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Performativer Essay »(DE)SIGNING TIME«
im Rahmen des Festivals Herkunftssache
Foto: Marie Mons
15. Oktober 2017 20:00
performance

Der serbische Choreograf Miloš Sofrenović entwickelte für das Festival Herkunftssache im Literaturhaus Stuttgart eine exklusive Performance, wie und inwiefern ein Individuum, ein Künstler, sich in die Zeit, in sein Leben einschreibt, im Spannungsverhältnis aus Fremdbestimmung und eigener Kreativität. Von der Herkunft ausgehend schaut er zur Zukunft: Wie werden wir in die Lage versetzt, Spuren in der Zeit zu hinterlassen? Basis seines Konzeptes ist Aldous Huxley’s Brave new world revisited, ein Essay von Huxley (1958), auf dessen Basis Sofrenovic fragt, wie man der aktuellen politisch-sozialen Situation in der Kunst, in der Bewegung, im Tanz begegnen kann. Die zweite Vorlage seiner Choreografie ist der Film Aufzeichnungen zu Kleidern und Städten von Wim Wenders aus dem Jahre 1989 über den japanischen Modedesigner und Philosophen Yohji Yamamoto, der zu Beginn der 1980er Jahre die Modewelt in Paris und New York schockierte und revolutionierte.

Im September und Oktober 2017 ist Miloš Sofrenović Stipendiat der Akademie Schloss Solitude in Kooperation mit dem Literaturhaus Stuttgart

Eintritt frei.

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