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Der Sommer in Stuttgart 2017
15. Juni 2017 - 18. Juni 2017
konzert

Das Festival feiert in diesem Jahr seinen 10. Jahrestag. Das Programm umfasst Konzerte, Performances, Konzertinstallationen, crossmediale Produktionen im Theaterhaus sowie Open Air. Mit einer visuellen Inszenierung von Li Lorian von Erik Saties Ballet Parade am 15 Juni und einem Doppelkonzert / Performance der aktuellen Stipendiatinnen Frauke Aulbert sowie Gwenaelle Rouger mit Janine Jembere am 18. Juni 2017 um 20 Uhr in P1 und T4. Eine Kooperation von Musik der Jahrhunderte, Akademie Schloss Solitude, ascolta, Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und SWR.


15. Juni 2017, 18 Uhr

Erik Saties Ballett Parade wurde für Diagilews Ballets russes geschrieben und mit Kostümen von Picasso ausgestattet. Saties Musik mit ihren vielen Loops gilt heute als Ausgangspunkt für eine nicht erzählende, statische Musik. ascolta nimmt die Idee des multimedialen Tanztheaters auf und gibt der israelischen Künstlerin Li Lorian (Stipendiatin 2016/2017) eine Carte blanche für die visuelle Neuinszenierung. Martin Smolkas vergnügliche Musik zum Pausenfilm Entr'acte und Saties Originalversion ergänzen das Programm.

Ort: Theaterhaus Stuttgart, T2


18. Juni 2017, 20 Uhr
Doppelkonzert

I – BEAT BOX

Wenn Beatboxen, das 5. Element des HipHop, auf Neue Musik trifft, prallen musikalisch und soziokulturell zwei Welten aufeinander, die beide am Rande der Gesellschaft fanatisch ihre Kunst schaffen und trotzdem unterschiedlicher nicht sein könnten. Auf den drei Ebenen Vokalartistik, Video/Lichtdesign und Elektronik wird die rhythmische Sprache des Beatboxen in neo-avantgardistische Soundart übersetzt.

Mit Frauke Aulbert (Stimme, Performance, Konzept), Alexander Hofmann (Klangregie) und Jörg Bittner (Lichtdesign).

Ort: Theaterhaus Stuttgart, P1

II – a new skin

Die Performance a new skin befasst sich mit dem Körper und seiner Virtualität. Die Musikerin Gwen Rouger und die Künstlerin Janine Jembere nähern sich ihm und seinen Repräsentationen aus unterschiedlichen Perspektiven an. Ihre Arbeit kreist um Künstlichkeit und physische Veränderungen. Mittels Technik wird die Performerin visuell verdoppelt und verdreifacht, ihre Gliedmaßen verlängert. Das Piano mutiert zu einem Stück Holz und wird kontrolliert von der Stimme der Pianistin oder ihrer Gehirnströme.

Kompositionen von Michael Beil, Alvin Lucier, Neil Luck, Stefan Prins, Simon Steen Andersen.
Mit Gwen Rouger (Konzept, Klavier, Keyboard (Soundinitiative)), Janine Jembere (Konzept, Szenografie, Video) und Etienne Graindorge (Sound Ingenieur (Soundinitiative))

Ort: Theaterhaus Stuttgart, T4

Eintritt 15 Euro / erm. 9 Euro. Tageskarte 23 Euro / erm. 14 Euro.
Kartentelefon 0711-40 20 720 oder per E-Mail an: tickets@theaterhaus.com