Apr 17–18, 2026

»Metabolic Futures II – The Politics of Smell«

Mit Gesprächen über das soziale Leben der Bienen, Smellscape-Spaziergängen, Biodaten-Vertonungen, Diskussionen zur olfaktorischen Plastizität und Weinverkostungen.

Datum: Apr 17, 2026, 18:00 Uhr

Dauer: Apr 17–18, 2026

Ort: Akademie Schloss Solitude

Ort: Künstlerhaus Stuttgart

Ort: Hohenheimer Gärten

Design: Basics09

Design: Basics09

Welche Rolle spielt der Geruchssinn in unserem politischen Leben? Wie wurde Geruch industrialisiert und mit welchen wirtschaftlichen Auswirkungen? Inwieweit hängt das Management von Gerüchen mit der Regulierung von Räumen zusammen? Ist die Honigbiene ein Produkt der industriellen Massentierhaltung?

Menschen, ebenso wie Tiere und Pflanzen, nutzen Gerüche, um zu kommunizieren und ihre Umgebung zu bewerten. Sie beeinflussen unser Leben tiefgreifend, indem sie Emotionen auslösen und Bindungen zu anderen schaffen. Gerüche können gezielt eingesetzt werden, um Begehren und Konsum zu fördern. Ihr Verlust hingegen bedeutet oft Entfremdung und Isolation von unserer Umwelt. In einer zunehmend aufgeheizten Welt untersucht die Veranstaltung, wie Geruch, Politik und Ökonomie miteinander in Beziehung stehen. Gemeinsam mit Künstler*innen, Biolog*innen und Geograf*innen werden wir den Geruchspfaden Stuttgarts nachgehen und neue Perspektiven auf die Politik des Stoffwechsels und der Sinne kennenlernen.

Mit Freia Achenbach & June Fàbregas (anima ona), Tini Aliman, Maan Barua, Uli Beisel, Giovanni Galizia, Matthew Gandy, Felix Heidenreich, José Morbán, Piloya Irene, Hannah Liya & Sophia Sadžakov, Angelo Neira, Silke Sachse, Marie Skeie, Kirsten Traynor, Tamarind Rossetti & Stephen Wright

Wo und Wann:
17. April 2026: 18 Uhr Akademie Schloss Solitude
18. April 2026: 10 Uhr Hohenheimer Gärten, 15 Uhr Künstlerhaus Stuttgart

Die Veranstaltung ist die zweite Ausgabe einer Reihe zum Thema Stoffwechsel, die von Maan Barua initiiert und von der Akademie Schloss Solitude in Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus Stuttgart und dem Zukunftskolleg der Universität Konstanz organisiert wird. Mit Unterstützung des Canadian Institute for Advanced Research (CIFAR).

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