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Ausstellungen im Januar 2017
19. Januar 2017 19:00
lesung, ausstellung

Vom 19. Januar bis zum 05. März 2017 sind die Arbeiten der Stipendiaten Kostis Velonis, Georges Senga Assani und Jelena Vesić an der Akademie Schloss Solitude zu sehen.


Kostis Velonis
Precision German Craftsmanship

  • Foto: Kostis Velonis

Der Titel der Ausstellung stammt von einem Gedicht des Amerikaners Matthew Rohrer. Er beschreibt darin seine Vorstellung von deutscher Handwerkskunst, vor allem in Bezug auf die sprichwörtliche deutsche Gründlichkeit und Präzision. Kostis Velonis spielt mit dieser Idee und schafft Gegenstände, die bewusst nicht auf diesen Werten basieren. Die Glätte und der Glanz klassischer Designerprodukte wird durch Kratzer auf der rauen Oberfläche, durch Verfall, und letztlich durch den Zusammenbruch des kulturellen Objekts, ersetzt. Die meisten Oberflächen bleiben schmutzig, verschmiert und fleckig, wodurch sie ihre eigenen Geschichten erzählen. 


Georges Senga Assani
Cette maison n’est pas à vendre et à vendre

  • Foto: Georges Senga Assani


Mit seinen Fotografien greift Georges Senga Assani Konfliktsituationen auf, die in seinem Herkunftsland Kongo bei Erbschaftsstreitigkeiten oder Insolvenz entstehen. Was passiert mit dem persönlichen Eigentum von Menschen, wenn die Besitzverhältnisse plötzlich unklar sind und welche Auswirkungen haben solche Konflikte auf das Zusammenleben in einer Familie oder einer Gemeinschaft. 



Jelena Vesić
Story on Copy

  • Goran Djordjevic, Copying Mondrian in National Museum - Belgrade, guided tour through the exhibition Against Art, Salon of Museum of Contemporary Art - Belgrade, 2011, Foto: Vladimir Jeric Vlidi

Jelena Vesić arbeitet als freie Kuratorin, Schriftstellerin und Herausgeberin. Sie ist in den Bereichen aktiv, in denen politische Theorie und zeitgenössische Kunst ineinander greifen. Vesić untersucht Beziehungen zwischen Kunst und Ideologie im Rahmen der geopolitischen Kunstgeschichte und konzentriert sich dabei auf die experimentelle Kunst und auf die Ausstellungspraxis im ehemaligen Jugoslawien und in Osteuropa in den 1960ern und 1970ern.



Eintritt frei.
Ausstellungsdauer: 20. Januar bis 5. März 2017
Öffnungszeiten: Di–Do 10–12 & 14–17 Uhr, Fr 10–12 & 14–16 Uhr, Sa–So 12–16 Uhr