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AUSSTELLUNGEN
Nicolas Fernandez
»Antigone and Ismene«
12. September 2013 20:00 - 27. Oktober 2013 16:00
ausstellung, performance

Am Donnerstag, dem 12. September um 20 Uhr eröffnet die Akademie die Ausstellungen von Jenny Brosinski, Ndikhumbule Ngqinambi und Nicolas Fernandez. Während des Abends werden Andrea Pivatto, Flavia Lucato, Antonio Marques und Robson Ferreira die Performance »Thrilled to See the Light« präsentieren.

 

Jenny Brosinski
»RIFF – UND ANDERE BILDER«

Das Unmittelbare von Fläche, Linie und Farbe ... ist Jenny Brosinskis Antwort auf die Frage nach ihrer Malerei. Ihre Bilder bestehen aus mehreren Schichten: die intensive Auseinandersetzung des Hin- und des Wegmalens spielt dabei eine ebenso große Rolle, wie ihre Auseinandersetzung mit dem Zufall und dem Scheitern. Große Flächen treffen dabei auf Linien oder Kleinteiliges, dabei wechselt Jenny Brosinski ständig zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Figurative oder landschaftliche Assoziationen sind möglich, werden aber nicht herausgefordert. Die Deutungsebenen treten hinter der malerischen Wirkung zurück.

 

Ndikhumbule Ngqinambi
»Thrilled to See the Light«

Ndikhumbule Ngqinambis Arbeit »Thrilled to See the Light« entstand in engem Austausch mit der Choreografin Andrea Pivatto. Sie ließ sich für die Choreografie der gleichnamigen Performance, die am Eröffnungsabend zu sehen sein wird, von Ndikhumbule Ngqinambis Gemälden inspirieren, die wiederum das Licht und die Fähigkeit des Sehens zelebrieren. Sie zeigen Menschen, die sich durch das Dunkel kämpfen sowie ihre Aufregung und Begeisterung, wenn sie schlussendlich das Licht sehen.

 

Nicolas Fernandez
»iPaintings«

»iPaintings« ist Nicolas Fernandez erste Ausstellung seit zehn Jahren. Seit seiner Jugend leidet er an einer chronischen Krankheit, die ihn ab 2004 daran hinderte, seine Arbeit auszustellen. Paradoxerweise begann damit die kreativste Phase in seinem Leben. Die permanente Konfrontation mit der Krankheit gab ihm die vollkommene künstlerische Freiheit. Zu sehen sind sieben digitale Gemälde, die 2009 während langer Behandlungszeiten im Krankenhaus auf dem iPhone entstanden sind. Sie basieren auf Werbeanzeigen, Stockfotos und eigenen privaten Bildern. Dabei werden alltägliche Situationen antiken griechischen Tragödien gegenüber gestellt.

Die Ausstellung »iPaintings« von Nicolas Fernandez wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung der Abteilung Kultur und Sport der Stadt Genf. 

 

Ausstellungsdauer: Freitag, 13. September bis Sonntag, 27. Oktober 2013
Öffnungszeiten: Di–Fr 10–12 & 14–16 Uhr, Sa–So 12–16 Uhr