{"id":34060,"date":"2022-07-04T18:44:36","date_gmt":"2022-07-04T16:44:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/?post_type=event&#038;p=34060"},"modified":"2022-07-08T10:37:22","modified_gmt":"2022-07-08T08:37:22","slug":"ausstellungen-hidden-traces","status":"publish","type":"event","link":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/event\/ausstellungen-hidden-traces\/","title":{"rendered":"Ausstellungen \u00bbHidden Traces\u00ab"},"content":{"rendered":"","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"template":"","categories":[15,16],"class_list":["post-34060","event","type-event","status-publish","hentry","category-ausstellung","category-installation"],"acf":{"bgcolor":"","bgcolor_custom":"","custom_color_css_variable":"","content_type":[{"acf_fc_layout":"content_txt","acfe_flexible_layout_title":"Text","bgcolor":"","bgcolor_custom":"","layout_col_size":8,"txt_cols":"is-1-txtcol","txt":"Mit seinem Handeln greift der Mensch massiv in die biologischen und geologischen Prozesse des Planeten Erde ein. Die Auswirkungen menschlicher Aktivit\u00e4ten auf die \u00f6kologischen und gesellschaftlichen Systeme haben mit Hilfe von hochentwickelten Technologien heute globales Ausma\u00df erreicht; die Zusammenh\u00e4nge von Technik, Politik und \u00d6kologie treten hier radikal zum Vorschein. Bis heute spiegeln sich darin die Folgen des Kolonialismus wieder.\r\n\r\nStipendiat*innen der Akademie Schloss Solitude gehen in den Ausstellungen, die f\u00fcr das Sommerfest 2022 entstanden sind, auf Spurensuche fu\u0308r neue Spielr\u00e4ume des ku\u0308nstlerischen Handelns. Wo und wie werden Abh\u00e4ngigkeiten im menschengemachten Zeitalter sichtbar? Welche Bedeutung hat ku\u0308nstlerisches Handeln fu\u0308r soziale, politische und \u00f6kologische R\u00e4ume?\r\n\r\nZu sehen sind Arbeiten von Ramy Al-Asheq, Camila de Caux und Eric Macedo, Sonia Mehra Chawla, Abdessamad El Montassir, erre erre, HuM-Collective, Aline Xavier Mineiro, Florian Model, Santiago Mostyn, Mukenge\/Schellhammer und das Team von Laboratoire Kontempo, Marlies P\u00f6schl, Anike Joyce Sadiq, Anna Scherbyna.\r\n\r\nDie Ausstellungen sind samstags und sonntags von 13 bis 18 Uhr ge\u00f6ffnet."},{"acf_fc_layout":"content_program","acfe_flexible_layout_title":"Programm","program_title":"","program_el":[{"bgcolor":"has-bg-custom","bgcolor_custom":"rgb(243,150,133)","program_el_content_collapsible":true,"program_el_content_collapsible_init_state":true,"program_el_content_headline":"","program_el_content":[{"program_el_content_left":"","program_el_content_right":"Camila de Caux &amp; Eric Macedo\r\n<em>critter | forest<\/em>\r\n\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Fotos, Installation und Audio\r\nKuratiert von Carlos Monroy<\/span>\r\n<p class=\"is-size-6\">Scheune<\/p>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Die vier hier ausgestellten Arbeiten befassen sich mit der Natur des Waldes rund um das Schloss Solitude und sp\u00fcren seinen rhythmischen Schwingungen und Befindlichkeiten aus einer anderen Perspektive nach. <\/span>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Eric Macedos spekulative Fiktion in der Fotoserie <em>The Dark Forest<\/em> portr\u00e4tiert den Wald als ein domestiziertes fremdes Wesen und konstruiert ein Bild der Vegetation als radikale Andersartigkeit. In ihren Gedichten <em>edaphics<\/em> untersucht Camila de Caux das Erdreich als Verdauungseinheit und erkundet das Potenzial des \u00bbKompostschreibens\u00ab. Auf den Karteikarten, die sie f\u00fcr ihre im Wald gefundenen Objekte angelegt hat, verbinden sich in ihrer Arbeit <em>figure\/ground<\/em> Aquarelle und minimalistische Metaphern zu einer subtilen Karikatur von Klassifizierungsmethoden. <\/span>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Die Audioinstallation <em>Uneven Green<\/em>, die von den K\u00fcnstler*innen gemeinsam produziert wurde, erforscht die unheimliche Klangwelt der verborgenen Wesen des Waldes.<\/span>","program_el_content_img":34088},{"program_el_content_left":"","program_el_content_right":"Aline Xavier Mineiro\r\n<em>Jequi<\/em>\r\n\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Fotografie, Installation<\/span>\r\n<p class=\"is-size-6\">Scheune<\/p>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\"><em>Jequi<\/em> ist eine Arbeit, in der die K\u00fcnstlerin sich mit den traditionellen Fisch- und Jagdfallen besch\u00e4ftigt. In der indigenen brasilianischen Sprache Tupi bezeichnet \u00bbJequi\u00ab spitz zulaufende und l\u00e4ngliche K\u00f6rbe aus Bambus, Holz oder Fasermaterial, die zum Fischfang verwendet werden. Begonnen hat dieses fortlaufende Projekt mit der Recherche der K\u00fcnstlerin in der Sammlung des Museu do \u00cdndio in Rio de Janeiro, ihre Expeditionen in abgelegene Fischerd\u00f6rfer haben es empirisch untermauert und erweitert. Ziel des Projekts ist es, Fallen, die gegenw\u00e4rtig in Gebrauch sind oder sich in Archiven befinden, zu katalogisieren und digital zu dokumentieren.<\/span>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Mineiro nutzte die bei dieser Bestandsaufnahme gesammelten digitalen Daten f\u00fcr eine Reihe von k\u00fcnstlerischen Arbeiten, in denen es um Gemeinden geht, deren Haupteinnahme- und Hauptnahrungsquellen die Fischerei und die Jagd sind. Diese Arbeiten werden nun auf dem ehemaligen Jagdgebiet des einst abgeschiedenen Refugiums rund um das Schloss Solitude gezeigt.<\/span>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Die Arbeit <em>Jequi<\/em> beleuchtet Formen des Widerstands gegen den extraktiven Kapitalismus, indem sie soziale \u00d6kologien dokumentiert, die in unterworfenen und marginalisierten Gemeinschaften zu finden sind. Da das Projekt in unmittelbarer N\u00e4he zu kulturellen Organisationen angesiedelt ist, die das indigene Erbe sch\u00fctzen und die aufgrund fehlender finanzieller Mittel st\u00e4ndig bedroht sind, unterstreicht es auch deren Relevanz und Notwendigkeit. Als Raum f\u00fcr Reflexion und Aktion unterst\u00fctzt das Projekt den Kampf f\u00fcr die Souver\u00e4nit\u00e4t der indigenen Bev\u00f6lkerung.<\/span>","program_el_content_img":34064},{"program_el_content_left":"","program_el_content_right":"Ramy Al-Asheq\r\n<em>Zur\u00fcckbleiben<\/em>\r\n\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Installation\/Publikation<\/span>\r\n<p class=\"is-size-6\">Atelier 15<\/p>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Dieses Projekt umfasst eine Audio-Video-Installation und die dreisprachige Publikation (Arabisch, Deutsch, Englisch) eines Gedichts, das sich mit dem Thema der Ankunft der gefl\u00fcchteten Person in Deutschland besch\u00e4ftigt. Der Text thematisiert Erwartungen, Emotionen, Gespr\u00e4che, Erz\u00e4hlungen und die Schwierigkeiten, mit denen eine gefl\u00fcchtete Person konfrontiert wird. Durch die Kombination von Kl\u00e4ngen und Elementen aus dem Alltag der Berliner U-Bahn, historischen Bez\u00fcgen zu literarischen und k\u00fcnstlerischen Werken und pers\u00f6nlichen Beobachtungen versucht das Gedicht, den Widerspruch zwischen Alltagsrealit\u00e4t und den verschiedenen Erwartungen aufzuzeigen.<\/span>\r\n<p class=\"is-size-6\"><span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Text und Cover: Ramy Al-Asheq<\/span>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">\u00dcbersetzungen: Kerstin Wilsch (Deutsch), Levi Thompson (English)<\/span>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Design: HuM-Collective<\/span>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Video und Sound: Ramy Al-Asheq<\/span>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Video Schnitt: Tawfik Aridah<\/span><\/p>","program_el_content_img":34066},{"program_el_content_left":"","program_el_content_right":"Abdessamad El Montassir\r\n<em>Galb'Echaouf<\/em>\r\n\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Video<\/span>\r\n<p class=\"is-size-6\">Atelier 15<\/p>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">W\u00e4hrend seiner Recherche zu Ereignissen, die zu tiefgreifenden Ver\u00e4nderungen der Sahara-Landschaft im S\u00fcden Marokkos gef\u00fchrt haben, war der Filmemacher mit Menschen konfrontiert, die \u00fcber Generationen hinweg geschwiegen haben, die von ihrer Geschichte verfolgt werden, aber nicht in der Lage sind, dar\u00fcber zu sprechen.. <\/span>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Auf der Suche nach Spuren, die dieser Amnesie entgegenwirken und die Leerstellen in der Erz\u00e4hlung f\u00fcllen k\u00f6nnten, wendet sich El Montassir in seinem Kurzfilm <em>Galb\u2018Echaouf<\/em> der Landschaft mit ihren Pflanzen zu und greift auf poetische Mittel zur\u00fcck. Einheimische Gew\u00e4chse wie die Kaktuspflanze Daghmous werden dabei zu Metaphern f\u00fcr den unvermeidlichen inneren R\u00fcckzug derjenigen, die sich entschieden haben zu bleiben. Zur Erforschung des generations\u00fcbergreifenden Traumas nutzt der Film nichtmenschliche Erz\u00e4hlperspektiven, nomadische Formen des Bewusstseinsstroms sowie Mythen der Sahrawis und liefert so einen mehrdimensionalen Bericht \u00fcber Enteignung und Resilienz in diesem Teil der Sahara.<\/span>","program_el_content_img":34068},{"program_el_content_left":"","program_el_content_right":"Florian Model\r\n<em>The Urgency Is Fake<\/em>\r\n\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Video<\/span>\r\n<p class=\"is-size-6\">Atelier 15<\/p>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">\u00bb10 verpasste Anrufe, 35 ungelesene E-Mails, 4 dringende Termine und 5 anstehende Zoom-Meetings. Aber n\u00e4chste Woche, ja, n\u00e4chste Woche wird es bestimmt besser.\u00ab<\/span>\r\n\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Wir machen weiter, business as usual. Die Aussichten werden immer d\u00fcsterer, aber wir arbeiten mehr und mehr auf einen Abschluss hin. Aber es ist dieses Business-as- Usual, die t\u00e4gliche Arbeit, die Hektik, die unseren Planeten, unsere Gesellschaft, unsere Gemeinschaft, unsere Freundschaften, unsere K\u00f6rper, unsere geistige Gesundheit und unsere Hoffnung zerst\u00f6rt. Alles wird monetarisiert, Solidarit\u00e4t wird unerschwinglich. Woher kommt diese vorget\u00e4uschte Dringlichkeit? Wie k\u00f6nnen wir ihr entkommen?<\/span>","program_el_content_img":34070},{"program_el_content_left":"","program_el_content_right":"Santiago Mostyn\r\n<em>Altarpiece<\/em>\r\n\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Video<\/span>\r\n<p class=\"is-size-6\">Atelier 15<\/p>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">In dem Film <em>Altarpiece<\/em> wird die Choreografie staatlicher Kontrolle und die euphorische Freisetzung, die unter bestimmten politischen Umst\u00e4nden im K\u00f6rper ausgel\u00f6st werden kann, untersucht. Die reaktion\u00e4ren Gesten von Individuen in zwei unterschiedlichen, aber miteinander verbundenen, kulturellen Sph\u00e4ren stehen im Mittelpunkt. Wie lassen sich Gesten \u00fcber die Zeit oder \u00fcber die Diaspora hinweg \u00fcbertragen?<\/span>","program_el_content_img":34072},{"program_el_content_left":"","program_el_content_right":"Mukenge\/Schellhammer und das Team von Laboratoire Kontempo (Jean Kamba, Prisca Tankwey, Paulvi Ngimbi, Cedrick Tshimbalanga)\r\n<em>Kinzonzi by Laboratoire Kontempo<\/em>\r\n\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Dokumentation<\/span>\r\n<p class=\"is-size-6\">Atelier 15<\/p>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">\u00bbKontempo\u00ab ist ein Begriff, der als Neologismus in der unabh\u00e4ngigen Kunstszene Kinshasas entstanden ist. Als Gegendarstellung zum westlich gepr\u00e4gten akademischen Diskurs hat sich \u00bbKontempo\u00ab als neuer Code und als Neuinterpretation des Begriffs \u00bbzeitgen\u00f6ssisch\u00ab in Kinshasa etabliert.<\/span>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Das in Zusammenarbeit mit der Initiative Acud Macht Neu (Berlin) entwickelte Projekt <em>Kinzonzi by Laboratoire Kontempo<\/em> brachte K\u00fcnstler*innen und Forscher*innen aus Kinshasa, Berlin und anderen Orten in einem analogen und digitalen transdisziplin\u00e4ren Experimentierraum zusammen, um Machtstrukturen und dominante Str\u00f6mungen in der zeitgen\u00f6ssischen internationalen Kunstszene zu hinterfragen. <\/span>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Laboratoire Kontempo wurde 2019 von Mukenge\/Schellhammer in Kinshasa als analoge und digitale Plattform f\u00fcr kontempor\u00e4re Kunst gegr\u00fcndet. Das Projekt <em>Kinzonzi<\/em> ist Teil der Roaming Academy der Akademie Schloss Solitude.<\/span>\r\n<p class=\"is-size-6\"><span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Kamera: Samuel Mwani, Peter Miyalu, Miguel Buenrostro, Johannes Braun<\/span>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Schnitt: Mukenge\/Schellhammer<\/span>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Animation Intro: Elsa Westreicher<\/span>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Sound: Rachel Nyangombe, Jessika Khazrik<\/span><\/p>","program_el_content_img":34074},{"program_el_content_left":"","program_el_content_right":"Marlies P\u00f6schl\r\n<em>Simple Whistles<\/em>\r\n\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Video<\/span>\r\n<p class=\"is-size-6\">Atelier 15<\/p>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Von einem verlassenen Burghof gelangen wir in ein geheimnisvolles Schloss. Die Zeit scheint stillzustehen. Als die Bewohner*innen beginnen, sich zu bewegen, folgen sie strengen Mustern. Ihre K\u00f6rper formen Laute, die wie Maschinenger\u00e4usche klingen: PVC, LNLM. Das Haus gewinnt ein Eigenleben: Fenster wachen \u00fcber die Menschen, Decken messen ihre Temperatur, der Boden h\u00f6rt mit. Es geht um das Finden einer neuen Sprache: zwischen menschlichen K\u00f6rpern und mit technischen Objekten. Basierend auf einem kollaborativen Projekt, in dem Senior*innen eine Zukunftsvision ihres betreuten Wohnprojekts imaginierten, entstand eine Chor-Performance. Marlies P\u00f6schl verdichtet dieses Ritual zu einem Film, in dem sich die vermeintliche Transparenz der \u00bbsmart homes\u00ab aufl\u00f6st.<\/span>","program_el_content_img":34076},{"program_el_content_left":"","program_el_content_right":"Sonia Mehra Chawla\r\n<em>Evolutionary Potential<\/em>\r\n\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Video, Fotografie und Installation<\/span>\r\n<p class=\"is-size-6\">Kabinett<\/p>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\"><em>Evolutionary Potential<\/em> ist eine neue Ausstellung der K\u00fcnstlerin mit Filmen, Fotografien und Installationen, in der komplexe Vorstellungen von Zusammenleben, Kontamination, Nachhaltigkeit und Konservierung untersucht und zugleich Einblicke gew\u00e4hrt werden in die Geschichte des kolonialen Kapitalismus, \u00fcber die nur allzu oft hinweggesehen wird sowie die Herausforderungen, vor die uns unsere Zukunft stellt. In den Multimedia-Arbeiten werden die Verflechtung von Mensch und Natur sowie die Verstrickungen des Menschen mit seinen unz\u00e4hligen infrastrukturellen Rahmenbedingungen und Systemen untersucht, wobei die Ethik des Hegens und Pflegens im Kontext von Laborpraxis und wissenschaftlicher und technologischer Forschung beleuchtet wird. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Botanischen Garten und dem Botanischen Museum Berlin sowie mit ASCUS Art &amp; Science, Edinburgh realisiert.<\/span>","program_el_content_img":34078},{"program_el_content_left":"","program_el_content_right":"Anna Scherbyna\r\n<em>Not a Cherry Orchard<\/em>\r\n\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Illustrationen<\/span>\r\n<p class=\"is-size-6\">Aufgang zum 1. OG<\/p>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Anna Scherbyna zeigt Illustrationen, die f\u00fcr die audiovisuelle Installation <em>Not a Cherry Orchard<\/em> entstanden, die sie gemeinsam mit Luda Tymoshenko entwickelte. Die Installation wird im November 2022 im Schauspiel Stuttgart er\u00f6ffnet. <\/span>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\"><em>Not a Cherry Orchard<\/em> zielt darauf ab, den Krieg anhand von Geschichten ukrainischer Dramatiker*innen zu beschreiben, die sich mit B\u00e4umen besch\u00e4ftigen, welche die Namen von Waffen tragen.<\/span>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Die von Anna Scherbyna angefertigten Illustrationen zu diesen Geschichten unterstreichen die verschwommenen Grenzen der Kriegswirklichkeit. F\u00fcnfzehn Kurztexte wurden von ukrainischen Dramatiker*innen des Playwright\u2018s Theater geschrieben, von Lydia Nigel \u00fcbersetzt und werden von Schauspieler*innen des Schauspiel Stuttgart gelesen. Es sind die Geschichten von Menschen, die wie B\u00e4ume entwurzelt wurden und ihr Land verloren haben.<\/span>\r\n\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Das Projekt entstand in Kooperation zwischen dem Schauspiel Stuttgart und der Akademie Schloss Solitude.<\/span>\r\n\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">\u00a0<\/span>","program_el_content_img":34080},{"program_el_content_left":"","program_el_content_right":"HuM-Collective\r\n<em>On Drawing Open Circles<\/em>\r\n\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Installation<\/span>\r\n<p class=\"is-size-6\">Cafeteria, UG<\/p>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\"><em>Our Work Is not Done When It\u2018s Done<\/em> stellt die Frage nach den Grenzen von Entwurfs-, Produktions- und Arbeitsprozessen. Das mehrteilige Forschungsprojekt befasst sich in einer Fallstudie und unter den Gesichtspunkten der \u00bbCare-Work in Design\u00ab mit dem Lager der Publikationsreihen der Akademie Schloss Solitude. Teil dieses Projekts ist die Installation <em>On Drawing Open Circles<\/em>, eine Plattform, auf welcher aktuelle und ehemalige Stipendiat*innen Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr Kooperation oder Recherche finden k\u00f6nnen. Diese Plattform ist als Archiv gestaltet, das alle Publikationen enth\u00e4lt, die seit Gr\u00fcndung von der Akademie gef\u00f6rdert wurden. Das Projekt sieht die Einbeziehung der Wohnstudios vor sowie die Einrichtung einer \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Bibliothek.<\/span>","program_el_content_img":34082},{"program_el_content_left":"","program_el_content_right":"erre erre\r\n<em>curse all fences<\/em>\r\n\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Installation<\/span>\r\n<p class=\"is-size-6\">Fassade, Haus 3<\/p>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\"><em>curse all fences<\/em> ist Teil der fortlaufenden Serie <em>a f*cking heavy head,<\/em> die 2022 in der Akademie Schloss Solitude begann. Sie entfaltet sich durch eine Kombination von Bildern, die sich auf den Kopf als Repr\u00e4sentation eines komplexen, widerspr\u00fcchlichen und vielschichtigen Territoriums beziehen, auf dem sich Natur, Kultur und Zivilisation \u00fcberschneiden.<\/span>\r\n\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Die Serie <em>a f*cking heavy head<\/em> ist in drei Teile gegliedert:<\/span>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">1) c<em>urse all fences,<\/em> Fassade, Akademie Schloss Solitude<\/span>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">2) <em>god is great but the jungle is bigger<\/em><\/span>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">3) <em>a f*cking heavy head<\/em>, Wunderkammer \u2013 Badstra\u00dfe 32, <\/span>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Bad Cannstatt (bis 13. August 2022)<\/span>","program_el_content_img":34084},{"program_el_content_left":"","program_el_content_right":"Anike Joyce Sadiq\r\n<em>Visited by a Tiger<\/em>\r\n\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Flaggen zur Ausstellung <em>Mit Gl\u00fcck hat es nichts zu tun<\/em> im K\u00fcnstlerhaus Stuttgart in Kooperation mit der Akademie Schloss Solitude und dem Kunstmuseum Stuttgart<\/span>\r\n<p class=\"is-size-6\">Flaggenmasten, Haus 3<\/p>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\"><em>Visited by a Tiger<\/em> greift auf das Bild der geballten Faust gleichsam als Ikone des politischen Kampfes und als Modell des menschlichen Gehirns zur\u00fcck. Die Motive auf den Fahnen befinden sich in einem Zwischenspiel, in dem es sowohl um eine Form des im K\u00f6rper situierten Wissens geht, als auch um die Auseinandersetzung mit der Rolle der Produktion von Bildern als beziehungsweise in der Politik.<\/span>\r\n\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Grundlage ist ein Interview mit der in Berlin lebenden Psychologin Dr. Lula Morton Drewes \u00fcber die psychologischen und physiologischen Auswirkungen von Rassismuserfahrungen. In diesem geht es sowohl um die Funktion des Gehirns unter Stresseinwirkung (die Hand dient hier als Modell f\u00fcr das Gehirn), als auch um die direkte Reaktion auf ein Buch (Grada Kilombas Buch <em>Plantation Memories: Episodes of Everyday Racism<\/em>), in dem die Autorin die Allgegenwart von Rassismus im Alltag Schwarzer Frauen in Deutschland analysiert. <\/span>\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\"><em>Visited by a Tiger<\/em> existiert als Publikation, Video-Arbeit und als Schallplatten-Edition. Die Flaggen sind parallel zur Ausstellung <em>Mit Gl\u00fcck hat es nichts zu tun<\/em> im K\u00fcnstlerhaus Stuttgart zu sehen.<\/span>\r\n\r\n<span class=\"has-font-reckless-light\" style=\"font-family: Reckless Regular;\">Eine Kooperation der Akademie Schloss Solitude mit dem K\u00fcnstlerhaus Stuttgart und dem Kunstmuseum Stuttgart.<\/span>","program_el_content_img":34086}]}]}],"intro_preview_headline":"","intro_preview_txt":"","intro_preview_img":34062,"event_id_old":"","event_subtitle":"","event_date":"2022-07-02 13:00:00","event_date_end":"2022-07-24 18:00:00","event_location":[{"event_location_name":"Akademie Schloss Solitude","event_location_link":""}],"event_programme":"","event_taxonomy_category":[15,16],"event_practice_field":false,"event_opening":"","event_opening_times":"Samstag und Sonntag, von 13 bis 18 Uhr","event_additional_info":"","event_txt_old":"","event_more_events":"","related_posts_event":[21362,7121,21343,13176,32201,14159,24976,31857,24315,19152,23247,23248,21410,14238,32997,41045]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/event\/34060","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/event"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/event"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/revision\/41045"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/32997"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/14238"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/21410"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/23248"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/23247"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/19152"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/24315"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/31857"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/24976"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/14159"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/32201"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/13176"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/21343"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/7121"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/21362"}],"acf:term":[{"embeddable":true,"taxonomy":"category","href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories\/16"},{"embeddable":true,"taxonomy":"category","href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories\/15"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34060"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=34060"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}