{"id":13252,"date":"2020-07-13T14:11:15","date_gmt":"2020-07-13T12:11:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/?post_type=event&#038;p=13252"},"modified":"2021-08-06T13:58:05","modified_gmt":"2021-08-06T11:58:05","slug":"gespraech-mit-kuratorin-berit-fischer","status":"publish","type":"event","link":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/event\/gespraech-mit-kuratorin-berit-fischer\/","title":{"rendered":"Gespr\u00e4ch mit Kuratorin Berit Fischer"},"content":{"rendered":"","protected":false},"author":8,"featured_media":13253,"template":"","categories":[18],"class_list":["post-13252","event","type-event","status-publish","hentry","category-gespraech"],"acf":{"bgcolor":"","bgcolor_custom":"","custom_color_css_variable":"","content_type":[{"acf_fc_layout":"content_spacer","acfe_flexible_layout_title":"Leerraum-Container","bgcolor":"","bgcolor_custom":"","layout_col_size":12,"space_height":""},{"acf_fc_layout":"content_spacer","acfe_flexible_layout_title":"Leerraum-Container","bgcolor":"has-bg-lila","bgcolor_custom":"","layout_col_size":2,"space_height":""},{"acf_fc_layout":"content_txt","acfe_flexible_layout_title":"Text","bgcolor":"has-bg-lila","bgcolor_custom":"","layout_col_size":8,"txt_cols":"is-1-txtcol","txt":"<h3><span class=\"has-font-maison-neue-extended\" style=\"font-family: 'Maison Neue Extended';\"><strong>\u00bbHolistic and Micropolitical Making of Social Empathy; an Approach on Post-Representational Curation\u00ab<\/strong><\/span><\/h3>\r\nDurch das Experimentieren mit mikropolitischen und ganzheitlichen transdisziplin\u00e4ren Praktiken, in denen das Kognitive mit dem Nichtsemiotischen wechselseitig verflochten ist, \u00fcberdenkt Berit Fischer in ihrer aktuellen Arbeit, was eine \u00bbex-hibition\u00ab (Aus-stellung) sein kann. Wie k\u00f6nnen Ideen anders \u00bbex-hibited\u00ab (aus-gestellt werden) oder vielmehr \u00bbin-habited\u00ab (be-wohnt, verinnerlicht und verk\u00f6rpert) werden und jenseits kuratorischer Formen der Darstellung, Repr\u00e4sentation und des Konsums insbesondere des Visuellen erfahrbar gemacht werden? Wie kann das Kuratorische zu einer selbstbestimmten \u00e4sthetischen und diskursiven Form der Praxis gelangen? Nicht nur die Rolle von Kurator*innen und das Paradigma, in dem sie arbeiten, soll in Frage gestellt werden, sondern auch eine Praxis, die ein zuschauendes Publikum aufl\u00f6st und stattdessen dazu einl\u00e4dt zu aktiven Protagonist*innen zu werden; eine Praxis, die danach strebt, die Handlungsf\u00e4higkeit (agency) und die Beteiligung der Protagonist*innen zu f\u00f6rdern.\r\n\r\nMit Hilfe des Radical Empathy Lab \u2013 einem laufenden Sozial- und Forschungslabor f\u00fcr relationale, alternative und ganzheitliche Wissensproduktion \u2013 schl\u00e4gt Fischer das vor, was sie als \u00bbintra-\u00ab und \u00bbaffective transformative curation\u00ab (intra- und affektive transformative Kuration) bezeichnet, die den, was die brasilianische Theoretikerin Suely Rolnik als \u00bbden wissenden K\u00f6rper\u00ab definiert, miteinbezieht. Ein Kuratieren, das das Sinnliche und Erlebte betont und unsere Sinne f\u00fcr eine \u00bbaktive Mikropolitik\u00ab sch\u00e4rft. In ihrem kuratorischen Ansatz versucht Fischer eine \u00bbkritische Bewusstseinsbildung\u00ab (Paulo Freiere) zu erschaffen. Ein kritisches Bewusstsein f\u00fcr die Erforschung neuer Formen des Zusammenseins, die kurz erlauben zu reflektieren, wieder zu f\u00fchlen und eine reaktion\u00e4re An-\u00e4sthesie (griechisch: an-aesth\u0113sis: ohne Empfindung) zu \u00fcberwinden. Das Radical Empathy Lab untersucht die Beziehung zwischen Mikro- und Makro-Dimensionen des Handelns. Sie umfasst die Wiedergewinnung und das Wiedererlernen von subalternem Wissen, Praktiken von Wirkungszusammenh\u00e4ngen und der Selbsterm\u00e4chtigung (agency), die den (sozialen) kollektiven K\u00f6rper und seine Beziehung zu dem vermeindlich \u00bbAnderem\u00ab dekolonisieren und de-subjektivieren."},{"acf_fc_layout":"content_spacer","acfe_flexible_layout_title":"Leerraum-Container","bgcolor":"has-bg-lila","bgcolor_custom":"","layout_col_size":2,"space_height":""},{"acf_fc_layout":"content_spacer","acfe_flexible_layout_title":"Leerraum-Container","bgcolor":"has-bg-grey","bgcolor_custom":"","layout_col_size":2,"space_height":""},{"acf_fc_layout":"content_txt","acfe_flexible_layout_title":"Text","bgcolor":"has-bg-grey","bgcolor_custom":"","layout_col_size":8,"txt_cols":"is-1-txtcol","txt":"<p class=\"is-size-6\"><a href=\"http:\/\/beritfischer.org\/\" data-cke-saved-href=\"http:\/\/beritfischer.org\/\">Berit Fischer<\/a>\u00a0ist Kuratorin, Raumpraktikerin, Wissenschaftlerin und Schriftstellerin. Sie ist seit 1999 international t\u00e4tig. Sie promovierte an der Winchester School of Art der University of Southampton\/Gro\u00dfbritannien. Ihre kuratorischen Forschungsinteressen liegen auf kritischen Raumpraktiken, sozial und ganzheitlich produzierten R\u00e4umen, der Spezifizierung von Kunst als Produzent neuen Wissens, als Mittel zur Durchdringung des Status quo, der Schaffung von Handlungsfeldern und der Entwicklung von R\u00e4umen f\u00fcr kritische Auseinandersetzung, affektive Begegnung und relationales Lernen. Sie hat unter anderem Artikel in\u00a0<em>Afterall<\/em>\u00a0(London\/Gro\u00dfbritannien),\u00a0<em>Onomatopee<\/em>\u00a0(Eindhoven\/Niederlande) und\u00a0<em>be<\/em>\u00a0<em>Magazin<\/em>\u00a0(Berlin\/Deutschland) herausgegeben sowie die Publikationen\u00a0<em>New Spaces for Negotiating Art (and) Histories in Africa\u00a0<\/em>(zusammen mit Kerstin Pinther und Ugochukwu-Smooth C. Nzewi, 2015),\u00a0<em>Hlysnan: The Notion and Politics of Listening\u00a0<\/em>(2014) und\u00a0<em>Other Possible Worlds \u2013 Proposals on this Side of Utopia\u00a0<\/em>(2011). Dar\u00fcber hinaus praktiziert Berit Fischer seit 1999 Yoga und erhielt 2013 ihr Yoga-Lehrzertifikat. Sie versteht Yoga als eine soziale und politische Praxis und sucht in ihrer Praxis und ihren Lehren nach Bewusstsein und Verbundenheit in und um uns herum.<\/p>"},{"acf_fc_layout":"content_spacer","acfe_flexible_layout_title":"Leerraum-Container","bgcolor":"has-bg-grey","bgcolor_custom":"","layout_col_size":2,"space_height":""}],"intro_preview_headline":"","intro_preview_txt":"Die Akademie Schloss Solitude l\u00e4dt Interessierte sehr herzlich zur Pr\u00e4sentation und anschlie\u00dfenden Gespr\u00e4ch mit der Kuratorin Berit Fischer aus Berlin ein.\u00a0In ihrer aktuellen Arbeit hinterfragt sie die kuratorischen M\u00f6glichkeiten der Darstellung und Repr\u00e4sentation, und sucht nach neuen M\u00f6glichkeiten Teilnehmer*innen zu aktiven Protagonist*innen in diesem Prozess werden zu lassen.\r\n\r\nDie Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.\r\n\r\nEintritt frei.\r\n<p class=\"is-size-6\"><strong>Wo:<\/strong>\u00a0Akademie Schloss Solitude, Guibal Saal\r\nSolitude 3, 70197 Stuttgart\r\n<strong>Wann:<\/strong>\u00a0Dienstag, 25. 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