{"id":14798,"date":"2017-10-12T15:37:25","date_gmt":"2017-10-12T13:37:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/news\/platform-12-dialog-zwischen-forschung-und-kunst\/"},"modified":"2020-09-14T17:48:41","modified_gmt":"2020-09-14T15:48:41","slug":"platform-12-dialog-zwischen-forschung-und-kunst","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/news\/platform-12-dialog-zwischen-forschung-und-kunst\/","title":{"rendered":"Platform 12 | Dialog zwischen Forschung und Kunst"},"content":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"template":"","news_type":[502,503],"class_list":["post-14798","news","type-news","status-publish","hentry","news_type-news","news_type-pressemitteilung"],"acf":{"bgcolor":"","bgcolor_custom":"","custom_color_css_variable":"","content_type":null,"intro_preview_headline":"Platform 12 | Dialog zwischen Forschung und Kunst","intro_preview_txt":"<p>Die rund 1 000 Quadratmeter gro\u00dfe Experimentalfl\u00e4che dient den Forschern von Bosch in Renningen als Ort, an dem sie neue Ideen entwickeln k\u00f6nnen \u2013 disziplin\u00fcbergreifend und unabh\u00e4ngig von der Organisationsstruktur des Unternehmens oder dem Arbeitsalltag im B\u00fcro und Labor. Das Besondere an Platform 12 ist jedoch der Austausch mit K\u00fcnstlern. Das Ziel der drei Partner Robert Bosch GmbH, Akademie Schloss Solitude und Wimmelforschung ist es, durch den Austausch von Forschung und Kunst eine neue Form der Innovationskultur zu etablieren.<\/p>","intro_preview_img":14799,"news_id_old":"3896","news_date":"2017-10-12 00:00:00","news_taxonomy_news_type":[502,503],"news_txt_old":"Eine Zusammenarbeit von Robert Bosch GmbH, Akademie Schloss Solitude und Wimmelforschung\n<p>Die rund 1 000 Quadratmeter gro\u00dfe Experimentalfl\u00e4che dient den Forschern von Bosch in Renningen als Ort, an dem sie neue Ideen entwickeln k\u00f6nnen \u2013 disziplin\u00fcbergreifend und unabh\u00e4ngig von der Organisationsstruktur des Unternehmens oder dem Arbeitsalltag im B\u00fcro und Labor. Das Besondere an Platform 12 ist jedoch der Austausch mit K\u00fcnstlern. Das Ziel der drei Partner Robert Bosch GmbH, Akademie Schloss Solitude und Wimmelforschung ist es, durch den Austausch von Forschung und Kunst eine neue Form der Innovationskultur zu etablieren.<\/p>\n<hr><p>Renningen \u2013 Von Platform 12 im zw\u00f6lften Stockwerk des Zentralgeb\u00e4udes reicht der Blick weit \u00fcber das Gel\u00e4nde des Bosch-Forschungscampus in Renningen bei Stuttgart. Die rund 1 000 Quadratmeter gro\u00dfe Experimentalfl\u00e4che dient den Forschern als Ort, an dem sie neue Ideen entwickeln k\u00f6nnen \u2013 disziplin\u00fcbergreifend und unabh\u00e4ngig von der Organisationsstruktur des Unternehmens oder dem Arbeitsalltag im B\u00fcro und Labor. Das Besondere an Platform 12 ist jedoch der Austausch mit K\u00fcnstlern. Das Ziel der drei Partner Robert Bosch GmbH, Akademie Schloss Solitude und Wimmelforschung ist es, durch den Austausch von Forschung und Kunst eine neue Form der Innovationskultur zu etablieren.<\/p><p>Dr. Birgit Thoben ist als Innovationsmanagerin im Bereich Forschung und Vorausentwicklung der Robert Bosch GmbH auch f\u00fcr die Entstehung von Platform 12 verantwortlich. F\u00fcr sie ist die fr\u00fche Phase im Innovationsprozess entscheidend: \u00bbFreiraum ist die Voraussetzung daf\u00fcr, dass Innovationen entstehen. Im besten Fall kommen die Forscher in Platform 12 auf Ideen, nach denen sie gar nicht gesucht haben.\u00ab Platform 12 unterst\u00fctzt diesen Prozess der fr\u00fchen Ideengenerierung, indem sie auf unterschiedliche Art und Weise Impulse setzt und dazu inspiriert, die Perspektive zu wechseln. Dar\u00fcber hinaus bietet sie vielf\u00e4ltige M\u00f6glichkeiten, erste Ideen mit Hilfe von verschiedensten Materialien und Werkzeugen umzusetzen und sich spontan mit Experten anderer Disziplinen auszutauschen. Neben einer Bibliothek, dem \u00bbThink Tank\u00ab, sowie R\u00e4umlichkeiten f\u00fcr Innovations-Workshops, ist der markanteste Raum die \u00bbBase\u00ab.<\/p><p>Entwickelt und gestaltet wurden der Raum und seine inhaltliche Ausrichtung von dem K\u00fcnstlerduo Wimmelforschung, Maren Geers und Thomas Drescher, in enger Zusammenarbeit mit Birgit Thoben. Der Raum ist bewusst als Kontrapunkt zur Arbeitsumgebung in den B\u00fcros und Laboren gestaltet, unter anderem mit k\u00fcnstlerischen Elementen, die irritieren und zur Reflexion anregen, sowie Einzelst\u00fccken aus der Bosch-Historie, wie zum Beispiel einer Werkbank aus dem ersten Bosch-Werk in Stuttgart-Feuerbach. Die Gestaltung und Funktionsweise des Raumes unterwandern vorhandene Strukturen und schaffen so einen Freiraum, der nicht nur als Ideen- und Inspirationsquelle dient, sondern auch als ein Ort, der Fragen hervorbringt. \u00bbWir verstehen Platform 12 nicht nur als physisch gestalteten Raum, sondern als eine Umgebung, die eine kritische Reflexion der vorgefundenen Realit\u00e4t anst\u00f6\u00dft\u00ab, fasst Thomas Drescher, vom K\u00fcnstlerduo Wimmelforschung, den konzeptionellen Ansatz zusammen.<\/p><p>Besonderes Kennzeichen des Raums ist die kontinuierliche Anwesenheit von K\u00fcnstlern. Im Rahmen des sogenannten \u00bbWimmelforschungs-Stipendiums\u00ab arbeiten sie f\u00fcr jeweils drei Monate als indirekte Beobachter und Impulsgeber, um in den Austausch mit Bosch-Forschern zu gehen und an eigenen und gemeinsamen k\u00fcnstlerischen Projekten zu arbeiten. Vergeben und organisiert wird das Stipendium von der Akademie Schloss Solitude, in Kooperation mit der Wimmelforschung und finanziert von der Robert Bosch GmbH. Mit dem Programm <em>art, science & business<\/em> verf\u00fcgt die Akademie Schloss Solitude seit 15 Jahren \u00fcber umfangreiche Erfahrungen in der interdisziplin\u00e4ren Verbindung von Kunst, Wissenschaft und Wirtschaft. Mit Platform 12 wird der Austausch zwischen diesen Bereichen nun weiterentwickelt, um sowohl der Forschung als auch der Kunst neue Denkweisen und Perspektiven au\u00dferhalb ihrer gewohnten Strukturen und Praxisfelder zu erm\u00f6glichen.<\/p><p>Um den experimentellen und unkonventionellen Charakter des Projekts zu beschreiben, wurde von den Partnern der Begriff \u00bbExperimental Lateral Venture\u00ab (ExLaVent) gepr\u00e4gt: Platform 12 ist ein Raum, der zum Querdenken anregt. Auf der einen Seite werden die Forscher durch die Pr\u00e4senz der K\u00fcnstler aus ihrem Arbeitsalltag herausgehoben und dazu veranlasst, sich mit ungewohnten Arbeitsstrukturen und Denkweisen auseinanderzusetzen. Die k\u00fcnstlerischen Positionen verhelfen den Bosch-Mitarbeitern dazu, Ideen zu reflektieren und neu zu verkn\u00fcpfen. Auf der anderen Seite bewegen sich auch die K\u00fcnstler au\u00dferhalb ihres normalen Arbeitskontexts und sind dazu angehalten, sich in einem fremden Umfeld zu orientieren. Die Kunst erh\u00e4lt so eine Wirksamkeit au\u00dferhalb des Kunstkontexts und gewinnt einen neuen Handlungsspielraum. Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal zu herk\u00f6mmlichen Artist-in-Residence-Programmen in Unternehmen ist hierbei, dass die K\u00fcnstler im Laufe des Stipendiums keine Kunstwerke entwickeln, die sich auf konkrete unternehmensinterne Forschungsinhalte beziehen. Vielmehr sind die ergebnisoffene Begegnung und der Prozess des Dialogs zwischen den K\u00fcnstlern und Forschern Ziel des gemeinsamen Experiments.<\/p><p>2017 blicken die drei Partner bereits auf zwei Jahre gemeinsamer Zusammenarbeit zwischen Kunst und Forschung zur\u00fcck. Zehn Wimmelforschungs-Stipendiaten aus unterschiedlichen Disziplinen von Architektur \u00fcber Bildhauerei und Medienkunst bis hin zur Klangpoesie haben schon an dem Programm teilgenommen und von dem Austausch profitiert.<\/p><p>\u00bbWas mich an diesem Projekt interessiert, ist, dass es wirklich ein experimentelles Setting darstellt, dessen Teil ich selbst bin. Das hei\u00dft ich reflektiere mich selbst innerhalb dieses Systems. Und das ist f\u00fcr mich ein ziemlich spannender Moment\u00ab, sagt die K\u00fcnstlerin Sybille Neumeyer \u00fcber ihre Arbeit auf Platform 12.<\/p><p>\u00bbDer gemeinsame Dialog bestand vor allem darin, sich dar\u00fcber auszutauschen, auf welche Art Ideen verfolgt werden, die etwas ganz anderes zum Ziel haben, als das, was wir machen. Und anschlie\u00dfend zu \u00fcberlegen, wie diese Ideen an anderer Stelle auch wieder mit unseren Ans\u00e4tzen zusammengef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. Dies stellte f\u00fcr uns einen enormen Lernprozess dar\u00ab, fasst es Klaus Meyer, Experte f\u00fcr Tribologie und Pumpen im Zentralbereich Forschung und Vorausentwicklung, Robert Bosch GmbH, zusammen.<\/p><p>Eine Auswahl der aktuellen k\u00fcnstlerischen Ergebnisse sowie ein ausf\u00fchrliches Interview zur Entstehung der Platform 12 mit Birgit Thoben und dem K\u00fcnstlerduo Wimmelforschung, Thomas Drescher und Maren Geers, sind unter folgenden Links einzusehen:<\/p><p><strong>Kinga T\u00f3th<\/strong> \u00bbLiving Text Bodies\u00ab: <a data-cke-saved-href=https:\/\/vimeo.com\/222684550 href=https:\/\/vimeo.com\/222684550>https:\/\/vimeo.com\/222684550<\/a><br><strong>Isabel Zintl<\/strong> \u00bbNachdenken \u00fcber neue Freir\u00e4ume in Stuttgart West\u00ab:<a data-cke-saved-href=https:\/\/vimeo.com\/222436049 href=https:\/\/vimeo.com\/222436049>https:\/\/vimeo.com\/222436049<\/a><br><strong>Ursula Achternkamp<\/strong> \u00bbAuswildern\u00ab: <a data-cke-saved-href=https:\/\/vimeo.com\/222203720 href=https:\/\/vimeo.com\/222203720>https:\/\/vimeo.com\/222203720<\/a><br><strong>Jol Thomson<\/strong> \u00bbDeep Time Machine Learning\u00ab: <a data-cke-saved-href=https:\/\/vimeo.com\/228557512 href=https:\/\/vimeo.com\/228557512>https:\/\/vimeo.com\/228557512<\/a><br><strong>Interview<\/strong>: <a data-cke-saved-href=https:\/\/schloss-post.com\/the-art-of-wimmelresearch\/ href=https:\/\/schloss-post.com\/the-art-of-wimmelresearch\/>https:\/\/schloss-post.com\/the-art-of-wimmelresearch\/<\/a><\/p><p>Platform 12 basiert auf der Zusammenarbeit dreier Partner:<\/p><p>Die <strong>Akademie Schloss Solitude<\/strong> ist ein internationales Artist-in-Residence-Programm, das ein Netzwerk der globalen Kunstwelt darstellt. Seit 1990 f\u00f6rdert die Akademie K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstler in den Disziplinen Architektur, Bildende Kunst, Darstellende Kunst, Design, Literatur, Musik\/Klang sowie Zeitbasierte Medien und seit 2016 Webbasierte Medien durch Wohn- und Arbeitsstipendien. Mit dem Programm <em>art, science & business<\/em> wird seit 2002 der Dialog zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Philosophie gef\u00f6rdert.<\/p><p>Das <strong>Zentrum f\u00fcr Forschung und Vorausentwicklung der Robert Bosch GmbH<\/strong> ist Knotenpunkt des internationalen Forschungs- und Entwicklungsverbundes der Bosch-Gruppe und f\u00f6rdert als zukunftsweisendes Arbeitsumfeld Kreativit\u00e4t und Zusammenarbeit. Auf dem Forschungscampus in Renningen bei Stuttgart werden durch die Vernetzung technischer und naturwissenschaftlicher Disziplinen neue Technologien erforscht und innovative Fertigungsprozesse entwickelt.<\/p><p>Die <strong>Wimmelforschung<\/strong> ist ein k\u00fcnstlerisches Unternehmen, das 2013 von den B\u00fchnenbildnern und Konzeptk\u00fcnstlern Maren Geers und Thomas Drescher in Berlin gegr\u00fcndet wurde. Sie unterst\u00fctzen und begleiten Organisationen aus Wirtschaft und Gesellschaft bei experimentellen, zukunftsbildenden Prozessen und nichttechnischen Innovationen. Mit ihrer k\u00fcnstlerischen Arbeit initiieren sie Strategien und Prozesse, die etablierte Sichtweisen und Strukturen kritisch hinterfragen und einen Zugang zu neuen, noch unbekannten M\u00f6glichkeitsr\u00e4umen er\u00f6ffnen.<\/p><p><strong>Pressekontakt<\/strong>:<\/p><p>Akademie Schloss Solitude:<br>Angela Butterstein, Referentin f\u00fcr Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit<br>Tel. +49 (0)711-99619-471, E-Mail: ab@akademie-solitude.de<\/p><p>Robert Bosch GmbH:<br>Alexandra Albrecht, Standortkommunikation Forschungscampus Renningen<br>Tel. +49 711 811 35808, E-Mail: alexandra.albrecht@de.bosch.com<\/p><p>Wimmelforschung:<br>Thomas Drescher, Mitbegr\u00fcnder Wimmelforschung<br>\u200bTel.: +49 (0) 176 64122900, drescherthomas@gmx.de<\/p>","news_related_news":"","files":[{"files_file_url":14803}],"related_posts_news":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news\/14798","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"acf:term":[{"embeddable":true,"taxonomy":"news_type","href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news_type\/503"},{"embeddable":true,"taxonomy":"news_type","href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news_type\/502"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14798"}],"wp:term":[{"taxonomy":"news_type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news_type?post=14798"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}