{"id":7462,"date":"2020-03-26T18:06:50","date_gmt":"2020-03-26T17:06:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/event\/ausstellung-whats-work-worth-was-ist-arbeit-wert\/"},"modified":"2020-08-12T09:47:22","modified_gmt":"2020-08-12T07:47:22","slug":"ausstellung-whats-work-worth-was-ist-arbeit-wert","status":"publish","type":"event","link":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/event\/ausstellung-whats-work-worth-was-ist-arbeit-wert\/","title":{"rendered":"AUSSTELLUNG: WHAT&#8217;S WORK WORTH? (WAS IST ARBEIT WERT?)"},"content":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","categories":[15,30],"class_list":["post-7462","event","type-event","status-publish","hentry","category-ausstellung","category-performance"],"acf":{"bgcolor":"","bgcolor_custom":"","custom_color_css_variable":"","content_type":null,"intro_preview_headline":"","intro_preview_txt":"<p>Im Rahmen der Veranstaltungsreihe <strong>\u00bbChronicles of Work III: What\u2019s Work Worth?\u00ab<\/strong> widmet sich die Ausstellung <strong>\u00bbWhat's Work Worth?\u00ab<\/strong> dem Thema der Kunstproduktion als Arbeitsprozess und den damit verbundenen Methoden und Strategien.<\/p>","intro_preview_img":8197,"event_id_old":"3576","event_subtitle":"Ausstellung im Rahmen der Veranstaltungsreihe \u00bbChronicles of Work III: What's Work Worth?\u00ab","event_date":"2013-06-14 00:00:00","event_date_end":"2013-07-28 00:00:00","event_location":null,"event_programme":"","event_taxonomy_category":[15,30],"event_practice_field":false,"event_opening":"","event_opening_times":"","event_additional_info":"","event_txt_old":"<p>Im Rahmen der Veranstaltungsreihe <strong>\u00bbChronicles of Work III: What\u2019s Work Worth?\u00ab<\/strong> widmet sich die Ausstellung <strong>\u00bbWhat's Work Worth?\u00ab<\/strong> dem Thema der Kunstproduktion als Arbeitsprozess und den damit verbundenen Methoden und Strategien. Die unterschiedlichen Arten, wie die Stipendiaten der Akademie Ihre Arbeit heutzutage wahrnehmen, werden in Performances, Sound-Installationen, Videoarbeiten und Gem\u00e4lden pr\u00e4sentiert. Ausgestellt werden Beitr\u00e4ge, Gebrauchsgegenst\u00e4nde und Materialien, die m\u00f6gliche Positionen zur Aus\u00fcbung k\u00fcnstlerischer Praxis aufzeigen und sich mit den vielf\u00e4ltigen Umgangsformen innerhalb der k\u00fcnstlerischen Arbeit befassen.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sivan Cohen Elias<br>\n\u00bbCreation of LeftOvers: A video-audio-and-live-objects installation<\/strong>\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbLeftOvers\u00ab nennt die Komponistin und Performerin <strong>Sivan Cohen Elias<\/strong> die Maschine, die in Zusammenarbeit mit dem Ingenieur Teddy Mudge entstand und im Rahmen von \u00bbDer Sommer in Stuttgart '13\u00ab am 22. Juni 2013 im Theaterhaus Stuttgart zum ersten Mal durch das Ensemble ascolta in Bewegung gesetzt wird. Begleitet wird die Maschine von verschiedenen Videos, Objekten und Zeichnungen, die den Entstehungsprozess und die Diskussionen zwischen Komponistin und Ingenieur dokumentieren.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kontekst Collectiv (Vida Kne\u017eevi\u0107 &amp; Marko Mileti\u0107)<br>\n\u00bbA Sketch for the Possibility of Art against Neoliberal Capitalism<\/strong>\u00ab<\/p>\n<p>In seinem Video dokumentiert das K\u00fcnstler-Duo Kontekst Collectiv eine Performance, die als Teil des Projektes \u00bbOktobar XXX: Exhibition\u2013Symposium\u2013Performance\u00ab 2012 in Pan\u010devo (Serbien) stattfand. Konzipiert als \u00bbRe-Enactment\u00ab bezog sich \u00bbOktobar XXX\u00ab auf die experimentelle Ausstellung \u00bbOktobar 75\u00ab, die 1975 in Belgrad zahlreiche kritische Kommentare von Galeristen, K\u00fcnstlern und Kritikern der serbischen Kunstszene zum Thema \u00bbSelbstmanagement des K\u00fcnstlers\u00ab zeigte. Die Performance von Kontekst Collectiv resultiert aus der zweij\u00e4hrigen Arbeit an dem Projekt \u00bbKontekst, struggle for autonomous space\u00ab, das die Arbeit des K\u00fcnstlers Mirko Kuja\u010di\u0107 im Jahr 1932 dokumentiert und insbesondere den politischen Kontext dieser Zeit als Referenzpunkt f\u00fcr die Schaffung m\u00f6glicher Alternativen zum heutigen kapitalistischen Produktionssystem aufgreift.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Reynard Hulme &amp; Anne Kawala &amp; Marc Perrin<br>\n\u00bbfellows@akademie-solitude.de<\/strong>\u00ab<\/p>\n<p>Mit ihrer Textinstallation dokumentieren der Rechtswissenschaftler Reynard Hulme und die Schriftsteller Anne Kawala und Marc Perrin die privaten Zwischenr\u00e4ume, die den Arbeitsprozess von K\u00fcnstlern begleiten. Mit Hilfe von Textfragmenten und Fiktionen, die bei der Kommunikation der Solitude-Stipendiaten unter sich (per E-Mail) entstehen, werden die allt\u00e4glichen Bekanntgaben und Einladungen neu geordnet, so dass am Ende ein v\u00f6llig neues Bild dieses Schriftverkehrs und dadurch ein komplexes Bild des Arbeitsrhythmus entsteht.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Steffen Krebber<br>\n\u00bbWeissagungen<\/strong>\u00ab<\/p>\n<p>Sprachinstallation (2008)<br>\n1 Kanal Video (HD-1080i), 1 Kanal Audio, 2:30 min.<\/p>\n<p>Die Sprachinstallation \u00bbWeissagungen\u00ab von Steffen Krebber trifft \u2013&nbsp; mittels eines von einer Computerstimme gesprochenen und projiziertem Text \u2013 Voraussagen \u00fcber den vereinzelten Besucher. In diesem zeitlichen Gewebe wird der Besucher direkt angesprochen, wobei das Textmaterial sich ausschlie\u00dflich mit der Situation des Rezipienten befasst. Die dabei entstehenden \u00bbkognitiven Dissonanzen\u00ab sind Methoden der Verwirrung, die die neurophysiologischen Bedingungen der Wahrnehmung offen legen.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Basir Mahmood<\/strong><br>\n<strong>\u00bbOne\u2019s Vocabulary<\/strong>\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbOne\u2019s Vocabulary\u00ab besteht aus Interviews mit zwei K\u00fcnstlern und einer Schachspielerin, die in ihrer Muttersprache \u00fcber sich, ihre Arbeit und ihre generelle Sicht auf die Welt berichten. Dabei mischt Basir Mahmood diese Aufzeichnungen mit Filmmaterial, das in keinem direkten Zusammenhang zu den Inhalten der Interviews steht. In der Arbeit werden die beiden, anscheinend fremden Seiten, zusammengebracht, so dass am Ende pers\u00f6nliche Portraits entstehen in denen der Zuschauer die einzelnen Elemente frei assoziieren kann.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ndikhumbule Ngqinambi<br>\n\u00bbFlag Fragments<\/strong>\u00ab<\/p>\n<p>In seiner Arbeit behandelt der K\u00fcnstler Ndikhumbule Ngqinambi mit den klassischen Mitteln der Malerei die Mechanismen der Macht in der s\u00fcdafrikanischen Gesellschaft. Mit seinen Bildern bezieht er Position und fragt, mit welchen Attributen und Zeichen sich Macht durchsetzt und welche Unterdr\u00fcckungsstrategien diese implizieren. Dabei reflektiert er auch die Macht der Malerei und ihre F\u00e4higkeit, sich mit Farbe, Pinsel, Leinwand und Papier mit solchen politischen Fragen zu befassen.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Thomas Pausz<br>\n\u00bbAfter the Solitude of Cotton Fields (Elastic Edition 3)<\/strong>\u00ab<\/p>\n<p>Thomas Pausz behandelt in seinem Video-Beitrag das Theater des Dramatikers Bernhard Marie Kolt\u00e8s in den 1980er Jahren. 30 Jahre danach hat er hierzu Mitarbeiter aus verschiedenen Disziplinen eingeladen, um die Notwendigkeit eines neuen Umgangs und einer neuen Arbeitsweise an Kolt\u00e8s\u2019 St\u00fccken zu reflektieren. Die Arbeit Kolt\u00e8s\u2019 wird durch partizipative Workshops, kollektive Lesungen und visuelle Forschungen interpretiert und auf die heutige Zeit angewandt.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Nida Sinnokrot<\/strong><br>\n<strong>\u00bbScreen (Intermission)\u00ab<\/strong><br>\nHandgefertigte Projektionsfl\u00e4che, Spotlight, 2009\u20132013<\/p>\n<p>Seit mehr als 100 Jahren ist \u00bbDa-Lite\u00ab f\u00fchrender Hersteller und Exporteur von Projektionsfl\u00e4chen. Bei dem hier verwendeten Silver-Lite Modell von 1955 wurden zahlreiche geometrische Formen akribisch genau in die reflektierende Oberfl\u00e4che geschnitten.<\/p>\n<p>Im Spiel von Licht und Schatten wird die Projektionsfl\u00e4che selbst zwar ebenfalls zum Objekt, doch die darunterliegenden Geometrien entwickeln eine besondere Dialektik, bei der der Formenreichtum zum Spotlight wird.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Studio umschichten (Lukasz Lendzinski &amp; Peter Weigand) &amp; Thomas Gantner<br>\n\u00bbSaunaDiscoImbiss \u2013 Fragments of the Process<\/strong>\u00ab<\/p>\n<p><strong>Studio umschichten<\/strong> wird zusammen mit dem Architekten <strong>Thomas Gantner<\/strong> eine Woche vor der Ausstellungser\u00f6ffnung eine(n) \u00bbSaunaDiscoImbiss\u00ab auf dem Schlosshof installieren. Es soll eine andere, besondere Arbeitsatmosph\u00e4re zwischen den beteiligten Akteuren geschaffen werden, um den dort platzierten Abrollcontainer, der bisher als Sauna-Raum genutzt wurde, zu transformieren. Ziel ist es, einen offenen Arbeitsprozess anzusto\u00dfen, der das vorhandene Ausgangsmaterial zu einem erlebbaren Ergebnis f\u00fcr die Zeit einer Ausstellung umformt.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zeichnungen, Texte, Skizzen und Partituren \u2013 Drawings, Texts, Sketches and Scores<\/strong><\/p>\n<p>Das Herzst\u00fcck der Ausstellung bilden die vielen Bl\u00e4tter mit Zeichnungen, Texten, Skizzen und Partituren, die den Arbeitsprozess von K\u00fcnstlern ausmachen und in der Regel das Atelier nicht verlassen. Das Angedachte fixieren, einen Arbeitsprozess kurz aufzeichnen, eine Kausalit\u00e4tskette notieren, einen fl\u00fcchtigen Gedanken, einen Ausdruck, einen musikalischen Einfall festhalten: das meiste, was K\u00fcnstler\/innen, Schriftsteller\/innen, Komponisten\/innen oder Wissenschaftler\/innen produzieren, findet erste Spuren auf einem Blatt Papier, meistens mit der Hand&nbsp; \u2013 auch im Computer-Zeitalter! \u2013 notiert. F\u00fcr diesen Teil der Ausstellung haben die Solitude-Stipendiaten zahlreiche oft kryptische Dokumente geliefert, die jeweils mit einem kurzen Kommentar versehen sind.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<p><strong>K\u00fcnstlerische Leitung, Texte und Szenografie:<\/strong> Olivia Franke, Thomas Gantner und Marl\u00e8ne Perronet<br>\n<strong>Technische Koordination: <\/strong>Stephan Pohl<br>\n&nbsp;<\/p>\n<p><strong>PERFORMANCE AM ER\u00d6FFNUNGSABEND:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Geumhyung Jeong<br>\n\u00bbOil Pressure Vibrator<\/strong>\u00ab<\/p>\n<p>In ihrer Performance \u00bbOil Pressure Vibrator\u00ab berichtet die Choreografin Geumhyung Jeong \u00fcber ihre Aff\u00e4re mit einem Bagger, dem Objekt ihrer Begierde, sowie \u00fcber ihr vergangenes Leben und ihr bisheriges Schaffen als Performerin. F\u00fcr den Zuschauer wird immer unklarer, ob es sich bei der Performance um eine sachliche Einf\u00fchrung in das St\u00fcck handelt oder um den inneren Monolog einer fiktiven K\u00fcnstlerin, die zuf\u00e4llig auch Geumhyung Jeong hei\u00dfen w\u00fcrde.<br>\n&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ausstellungsdauer<\/strong>: Fr, 14. Juni bis So, 28. Juli 2013<br>\n<strong>\u00d6ffnungszeiten<\/strong>: Di\u2013Fr 10\u201312 &amp; 14\u201316 Uhr, Sa\u2013So 12\u201317 Uhr<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","event_more_events":"","related_posts_event":[6561,6652,6647,6648,6428,6522,6408,6378,6355,6493,6453,6383,6653,6557,6651,6601]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/event\/7462","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/event"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/event"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/6601"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/6651"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/6557"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/6653"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/6383"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/6453"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/6493"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/6355"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/6378"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/6408"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/6522"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/6428"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/6648"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/6647"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/6652"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/6561"}],"acf:term":[{"embeddable":true,"taxonomy":"category","href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories\/30"},{"embeddable":true,"taxonomy":"category","href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories\/15"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7462"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7462"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}