als künstlerische Leiterin des Modell-Projekts Learning Community, schuf Luzi Gross gemeinsam mit Caroline Brendel, dem artsprogram und der Initiative welt_raum im Frühjahr 2016 einen Begegnungsort für Geflüchtete, Studierende und NachbarInnen in Friedrichshafen. Hier wurden in Workshops die Potentiale künstlerisch inspirierter Strategien für neue Formen des Zusammenlebens erprobt und reflektiert. Der Frage, auf welche Weise künstlerische Strategien in soziale Prozesse eingreifen und welche Rolle KuratorInnen dabei zukommt, widmete sie sich in ihrer Masterarbeit.