Hiba Ali. »Spiral Networks of Remembrance and Elation«
Grafik: LG, Porträt Jeannette Hunziker von Marius Stalder
Am 24. März verwandelt sich das silent green Kulturquartier Berlin in einen Resonanzraum für das geschriebene Wort. Gemeinsam mit der Akademie Schloss Solitude wird der Tag der Poesie gefeiert, mit sechs internationalen Dichter*innen, die die Grenzen zwischen Sprachen und Gattungen überschreiten. Darunter Solitude-Stipendiatin Jeannette Hunziker.
Ein Abend voller Wortkunst: von Jeannette Hunzikers präziser Lyrik über die tschechische Lyrik-Instanz Petr Hruška bis hin zu den kraftvollen, mehrsprachigen Werken von Tania Skarynkina. Ob preisgekrönte Prosa-Debüts oder tiefgründige Gedichtbände – diese Auswahl zeigt die ganze Bandbreite zeitgenössischer Dichtkunst. Mit dabei sind außerdem Julia Cimafiejeva, Nikola Huppertz und Matthias Nawrat, die allesamt die aktuelle Literaturlandschaft mit ihren einzigartigen Perspektiven prägen.
Jeannette Hunziker ist Stipendiatin der Akademie Schloss Solitude. Sie schreibt Lyrik und Prosa und war 2008 Finalistin beim Open Mike. Ihr Prosadebüt Für immer alles erschien 2024 (Lenos Verlag).
Der UNESCO-Welttag der Poesie würdigt den Stellenwert der Poesie, die Vielfalt des Kulturguts Sprache und die Bedeutung mündlicher Traditionen. Seit seiner Initiierung im Jahr 2000 organisiert das Haus für Poesie gemeinsam mit seinen Partnerinstitutionen die zentrale Veranstaltung in Deutschland.
Wann: 24. März 2026, 19 Uhr. Eintritt frei!
Wo: silent green Kulturquartier, Gerichtstraße 35, 13347 Berlin
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