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Marina Gioti
Osteuropäisches Netzwerk
2017–2019
Athen
/
Griechenland
01. Oktober 2017 - 31. Dezember 2017

Geboren in Athen/Griechenland.

Marina Gioti arbeitet als Filmemacherin und Bildende Künstlerin und lebt in Athen. Sie studierte Chemieingenieurwesen, Umweltmanagement (MSc), Film-, Medien- und Kommunikationswissenschaften (MA) in Griechenland, Großbritannien und Belgien.

Mit Filmemachen als Kern ihrer interdisziplinären Praxis untersucht Marina Gioti kinematografische Narrative und Techniken sowie mediale Kunstwerke. Sie hat eine besondere Beziehung zu gefundenen Objekten, die sie häufig verändert, um ihre eigene Herangehensweise an vergessene Erzählungen und Geschichten zu praktizieren.

Sie co-kuratierte über zehn Jahre zwei Kunstausstellungen und war Programmplanerin für Experimental- und Dokumentarfilme für alternative Vorstellungen und Filmfestivals. Desweiteren war sie Mitglied der Jury beim Courtisane Festival in Gent/Belgien und bei TENT, den niederländischen Preisen der Kunsthochschulen im Jahr 2012 und 2013.

Ihre Arbeit wird weltweit präsentiert und ausgestellt, sowohl bei internationalen Filmfestivals (Toronto IFF, Transmediale, Jeonju IFF, Les Rencontres Internationales, Viennale) wie auch in Museen und Biennalen für Bildende Kunst (Bozar, Caixa Forum Barcelona, Deste Foundation, Thessaloniki Biennial, Wroclaw Media Art Biennial).

Kürzlich erhielt sie den Auftrag des Onassis Cultural Center in Athen, für die Ausstellung Hypnos Project in Zusammenarbeit mit einem der größten Krankenhäuser des Landes, Evangelismos, eine Installation zu produzieren, die Daten aus der Schlafforschung benutzt.

​2017 hat sie als Künstlerin an der documenta 14 teilgenommen. Dort zeigte sie ihren ersten Spielfilm, The Invisible Hands. Sie nimmt ebenfalls an der ersten Anren Biennale teil, die im Oktober 2017 in Chengdu, Shichuan/China stattfindet.