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Sophie-Charlotte Opitz
Kunstkoordination
2019
Stuttgart
/
Deutschland
01. Januar 2019 - 26. April 2019

Geboren 1987 in Aachen/Deutschland.

Sophie-Charlotte Opitz ist examinierte Kunstwissenschaftlerin, Kunstpädagogin und Philosophin. Nach ihrem Staatsexamen an der Goethe-Universität Frankfurt (2013), hat sie bei Frau Prof. Dr. Verena Kuni und Frau Prof. Dr. Astrid Erll ihre Dissertation zur Ästhetik von Kriegs- und Konfliktfotografie geschrieben und 2018 fertiggestellt. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf Fototheorie und transkultureller Gedächtnisforschung. Hierbei fokussiert sie im Besonderen soziopolitische Themen, unter anderen Sichtbarkeitsrechte und kollektive Traumata.

Von 2015 bis 2018 hat sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Visuelle Kultur des Instituts für Kunstpädagogik geforscht und gelehrt. Daneben ist sie seit 2014 Dozentin für bildende Kunst an den Hessischen Schülerakademien. Sie publiziert im Bereich der Medientheorie und Kunstpädagogik unter anderen im Transcript Verlag und Journal of Aesthetics and Culture. Sie ist ordentliches Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie. Von 2016 bis 2018 war sie Stipendiatin des Förderprogramms SciMento – Hessenweit.

Gemeinsam mit Dr. Florian Härle hat sie die Veranstaltungsreihe briefings ab 2015 initiiert, die die Vernetzung von verschiedenen Akteur*innen des Wissenschafts- und Handlungsfeldes der Kunst fördert. In zahlreichen Projekten hat sie als Koordinatorin, Autorin und Wissenschaftlerin eng mit Künstler*innen und Wissenschaftler*innen zusammengearbeitet. Ihr aktuellstes und in Kooperation mit dem Fotografen Gideon Mendel initiiertes Projekt The Irma Albums / The Alf Documents befasst sich mit der Materialgeschichte von Fotoalben und Erinnerungsdynamiken jüdischer Familiennarrative des zweiten Weltkrieges.