{"id":27879,"date":"2021-03-15T12:39:51","date_gmt":"2021-03-15T11:39:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/?post_type=news&#038;p=27879"},"modified":"2021-03-15T14:05:07","modified_gmt":"2021-03-15T13:05:07","slug":"beyond-walls-ueber-grenzen-hinaus-die-akademie-schloss-solitude-zu-gast-im-kunstmuseum-stuttgart-vom-16-maerz-2021-bis-25-april-2021","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/news\/beyond-walls-ueber-grenzen-hinaus-die-akademie-schloss-solitude-zu-gast-im-kunstmuseum-stuttgart-vom-16-maerz-2021-bis-25-april-2021\/","title":{"rendered":"\u00bbBeyond Walls \u2013 \u00dcber Grenzen hinaus\u00ab: Die Akademie Schloss Solitude zu Gast im Kunstmuseum Stuttgart vom 16. M\u00e4rz 2021 bis 25. April 2021"},"content":{"rendered":"","protected":false},"author":10,"featured_media":0,"template":"","news_type":[503],"class_list":["post-27879","news","type-news","status-publish","hentry","news_type-pressemitteilung"],"acf":{"bgcolor":"","bgcolor_custom":"","custom_color_css_variable":"","content_type":[{"acf_fc_layout":"content_txt","acfe_flexible_layout_title":"Text","bgcolor":"","bgcolor_custom":"","layout_col_size":8,"txt_cols":"is-1-txtcol","txt":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\r\n<div class=\"layoutArea\">\r\n<div class=\"column\">\r\n\r\nDie Akademie Schloss Solitude freut sich, zur Wiederer\u00f6ffnung der Museen <strong>nach dem Lockdown ab dem 16. M\u00e4rz 2021<\/strong> die <strong>Ausstellung \u00bbBeyond Walls \u2013 \u00dcber Grenzen hinaus\u00ab im Kunstmuseum Stuttgart<\/strong> zu pr\u00e4sentieren. Darin sind Werke von aktuellen und fr\u00fcheren Stipendiat*innen der Akademie Schloss Solitude versammelt, die sich mit nationalen, kulturellen oder sprachlichen Grenzen besch\u00e4ftigen \u2013 Barrieren, die in unserer Gesellschaft starke Wirkung entfalten.\r\n\r\n<strong>Die Ausstellung ist Teil des Jubil\u00e4umsprogramms zum 30-j\u00e4hrigen Bestehen der Akademie Schloss Solitude<\/strong>, die seit ihrer Gr\u00fcndung Stipendien an mehr als 1.500 K\u00fcnstler*innen und Wissenschaftler*innen vergeben hat. Gleichzeitig nimmt die Ausstellung inhaltlichen Bezug auf das <strong>Ausstellungsprojekt \u00bbW\u00c4NDE I WALLS\u00ab<\/strong>, das der Bedeutung der Raumgrenze Wand in der Gegenwartskunst nachsp\u00fcrt.\r\n\r\nDie Internationalit\u00e4t der Akademie widerspiegelnd, setzen sich die K\u00fcnstler*innen kritisch mit geopolitischen und sozialen Ph\u00e4nomenen an Schaupl\u00e4tzen wie Stuttgart, Berlin, Lima (Peru) oder Lubumbashi (Kongo) auseinander. In unterschiedlichen k\u00fcnstlerischen Ausdrucksformen, die von Installation \u00fcber Malerei bis zu Sound reichen, artikulieren die gezeigten Werke Fragen nach der Art und Weise unseres Zusammenlebens. <strong>Warum neigen wir dazu, uns voneinander abzugrenzen, anstatt gemeinschaftlich zu denken und zu handeln? <\/strong>Gerade in einer Zeit, in der sich unsere Gesellschaft durch Covid-19 rapide ver\u00e4ndert, wendet sich<strong> die Ausstellung gegen eine Politik der Spaltung und r\u00fcckt die Bedeutung von Verantwortung und F\u00fcrsorge in den Vordergrund<\/strong>.\r\n\r\nDas <strong>H\u00f6rst\u00fcck \u00bbDie Mauer\u00ab<\/strong> (2018) des K\u00fcnstler*innenduos <strong>Butterland<\/strong> (Regina D\u00fcrig, *1982, Mannheim, DE &amp; Christian M\u00fcller, *1971, Dornach, CH) rei\u00dft seine Zuh\u00f6rer*innen <strong>in den wahnhaften Sog einer vermeintlichen Bedrohung von au\u00dfen, der nur durch den Bau einer Mauer Einhalt geboten werden kann<\/strong>. Den Auswirkungen von Abgrenzung und Differenz sp\u00fcrt <strong>Giuliana Kiersz<\/strong> (*1991, Buenos Aires, AR) in ihrem <strong>Essay-Film \u00bbJemand fragte, wer wir sind und wir wussten nicht, was wir antworten sollten\u00ab<\/strong> (2020) nach, der im deutsch-polnischen Grenzgebiet, bei Anti-Rassismus-Demos in Stuttgart und bei zuf\u00e4lligen Begegnungen der argentinischen K\u00fcnstlerin mit verschiedenen Menschen in Deutschland entstand. Mit der eigens f\u00fcr die Ausstellung \u00bbBeyond Walls \u2013 \u00dcber Grenzen hinaus\u00ab entwickelten <strong>Installation \u00bbDisappeared Border Segment (Toward the Inalienable Right of the Dispossessed to Cross From Every Direction)\u00ab<\/strong> (2020) behandelt <strong>Rheim Alkadhi<\/strong> (*1973, Buffalo, USA) auf sinnlich-poetische Art und Weise einen Moment der Aufl\u00f6sung und Verfl\u00fcchtigung von Grenzen. Diese Themen pr\u00e4gen auch die Arbeit des kongolesischen Fotografen <strong>Georges Senga<\/strong> (*1983, Lubumbashi, CD), dessen Werke Habseligkeiten von Verstorbenen in Kongo und Brasilien zeigen und Fragen nach unserem Umgang mit der Erinnerung an die Existenz eines geliebten Menschen aufwerfen.\r\n\r\nZu der Ausstellung erscheint ein <strong>66-seitiges Booklet<\/strong> in der Edition Solitude, dem hauseigenen Verlag der Akademie Schloss Solitude. Dar\u00fcber hinaus wird die Ausstellung von einem <strong>Online-Rahmenprogramm<\/strong> aus Film-Screenings, Vortr\u00e4gen und Diskussionen begleitet:\r\n\r\n<strong><span class=\"has-font-maison-neue\" style=\"font-family: 'Maison Neue';\">\r\nFreitag, 16. April 2021, 19 Uhr<\/span><\/strong>\r\n\r\nDer <strong>Dokumentarfilm \u00bbInvisible\u00ab<\/strong> von <strong>Shirin Barghnavard<\/strong> (*1976, Teheran, IR) zeigt \u00dcberbleibsel der Berliner Mauer, w\u00e4hrend Stimmen internationaler K\u00fcnstler*innen aus dem Off \u00fcber ihre eigenen Erfahrungen mit Trennung und Ausgrenzung sprechen. Nach einem Online-Screening des Films diskutieren <strong>Shirin Barghnavard<\/strong> (Regie), <strong>Mohammad Reza Jahanpanah<\/strong> (Kamera) mit <strong>Doreen Mende<\/strong> (Harun Farocki Institut, Berlin) \u00fcber die Arbeit.\r\n\r\nDer Film wird ebenfalls am Wochenende des 24.\/25. April 2021 ganzt\u00e4gig in den R\u00e4umen der Ausstellung gezeigt.\r\n\r\n<strong><span class=\"has-font-maison-neue\" style=\"font-family: 'Maison Neue';\">\r\nFreitag, 23. April 2021, 19 Uhr<\/span><\/strong>\r\n\r\nSeit der Jahrtausendwende entwickelt sich das Wohnungswesen mit rasanter Geschwindigkeit vom Gemeinwohl zu einem Vehikel der Gewinnakkumulation. Im Gespr\u00e4ch mit <strong>Anh-Linh Ngo<\/strong>, Chefredakteur der Zeitschrift ARCH+, besch\u00e4ftigt sich die in der Ausstellung mit einem Werk vertretene Architektin und K\u00fcnstlerin <strong>Ana Filipovic<\/strong> (*1981, Belgrad, RS) unter dem Titel <strong>\u00bbBeyond Stucco\u00ab<\/strong> mit der Frage, welche neuen architektonischen Formen eine solche gewinnorientierte Logik hervorbringt.\r\n\r\n<strong>Beide Veranstaltungen finden online und in englischer Sprache statt.\r\n<\/strong><strong>Die Teilnahme ist kostenlos, allerdings bitten wir um Anmeldung unter <a href=\"mailto:register@akademie-solitude.de\">register@akademie-solitude.de<\/a>.\r\n<\/strong>\r\nKonzeption \u00bbBeyond Walls \u2013 \u00dcber Grenzen hinaus\u00ab:\r\nElke aus dem Moore, Sebastian Schneider, Sarie Nijboer\r\n(alle: Akademie Schloss Solitude)\r\n\r\nKonzeption des Gesamtprojekts \/ Ausstellung \u00bbW\u00c4NDE I WALLS\u00ab:\r\nAnne Vieth (Kunstmuseum Stuttgart)\r\n\r\nPressekontakt\r\nLara Treffeisen\r\nVolont\u00e4rin (Akademie Schloss Solitude)\r\nT: +49 (0)711 \/ 996 194 81\r\nl.treffeisen@akademie-solitude.de\r\n\r\nIsabel Kucher\r\nLeitung Kommunikation &amp; Marketing (Kunstmuseum Stuttgart)\r\nT: +49 (0)711 \/ 216 196 20\r\nisabel.kucher@kunstmuseum-stuttgart.de\r\n\r\n<strong>\r\n\u00bbBeyond Walls \u2013 \u00dcber Grenzen hinaus\u00ab<\/strong>\r\n\r\nMit freundlicher Unterst\u00fctzung durch:\r\n\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>"},{"acf_fc_layout":"content_img","acfe_flexible_layout_title":"Bild(er)","bgcolor":"","bgcolor_custom":"","layout_col_size":6,"img_gallery":false,"img":[28045],"img_gallery_format":""}],"intro_preview_headline":"","intro_preview_txt":"","intro_preview_img":27883,"news_id_old":"","news_date":"2021-03-15 00:00:00","news_taxonomy_news_type":[503],"news_txt_old":"","news_related_news":"","files":[{"files_file_url":27993}],"related_posts_news":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news\/27879","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"acf:term":[{"embeddable":true,"taxonomy":"news_type","href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news_type\/503"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27879"}],"wp:term":[{"taxonomy":"news_type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news_type?post=27879"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}