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Yania Suárez Calleyro
Kulturjournalismus
2015–2017
Havanna
/
Kuba
08. Juli 2016 - 30. November 2016

Geboren 1975 in Havanna/Kuba.

Yania Suárez Calleyro arbeitet als Schriftstellerin und Journalistin in Havanna/Kuba. Sie erwarb einen Abschluss in Philologie von der Universität von Havanna und einen Masterabschluss von der Western University in London/Kanada (2009). Yania Suárez Calleyro arbeitete als Literaturprofessorin und kollaborierte mit verschiedenen Zeitschriften und Zeitungen.

2002 veröffentlichte sie das national ausgezeichnete Buch Usted tiene derecho a hacer silencio sowie einige Kurzgeschichten und Aufsätze in nationalen und internationalen Zeitschriften. 2011 nahm Liliane Hasson, die französische Übersetzerin von Reinaldo Arenas, einen davon in ihren persönlichen Sammelband mit jungen kubanischen Schriftstellern, L’Île errante, auf.

Seit vielen Jahren studiert Yania Suárez Calleyro die Arbeiten von Jorge Luis Borges, sowohl im Allgemeinen als auch speziell in Bezug auf Paul Valéry. Die Interpretation von Pierre Menard, autor del Quijote (Variaciones Borges, #32) kann als ihr größter Erfolg betrachtet werden.

Nachdem sie mit der Zensur in Kuba zu kämpfen hatte, begann sie ihre Karriere als Journalistin bei unabhängigen Zeitungen wie Diario de Cuba und 14ymedio aus dem kubanischen Exil und aus dem »inxile«, mit denen sie bis heute zusammenarbeitet. 

Yania Suárez Calleyro ist Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude im Bereich Kulturjournalismus, im Rahmen eines Sonderprogramms, das von der Carl-Zeiss-Stiftung gefördert wird.