© Shaheer Tarar, »The Compression Zone«, 2025
Im Zentrum des Kolloquiums steht die Frage nach den diskursiven und literarischen Spuren eines ´neuen´ Exotismus in den postkolonialen Literaturen. Ausgehend von einer Relektüre der Texte Victor Segalens, die eine moderne Lesart des Exotischen eröffnen, sollen zunächst wesentliche Diskurse der Alterität, die von dem Begriff des Exotismus ausgehen oder ihn umkreisen, präsentiert werden. Im Anschluss daran gilt es danach zu fragen, inwieweit das Insistieren auf der unhintergehbaren Differenz des exotisch Anderen der Entwicklung neuer Schreibweisen im frankophonen Raum den Weg geebnet hat. Literarische Texte frankophoner Autoren werden hier im Hinblick auf ihre Entwürfe des Fremden analysiert. Das Motiv der Reise von Übersee bzw. Afrika nach Europa bildet hier das übergeordnete Kriterium der Interpretation.
Detailliertes Programm unter: http://www.uni-stuttgart.de/izkt [Veranstaltungen].
Eine Veranstaltung des Instituts für Literaturwissenschaft, Abteilung für Romanische Literaturen – Galloromanistik der Universität Stuttgart in Kooperation mit der Akademie Schloss Solitude und mit Unterstützung des IZKT und der DVA-Stiftung.
Anmeldung bei Silke Segler-Messner, silke.segler-messner@ilw.uni-stuttgart.de, Tel. 0228-476307.
weitere Veranstaltungen
Image: Agnieszka Mastalerz, »Mould«, 2025, 7min 21sec, film frame. Performers: Adrianna Mrowiec (and choreographer), Agnieszka Janosz, Director of Photography: Marcin Gołąb. The film was financed by the Young Poland Scholarship for 2024, granted by the Ministry of Culture and National Heritage.
Jan 17, 2026
Agnieszka Mastalerz präsentiert ihren Film »Mould« beim Stuttgarter Filmwinter
Rachel Gill, »The Eight Positions or Could This Go on Forever?«, 2024. Performer: Chelsea Hecht. Photo: Anna Witenberg.