{"id":7486,"date":"2020-03-26T18:06:51","date_gmt":"2020-03-26T17:06:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/event\/hat-qualitaet-eine-zukunft-zeitungen-und-zeitschriften-als-reflexionsraum\/"},"modified":"2020-08-12T09:47:27","modified_gmt":"2020-08-12T07:47:27","slug":"hat-qualitaet-eine-zukunft-zeitungen-und-zeitschriften-als-reflexionsraum","status":"publish","type":"event","link":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/event\/hat-qualitaet-eine-zukunft-zeitungen-und-zeitschriften-als-reflexionsraum\/","title":{"rendered":"HAT QUALIT\u00c4T EINE ZUKUNFT? \u2013 ZEITUNGEN UND ZEITSCHRIFTEN ALS REFLEXIONSRAUM"},"content":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","categories":[],"class_list":["post-7486","event","type-event","status-publish","hentry"],"acf":{"bgcolor":"","bgcolor_custom":"","custom_color_css_variable":"","content_type":null,"intro_preview_headline":"","intro_preview_txt":"<p>Am 5. November laden die Akademie Schloss Solitude und die Ernst H. Klett Stiftung Merkur ein zu einem gemeinsamen Abend zur Zukunft von Zeitungen und Zeitschriften als Reflexionsraum.<\/p>\n<p>Welche Bedeutung bleibt Zeitungen und Zeitschriften angesichts der Konkurrenz durch die digitalen Medien? Schrumpft der Raum f\u00fcr ambitionierte Reflexion und muss man \u00fcber neue Modelle der Finanzierung nachdenken? Welchen konkreten Einfluss hat der wirtschaftliche Druck, dem die Verlage ausgesetzt sind, auf die Arbeit der Redaktionen? Gibt es nur \u00e4u\u00dfere Gr\u00fcnde f\u00fcr den Auflagenr\u00fcckgang \u2013 oder schreiben Zeitungen und Zeitschriften an den Interessen ihrer potentiellen Leser vorbei? Ist vielleicht insbesondere das klassische Feuilleton ein Auslaufmodell?&nbsp;\u00dcber diese Themen debattieren <strong>Lothar M\u00fcller<\/strong>, Redakteur im Feuilleton der S\u00fcddeutschen Zeitung, <strong>Ralph Bollmann<\/strong>, Wirtschaftspolitischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung,&nbsp;<strong>Thomas E. Schmidt<\/strong>, Kulturkorrespondent der Zeit und <strong>Ekkehard Kn\u00f6rer,&nbsp;<\/strong>Redakteur, Kulturwissenschaftler und Filmkritiker.&nbsp;<\/p>","intro_preview_img":8215,"event_id_old":"3610","event_subtitle":"","event_date":"2013-11-05 20:00:00","event_date_end":"2013-11-05 20:00:00","event_location":[{"event_location_name":"Akademie Schloss Solitude","event_location_link":""}],"event_programme":"","event_taxonomy_category":false,"event_practice_field":false,"event_opening":"","event_opening_times":"","event_additional_info":"","event_txt_old":"<p>Am 5. November laden die Akademie&nbsp;Schloss Solitude und die Ernst H. Klett Stiftung Merkur ein zu einem gemeinsamen Abend zur&nbsp;Zukunft von Zeitungen und Zeitschriften als Reflexionsraum. Mit dieser Diskussion geht&nbsp;die Ernst H. Klett Stiftung Merkur, Inhaberin der Zeitschrift Merkur, auf ein Thema ein,&nbsp;das sie in ihrer Existenz unmittelbar ber\u00fchrt. F\u00fcr die Akademie Schloss Solitude ist ein&nbsp;solcher externer Reflexionsraum unentbehrlich f\u00fcr ihre k\u00fcnstlerischen und intellektuellen&nbsp;Aktivit\u00e4ten, die ohne Echo in der Presse ins Leere laufen w\u00fcrden.&nbsp;<\/p>\n<p>Zeitungen und Zeitschriften haben bei der Formierung der modernen Demokratien&nbsp;in der Vergangenheit eine entscheidende Rolle gespielt und sie sind nach&nbsp;wie vor zentrale Instrumente der gesellschaftlichen Meinungs- und Willensbildung.&nbsp;Sie moderieren, generieren, animieren, kanalisieren und gewichten das&nbsp;\u00f6ffentliche Gespr\u00e4ch \u00fcber alle nur denkbaren Themenfelder und bieten so einen&nbsp;Reflexionsraum f\u00fcr eine vielstimmige politische, kulturelle und weltanschauliche&nbsp;Selbstverst\u00e4ndigung der Gesellschaft.<\/p>\n<p>Die b\u00fcrgerliche Presse war aber von Beginn an auch, und vielfach sogar in erster&nbsp;Linie, ein Gesch\u00e4ftsmodell. Eine \u00fcber Generationen bew\u00e4hrte Faustregel f\u00fcr Verleger&nbsp;besagte, dass Zeitungen und Zeitschriften rentabel arbeiten, solange sie zu&nbsp;zwei Dritteln werbefinanziert sind. Sp\u00e4testens seit im Jahr 2001 das Anzeigengesch\u00e4ft&nbsp;im Printjournalismus infolge der Konkurrenz der Onlinemedien massiv&nbsp;eingebrochen ist, geht diese Kalkulation immer seltener auf. Darunter leiden&nbsp;auch und gerade anspruchsvolle publizistische Foren, denn ihre Arbeit ist besonders&nbsp;zeit- und personalintensiv und damit teuer.&nbsp;Das Internet bringt die konventionelle Presse aber nicht nur wirtschaftlich in&nbsp;Bedr\u00e4ngnis. Schlie\u00dflich macht das Netz die unterschiedlichsten komplement\u00e4ren&nbsp;publizistischen Angebote zug\u00e4nglich und zwar f\u00fcr die Nutzer gr\u00f6\u00dftenteils&nbsp;kostenlos. Zugleich bietet es der \u00f6ffentlichen Debattenkultur neue M\u00f6glichkeiten&nbsp;in sozialen Netzwerken und offenen Kommentarforen.<br>\nWelche Folgen hat diese Konkurrenzsituation f\u00fcr den Qualit\u00e4tsjournalismus? Welche Bedeutung&nbsp;bleibt Zeitungen und Zeitschriften angesichts der Konkurrenz durch die digitalen&nbsp;Medien \u2013 oder gewinnen sie neue Funktionen? Schrumpft der Raum f\u00fcr ambitionierte Reflexion&nbsp;und muss man \u00fcber neue Modelle der Finanzierung nachdenken? Welchen konkreten&nbsp;Einfluss hat der wirtschaftliche Druck, dem die Verlage ausgesetzt sind, auf die Arbeit der&nbsp;Redaktionen? Gibt es nur \u00e4u\u00dfere Gr\u00fcnde f\u00fcr den Auflagenr\u00fcckgang \u2013 oder schreiben Zeitungen&nbsp;und Zeitschriften an den Interessen ihrer potentiellen Leser vorbei? Ist vielleicht insbesondere&nbsp;das klassische Feuilleton ein Auslaufmodell?<\/p>\n<p>\u00dcber diese Themen debattieren&nbsp;<strong>Lothar M\u00fcller<\/strong>, Redakteur im Feuilleton der S\u00fcddeutschen Zeitung, <strong>Ralph Bollmann<\/strong>,&nbsp;Wirtschaftspolitischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung,&nbsp;<strong>Thomas E. Schmidt<\/strong>, Kulturkorrespondent der Zeit und&nbsp;<strong>Ekkehard Kn\u00f6rer<\/strong>, Redakteur, Kulturwissenschaftler und Filmkritiker.<\/p>\n<p>Das Gespr\u00e4ch&nbsp;wird moderiert von <strong>Christian Demand<\/strong>, dem Herausgeber der Zeitschrift Merkur.<\/p>\n<p>Eintritt frei!<\/p>\n<p>Um Anmeldung wird gebeten bei Frau Kamann: <a href=\"mailto: f.kamann@klett-cotta.de\">f.kamann@klett-cotta.de<\/a><br>\noder telefonisch unter 0711-6672-1225.<\/p>","event_more_events":"","related_posts_event":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/event\/7486","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/event"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/event"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7486"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7486"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}