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Ausstellungseröffnungen im März 2017
16. März 2017 19:00
ausstellung

Am Donnerstag, dem 16. März 2017 um 19 Uhr lädt die Akademie Schloss Solitude herzlich zu den Ausstellungseröffnungen von Dima Hourani, Simone Rueß und Petra Szöcs ein. 


Dima Hourani
Untitled

»Je klarer das Bild wird, desto weiter entfernt sich seine Perfektion von der Realität.« Die palästinensische Künstlerin Dima Hourani konzentriert sich auf unscharfe »blurry« Bilder, die zunehmend in Konkurrenz stehen zu den Hochglanzfotos der neu aufkommenden Medientechnologien. So wird das unscharfe Bild nicht nur für die Medien, sondern auch für die Kunst zum faszinierenden Material. Dabei geht es nicht um die Frage, inwiefern unscharfe oder klare Bilder Realität vermitteln. Mit der Produktion unscharfer Objekte fordert Dima Hourani den Betrachter heraus, seine visuellen Erlebnisse zu hinterfragen.


Simone Rueß
Raum/Biografie 2016/17

In einer fortdauernden künstlerischen Recherche untersucht Simone Rueß individuelle Raumwahrnehmungen, die sich je nach Biografie, Ort und Umgebung entwickeln. Routinen innerhalb von sozialen, zeitlichen und historischen Strukturen erzeugen individuelle Raumbilder, welche sich Rueß in narrativen Interviews beschreiben lässt und dann in Zeichnungen formalisiert. Die stetig wachsende Sammlung an unterschiedlichsten Raumverständnissen aus aller Welt ist im Februar/März 2017 Ausgangspunkt für performative Studien zusammen mit anderen Stipendiaten im hierfür eingerichteten Raum/Biografie LAB an der Akademie Schloss Solitude. Die daraus entstehende Vernetzung unterschiedlichster Raumbiografien wird im Kabinett in Form einer Collage aus (Auf-) Zeichnungen präsentiert.

Mit Beiträgen aus dem Raum/Biografie LAB u. a. von Frauke Aulbert, Catherine Lamb, Nina Støttrup Larsen, Ana Mendes, Gavin Steingo, Jean-Lorin Sterian, Xinjun Zhang.


Petra Szöcs
Leaving the Station

»Während meines Stipendienaufenthalts an der Akademie Schloss Solitude nahm ich das erste Bild dieser Serie am Bahnhof in Heidelberg auf. Es zeigt einen älteren Mann, der die Treppen hochläuft und die Hände hinter seinem Rücken verschränkt. Ein Freund fragte mich, warum ich nicht eine Bilderserie daraus machen würde. So ist das Projekt entstanden. In den letzten zwei Jahren habe ich an verschiedenen Bahnhöfen, meist in Ungarn und Rumänien, fotografiert.«

Die ungarische Autorin und Filmemacherin Petra Szöcs präsentiert eine Serie von Fotografien, die an verschiedenen Bahnhöfen in Deutschland, Ungarn und Rumänien entstanden.

Am Eröffnungsabend präsentiert Petra Szöcs außerdem eine Auswahl von Videos und liest aus ihrem soeben in der Edition Solitude erschienen Gedichtband Das dänische Puder


Eintritt frei.

Ausstellungsdauer: 17. März bis 30. April 2017
Öffnungszeiten: Di–Do 10–12 & 14–17 Uhr, Fr 10–12 & 14–16 Uhr, Sa–So 12–17 Uhr