{"id":39627,"date":"2024-01-09T12:02:08","date_gmt":"2024-01-09T11:02:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/?post_type=news&#038;p=39627"},"modified":"2024-01-09T12:02:08","modified_gmt":"2024-01-09T11:02:08","slug":"vergabe-des-marie-zimmermann-stipendiums-fuer-dramaturgie-an-philipp-schaus","status":"publish","type":"news","link":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/news\/vergabe-des-marie-zimmermann-stipendiums-fuer-dramaturgie-an-philipp-schaus\/","title":{"rendered":"Vergabe des Marie-Zimmermann-Stipendiums f\u00fcr Dramaturgie an Philipp Schaus"},"content":{"rendered":"","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"template":"","news_type":[502,503],"class_list":["post-39627","news","type-news","status-publish","hentry","news_type-news","news_type-pressemitteilung"],"acf":{"bgcolor":"","bgcolor_custom":"","custom_color_css_variable":"","content_type":[{"acf_fc_layout":"content_txt","acfe_flexible_layout_title":"Text","bgcolor":"","bgcolor_custom":"","layout_col_size":8,"txt_cols":"is-1-txtcol","txt":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\r\n<div class=\"layoutArea\">\r\n<div class=\"column\">\r\n\r\n<span class=\"has-font-maison-neue\" style=\"font-family: 'Maison Neue';\">Das von Friedrich Schirmer 2008 initiierte Marie-Zimmermann-Stipendium fu\u0308r Dramaturgie wurde <\/span><span class=\"has-font-maison-neue\" style=\"font-family: 'Maison Neue';\">in einem mehrstufigen Auswahlverfahren vergeben. Einstimmig sprach sich die Jury in diesem Jahr fu\u0308r den Tanzdramaturgen Philipp Schaus aus.<\/span>\r\n\r\nIm Andenken an die 2007 verstorbene Dramaturgin und Festivalmacherin Marie Zimmermann stiftete der ehemalige Intendant des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg, Friedrich Schirmer, erstmalig im April 2008 ein Stipendium zur Fo\u0308rderung eines\/einer Nachwuchsdramaturg*in aus der deutschsprachigen Theaterszene, welches durch die Akademie Schloss Solitude organisiert und vergeben wird. Seit 2019 wird das Marie-Zimmermann-Stipendium fu\u0308r Dramaturgie aus Mitteln des Ministeriums fu\u0308r Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Wu\u0308rttemberg finanziert. Das Stipendium richtet sich an Dramaturg*innen aus dem deutschsprachigen Raum und ist einzigartig in der Landschaft der Artist-in-Residence-Programme. Es umfasst ein Preisgeld in Ho\u0308he von 5.000 Euro und ist mit einem zweimonatigen Aufenthalt in einem mo\u0308blierten Wohn-\/Arbeitsstudio an der Akademie Schloss Solitude verbunden.\r\n\r\nFu\u0308r das Stipendium ging in diesem Jahr eine hohe Anzahl von hervorragenden Bewerbungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum ein. \u00bbDie Bewerbungen zeigen, wie heterogen, umfassend und reichhaltig aktuell das Feld der Dramaturgie ist \u2013 mit den in ihm anzutreffenden diversen (Selbst- )Versta\u0308ndnissen, Arbeitsaufgaben, brennenden Fragestellungen und daraus resultierenden Verantwortungen.\u00ab Das Auswahlverfahren durch die dreiko\u0308pfige Jury \u2013 bestehend aus <strong>Sarah Israel<\/strong> (freischaffende Dramaturgin und Kuratorin), <strong>Friedrich Schirmer<\/strong> (Co-Intendant der Wu\u0308rttembergischen Landesbu\u0308hne Esslingen) und <strong>Dieter Ripberger<\/strong> (Co-Intendant des Instituts fu\u0308r theatrale Zukunftsforschung (ITZ) im Tu\u0308binger Zimmertheater) erfolgte in zwei Stufen. In einer ersten Jurysitzung wurden sieben Kandidat*innen ausgewa\u0308hlt, die in einer zweiten Stufe von der Jury zu Einzelgespra\u0308chen eingeladen wurden.\r\n\r\nDie Jury entschied sich einstimmig fu\u0308r den Tanzdramaturgen <strong>Philipp Schaus<\/strong> (geboren 1988). Schaus studierte Theaterwissenschaft im Master an der Freien Universita\u0308t Berlin (2015\u20132018) und absolvierte zuvor den Bachelor of Arts (Philosophie-Ku\u0308nste-Medien) an der Universita\u0308t Hildesheim. Seit 2018 arbeitet er am tanzhaus nrw in Du\u0308sseldorf, zuna\u0308chst als Projektkoordinator f\u00fcr iDAS NRW und Assistenz der Intendanz, seit 2020 als Dramaturg.\r\n\r\nAls <strong>Begru\u0308ndung fu\u0308r die Vergabe des Stipendiums an Philipp Schaus<\/strong> schreibt die Jury: Philipp Schaus hat uns mit seinem Ansatz u\u0308berzeugt, organisationssoziologische Beobachtungen und Ko\u0308rperpolitiken als Felder dramaturgischer Praktiken des \u00bbnicht Wahrnehmbaren\u00ab in den Blick zu nehmen. Im Rahmen seines zweimonatigen Aufenthalts an der Akademie Schloss Solitude mo\u0308chte er den Austausch mit den internationalen Stipendiat*innen dazu nutzen, eine Toolbox zu entwickeln, die institutionelle Wirksamkeit fu\u0308r alle Bereiche der Darstellenden Ku\u0308nste entfalten soll. Schaus fragt: \u00bbWelche Toolbox brauchen Dramaturg*innen, um die Bereiche des nicht Wahrnehmbaren in transdisziplina\u0308ren Arbeits- und Kooperationsprozessen aufzuspu\u0308ren und zu bearbeiten, um die Lu\u0308cken, Bru\u0308che und Leerstellen zwischen Institution und Inhalt zu fu\u0308llen?\u00ab Dieser Forschungsfrage liegt ein Versta\u0308ndnis von Dramaturgie zugrunde, das genuin ku\u0308nstlerische Aspekte insbesondere auch mit kunsttheoretischen und kulturpolitischen Fragen aus transdisziplina\u0308rer und transkultureller Perspektive verknu\u0308pft. Die Jury ist der Ansicht, dass das spezifische Feld der Tanzdramaturgie fruchtbare Beobachtungen fu\u0308r das Feld der Dramaturgie allgemein verspricht, das vom Theoriewissen der Aesthetics of Access ku\u0308nftig noch sta\u0308rker profitieren kann und sollte.\r\n\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\r\n<div class=\"layoutArea\">\r\n<div class=\"column\">\r\n\r\nWir gratulieren Philipp Schaus, dem das Stipendium nicht nur fu\u0308r seinen kulturphilosophischen Ansatz zugesprochen wird. Seine berufliche Vita, die im Studium der Philosophie und der Theaterwissenschaft ihr theoretisches Fundament baut, und in Verbindung mit der Praxis der Tanzdramaturgie im tanzhaus nrw in verschiedenen Funktionen zu einer generalistischen Perspektive heranreift, hat die Jury gleicherma\u00dfen beeindruckt.\r\n\r\n<\/div>\r\n<\/div>\r\n<\/div>"}],"intro_preview_headline":"","intro_preview_txt":"","intro_preview_img":39652,"news_id_old":"","news_date":"2024-01-09 00:00:00","news_taxonomy_news_type":[502,503],"news_txt_old":"","news_related_news":"","files":[{"files_file_url":39658}],"related_posts_news":[40901,40902,40903]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news\/39627","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/news"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"acf:post":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/40902"},{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/person\/40901"}],"acf:term":[{"embeddable":true,"taxonomy":"news_type","href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news_type\/503"},{"embeddable":true,"taxonomy":"news_type","href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news_type\/502"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=39627"}],"wp:term":[{"taxonomy":"news_type","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.akademie-solitude.de\/de\/wp-json\/wp\/v2\/news_type?post=39627"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}