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Konzeptuelle Performance »40’ 33’’: All Power to the Imagination«
Konzeptuelle Performance von Milos Sofrenovic
Foto: Judith Engel
02. März 2018 19:00
performance


​»I do not agree that life is a game. What we want is an anarchy that works.«
–  John Cage

Milos Sofrenovics neue konzeptuelle Performance ist eine Untersuchung dessen, was die Wechselbeziehung – bestehend aus »Zeit-Raum-Körper« – zwischen KÜNSTLER und BETRACHTER, greifbarer macht. Durch eine kollektive Erfahrung, die während der sich entfaltenden Performance reduziert wird auf die Bedeutung des Prozesses, rückt die nachfolgende Reflexion des Erfahrenen in den Hintergrund.

  • Foto: Judith Engel


Die Performance ist eine Hommage an

(1) Das bemerkenswerte Werk 4’ 33’’ (vier Minuten, dreiunddreißig Sekunden), eine dreiteilige Komposition des Amerikanischen Experimentalkomponisten John Cage von 1952, als Inbegriff einer Idee, die besagt, dass alle Klänge Musik erzeugen können.

(2) All Power to the Imagination! war eine bekannte Maxime der französischen Studenten, die im Mai 1968 protestierten. Damit soll in 2018 das 50jährige Jubiläum dieses sozialen Ereignisses unterstrichen werden.

(3) Fünf dramaturgische Tableaux Vivants (lebende Bilder) dieser Performance sind eine Hommage an die Zeit der späten 1960er, als diverse Konzept/Performance Kunst-Praktiken die Wichtigkeit des EXPERIMENTIERENS mit »Zeit-Raum-Material« betonten, der REPRÄSENTATION voranstellten und in Form von Objekten/Bildern in staatlichen Museen ausstellten oder auf Theaterbühnen auf der ganzen Welt aufführten.

»Art work is not completed by the Artist. The work of Art is completed by the Observer.«
– Marcel Duchamp

  • Foto: Judith Engel


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