{"id":34769,"date":"2022-10-24T18:19:33","date_gmt":"2022-10-24T16:19:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/?post_type=news&#038;p=34769"},"modified":"2022-11-14T14:40:43","modified_gmt":"2022-11-14T13:40:43","slug":"cooperation-with-max-planck-institut","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/news\/cooperation-with-max-planck-institut\/","title":{"rendered":"Die Akademie Schloss Solitude und das Max-Planck-Institut f\u00fcr Verhaltensbiologie organisieren gemeinsam das neue transdisziplin\u00e4re Residenzprogramm \u00bbField Trip\u00ab"},"content":{"rendered":"","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"template":"","news_type":[502,503],"class_list":["post-34769","news","type-news","status-publish","hentry","news_type-news","news_type-pressemitteilung"],"acf":{"bgcolor":"","bgcolor_custom":"","custom_color_css_variable":"","content_type":[{"acf_fc_layout":"content_txt","acfe_flexible_layout_title":"Text","bgcolor":"","bgcolor_custom":"","layout_col_size":8,"txt_cols":"is-1-txtcol","txt":"<span class=\"has-font-maison-neue\" style=\"font-family: Maison Neue;\">Gemeinsam mit der Abteilung f\u00fcr \u00d6kologie der Tiergesellschaften (EAS) des Max-Planck-Instituts f\u00fcr Verhaltensbiologie (MPI-AB), hat die Akademie Schloss Solitude das neue Residenzprogramm \u00bbField Trip\u00ab ins Leben gerufen. Ziel der Zusammenarbeit ist es, den interdisziplin\u00e4ren Austausch von Ideen und Perspektiven zwischen den K\u00fcnsten und Wissenschaften zu f\u00f6rdern. Das Programm bietet das Abenteuer, einen neuen Ort kennenzulernen, in ein ungewohntes Umfeld einzutauchen und die M\u00f6glichkeit, mit Ideen zu experimentieren.\r\n\r\n<\/span>Der einzigartige Austausch er\u00f6ffnet K\u00fcnstler*innen die Gelegenheit, mit Forscher*innen des Max-Planck-Instituts f\u00fcr Verhaltensbiologie in den Dialog zu treten. Fokus der Arbeit des MPI-AB ist es, mithilfe hochentwickelter Tracking-Technologien, Datenanalyse und Visualisierungstechniken eine Vielzahl von Tierarten zu untersuchen \u2013 von Insekten bis hin zu V\u00f6geln, Fischen und S\u00e4ugetieren, sowohl im Labor als auch in nat\u00fcrlichen Umgebungen. Die Abteilung besch\u00e4ftigt sich insbesondere mit der Frage: \u00bbWie entstehen und funktionieren Tiergesellschaften?\u00ab\r\n\r\nIm Rahmen des bilateralen Programms hat die K\u00fcnstlerin Helene Sommer von Anfang Juli bis Mitte August 2022 f\u00fcr sechs Wochen auf dem Forschungsgel\u00e4nde des Max-Planck-Instituts f\u00fcr Verhaltensbiologie in Konstanz gearbeitet. Ihr Interesse gilt vor allem dem Geschichtenerz\u00e4hlen und der Vielschichtigkeit unterschiedlichster Arten von \u00dcbersetzungen, Interpretationen und rhetorischen Mitteln, die in dieser Kunstform enthalten sind.\r\nMit dem Einsatz von Video, Collage, Text und Installation m\u00f6chte sie hinterfragen, wie wir unsere Umgebung und ihre Geschichte verstehen und uns auf sie beziehen. W\u00e4hrend ihres sechsw\u00f6chigen Aufenthaltes am Max-Planck-Institut lag ihr Fokus vor allem darauf zu beobachten, wie Wissenschaftler*innen das Verhalten von Tieren untersuchen. Insbesondere wie Fakten und evidenzbasierte Ideen entstehen, welche Rolle sie in den Wissenschaften und in der Gesellschaft spielen, und wie es zur Trennung zwischen dem \u00bbUns\u00ab und \u00bbIhnen\u00ab im wissenschaftlichen Kontext kam.\r\n\r\nDie Filmemacherin \u00fcber ihre Erfahrungen am Max-Planck-Institut f\u00fcr Verhaltensbiologie:\r\n\u00bbIch habe meine Residenz am MPI damit verbracht, mit zahlreichen Wissenschaftler*innen \u00fcber ihre Forschungsinhalte und -methoden, sowie \u00fcber sich selber als Individuen zu sprechen. Ich konnte an einigen Feldstudien teilnehmen und die Labore besuchen, in denen Experimente stattfinden. Ich wollte insbesondere beobachten, wie Wissenschaftler*innen Tiere beobachten. Es war f\u00fcr mich eine einzigartige Gelegenheit zu versuchen, die komplexen Mechanismen zu verstehen, die zu Gange sind, wenn Wissen produziert wird. Es war interessant zu sehen, wie zentral sowohl der Einsatz von Sprache als auch von Bildern war, um wissenschaftliche Narrative zu konstruieren. Ich war \u00fcberrascht, so viele \u00c4hnlichkeiten wie Unterschiede zwischen unseren Praktiken zu finden; Praktiken bei denen das Stellen von Fragen vielleicht genauso wichtig ist wie das Finden von Antworten. Das gesammelte Material wird Teil eines neuen Films.\u00ab\r\n\r\nDie Akademie Schloss Solitude freut sich nun, den Forscher Hemal Naik vom Max-Planck-Institut f\u00fcr Verhaltensbiologie in Stuttgart willkommen zu hei\u00dfen. Er wird von Mitte Oktober bis Ende November 2022 seinen sechsw\u00f6chigen \u00bbField Trip\u00ab an der Akademie Schloss Solitude machen. Hemal Naik ist Postdoktorand am MPI-AB. Er entwickelt Methoden zur Untersuchung gro\u00dfer Tiergruppen mithilfe von Luftbildern, Computer Vision und maschinellem Lernen. Derzeit ist er Teil des Projekts MELA, das das Leking-Verhalten, ein seltenes Paarungsverhalten von Blackbuck-Antilopen in Indien, erforscht. W\u00e4hrend seines \u00bbField Trips\u00ab an der Akademie Schloss Solitude beabsichtigt er in Zusammenarbeit mit anderen Stipendiat*innen, seine wissenschaftliche Forschung mit audiovisuellen Medien zu Geschichten zu verbinden. Indem er eine Reihe von Kurzgeschichten entwickelt, die auf dem t\u00e4glichen Leben der Tiere im Blackbuck-Nationalpark basieren, m\u00f6chte er die Erkenntnisse seiner Forschung einem breiteren Publikum zug\u00e4nglich machen."}],"intro_preview_headline":"","intro_preview_txt":"Gemeinsam mit der Abteilung f\u00fcr \u00d6kologie der Tiergesellschaften (EAS) des Max-Planck-Instituts f\u00fcr Verhaltensbiologie (MPI-AB), hat die Akademie Schloss Solitude das neue Residenzprogramm \u00bbField Trip\u00ab ins Leben gerufen. <strong>Ziel der Zusammenarbeit ist es, den interdisziplin\u00e4ren Austausch von Ideen und Perspektiven zwischen den K\u00fcnsten und Wissenschaften zu f\u00f6rdern.<\/strong> Das Programm bietet das Abenteuer, einen neuen Ort kennenzulernen, in ein ungewohntes Umfeld einzutauchen und die M\u00f6glichkeit, mit Ideen zu experimentieren.","intro_preview_img":34772,"news_id_old":"","news_date":"2022-10-25 00:00:00","news_taxonomy_news_type":[502,503],"news_txt_old":"","news_related_news":[40523,40528,40530],"files":null,"related_posts_news":[6467,34741]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news\/34769","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/34741"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/6467"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news\/40528"}],"acf:term":[{"embeddable":true,"taxonomy":"news_type","href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news_type\/503"},{"embeddable":true,"taxonomy":"news_type","href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news_type\/502"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34769"}],"wp:term":[{"taxonomy":"news_type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news_type?post=34769"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}