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Milica Ivic
Osteuropäisches Netzwerk
2017–2019
Belgrad
/
Serbien
01. Oktober 2017 - 31. Dezember 2017

Geboren 1981 in Belgrad, Serbien.

Milica Ivić ist Kunsttheoretikerin. Sie absolvierte 2008 ihr Masterstudium in allgemeiner und vergleichender Literaturwissenschaft an der philologischen Fakultät der Universität von Belgrad, wo sie 2010 auch ihr Masterstudium abschloss. Von 2011 bis 2016 studierte Ivić, ebenfalls in Belgrad, interdisciplinary doctoral studies, mit Abschluss im Oktober 2016. Ihre Doktorarbeit schrieb sie zum Thema Principles of Communality and Collaboration in the Contemporary Theories of Artistic Production; ihr Doktorvater war Miško Šuvaković. Sie kollaboriert in formellen sowie informellen Projekten, die sich mit der lokalen Szene der Darstellenden Kunst in Serbien beschäftigt.

Als Autorin schreibt und übersetzt sie Texte zur zeitgenössischen Kunsttheorie.

Ivić ist mit dem Choreographen Igor Koruga am Projekt Archiving Contemporary Dance beteiligt, das in Zusammenarbeit mit der Nomad Dance Academy realisiert wird. Das bisherige Ergebnis dieser Arbeit zeigt sich in der Extraausgabe des Magazins Maska, Autonomy to Dance. Case Studies of Contemporary Dance Practices in Former Yugoslavia, das im Oktober 2017 veröffentlicht wird. Der Titel der Forschungarbeit von Kuroga Ivić lautet Archiving the Contemporary Art of Dance in Serbia. Issues with Institutionalization, or On Betraying the »Independence« of the Local Dance Scene.

Milica Ivić identifiziert sich mit mehr den informellen, unangepassten Praktiken von Kunst. Ihre künstlerische Arbeit und Ausrichtung sind seit 2007 eng mit dem Künstlerkollektiv Mubareć verbunden. Sie gehört zu den Gründern und Programmkoordinatoren des Autonomen Kulturzentrums Matrijaršija in Zemun, ebenso ist sie Programmkoordinatorin des Novo Doba Festivals, und Mitglied des Kreativnetzwerks Fijuk.