John Akomfrah

Praxisfeld:

Visuell

Stadt, Land:

London, Großbritannien

Jahrgang:

2020, 2021

Der international renommierte britische Künstler, Filmemacher und Autor John Akomfrah CBE (Geboren 1957), war einer der Gründer der Black Audio Film Collective (BAFC), eine Gruppe von Künstlern und Filmemachern, die zwischen 1982 und 1998 aktiv waren, und die Themen der Schwarz-Britischen Identität mithilfe von Film und Medien untersuchen. Akomfrahs Arbeit zeichnet sich durch seine Untersuchung von Erinnerung, Post-Kolonialismus, Zeitlichkeit und Ästhetik aus und erkundet oft die Erfahrungen migrierter Diaspora weltweit.

Sein Debut als Regisseur war Handsworth Songs, welches 1987 den Grierson Award für nesten Dokumentarfilm erhielt. Der Film erforschte die Ereignisse rund um die Aufstände 1985 in Birmingham/England und London/England durch eine aufgeladene Kombination aus Archivmaterial, Fotografien und Nachrichtenaufnahmen. Er gewann einige internationale Preise und begründete einen vielschichtigen optischen Stil, der ein erkennbares Motiv in Akomfrahs Arbeit wurde.

1998 war John Akomfrah Mitbegründer von Smoking Dog Films gemeinsam mit Lina Gopaul und David Lawson, und betreibt seitdem individuelle und herausragende filmische Arbeit. Von 2001 bis 2007 war er Beiratsmitglied des British Film Institute und von 2004 bis 2013 Beiratsmitglied von Film London.

Akomfrah erhielt Ehrendoktorentitel von Goldsmiths, University of London; the University of Arts, London und Portsmouth University, an der er ursprünglich 1982 seinen ersten Abschluss machte.

Mehr zu John Akomfrahs Arbeit: www.lissongallery.com/artists/john-akomfrah