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Öffentlicher Dialog
Zukünftige Kooperationen zwischen Kunst & Wissenschaft und deren Rolle für Europa
12. Oktober 2017
gespräch
art, science & business

Innerhalb des gegenwärtigen Wandels von Gesellschaft und Wirtschaft steht man nicht allein vor der Notwendigkeit, neue Ideen und Produktionen zu entwickeln. Es besteht auch die Dringlichkeit, völlig neue Formen der technischen und gesellschaftlichen Veränderung zu beschreiten, um Zukunft zu gestalten. Insbesondere in den Bereichen der Wissenschaft und Industrie steigt die Nachfrage nach Kreativität und Innovation stetig. Hierbei wird der Kunst oftmals eine katalytische Rolle zugeschrieben. Neue Plattformen und Rahmenbedingungen in Industriezweigen sowie Kulturinstitutionen werden geschaffen, die sowohl KünstlerInnen als auch WissenschaftlerInnen mit unterschiedlichen Hintergründen einbeziehen. So wird ein interdisziplinärer Austausch hergestellt, der es beiden Seiten ermöglichen soll, voneinander zu lernen, alternative Umgangsweisen mit neuen Technologien zu entwickeln und deren Anwendung in der Gesellschaft kritisch zu reflektieren. 

Im Rahmen einer neuen Partnerschaft zwischen der Akademie Schloss Solitude und dem Hexagone Scène Nationale Arts Sciences/Atelier Arts Sciences initiieren beide Institutionen einen öffentlichen Dialog über die Zukunft von Kooperationen zwischen Kunst und Wissenschaft sowie deren Rolle für Europa.

Einzelne Themen beinhalten die Fragen:   

  • Wie können internationale Partnerschaften zwischen Kunst, Wissenschaft und verschiedenen Branchen der Wirtschaft erfolgreich und mit positiven Ergebnissen für alle Partner aufgebaut werden?
  • Welche Ideen und Praktiken ergeben sich aus der Mischung dieser verschiedenen Bereiche und wie werden die Sektoren durch den Dialog verändert?
  • Auf welche Weise kann die Monopolisierung der Kunst als Mittlerin für eine gewinnbringende Transformation von wissenschaftlichem und technologischem Wissen vermieden werden?
  • Welche neuartigen Handlungsfelder können KünstlerInnen aus Partnerschaften mit WissenschaftlerInnen und TechnologInnen gewinnen?
  • Welche Auswirkungen haben die Kooperationen von Kunst und Wissenschaft auf europäischer Ebene?

Programm 
 
Donnerstag, 12. Oktober

11 bis 12.30 Uhr, Atelier Arts Sciences, Grenoble/Frankreich
Öffentlicher Dialog über die Zusammenarbeit von Kunst und Wissenschaft in Deutschland und Frankreich. Mit u. a. Michel Ida, Direktor des CEA Open Labs; Antoine Conjard, Direktor des Hexagone Scène Nationale Arts Sciences; Jean-Baptiste Joly, Direktor der Akademie Schloss Solitude; Birgit Thoben, Robert Bosch GmbH; Maria Rimini-Döring, Robert Bosch GmbH; Pauline de Chalendar, Künstlerin; Antoni Rayzhekov, Künstler; Bernd Behr, Künstler.

20 Uhr, Hexagone Scène Nationale Arts Sciences, Grenoble/Frankreich
Roundtable »La rencontre entre arts et sciences pour faire l'Europe?«
Julie Ward, Mitglied des Europäischen Parlaments für den Nordwesten Englands
Kristoffer Gansing, künstlerischer Leiter der transmediale

Übersetzung zwischen Englisch und Französisch.

Initiiert und organisiert von Akademie Schloss Solitude und Hexagone Scène Nationale Arts Sciences.

Die Veranstaltung wird ermöglicht durch die Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Eintritt frei.

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