Erika Latta

Praxisfeld:

Darstellende Kunst

Stadt, Land:

New York City, USA

Jahrgang:

2005, 2006, 2007

Aufenthalt(e):

Apr 2006 - Sept 2006

Geboren 1970 in Los Angeles.

Bachelor of Art in Theater und Kunst an der University of Washington, Seattle (1994), Master of Fine Arts im Schauspiel an der Columbia University, School of the Arts (1997).

Sie arbeitet als Schauspielerin und Regisseurin in New York. 1998 war sie Mitbegründerin der multidisziplinären Performancegruppe WaxFactory und hat seitdem als künstlerische Leiterin die Stücke „Lulu”, „Ladyfromthesea” (benannt nach einem Zitat von Ibsen) und bei Festivals in Split das „Quartet v2.0.” von Heiner Müller produziert und trat auch als Schauspielerin darin auf. Teilnahme an weiteren Festivals in Dubrovnik/Kroatien, Mailand/Italien und Sarajevo/Bosnien 2002/03 und Aufführung von Sarah Kane’s „Cleansed“ auf dem Exodus Festival in Ljubljana/Slowenien. Aufführung von „Moliere’s Monster“ und „Story of Rats“, die auf der Arbeit von Georges Bataille basiert, in New York.

Die ortsspezifische Performance-Installation „Ladyfromthesea” (aufgeführt an dreizehn zusammenhängenden Orten, innen und außen, am Old American Can Factory in Brooklyn) wurde 2001 von der Zeitschrift Ballet-Tanz International als eine der innovativsten Aufführungen des Jahres prämiert. Sie arbeitete mit Anne Bogart, Robert Woodruff, Tina Landau, Rachel Dickstein, Andrei Serban und Robert Wilson zusammen.

Derzeit tourt sie mit dem Stück „…She said”, einer multidisziplinären Performance, das durch Marguerite Duras Roman „Destroy, she said” inspiriert wurde. Uraufführung war im Februar 2005 am Cankarev Dom, Ljublijana/Slovenien. Es folgten Aufführungen im ICA London 2005, Act French Festival in NYC 2005 und beim International Festival of Caracas, Venezuela 2006. Im Herbst 2005 arbeitete sie mit Alex Rodriguez (Cutter von Y Tu Mama También) an einem Kurzfilm. Sie entwickelte und führte im Juli 2006 das Stück „39 Frames (Hitchcock Project)“ beim Salzburg Festival auf (mit weiteren Aufführungen in New York City 2007-2008).

2002 wurde sie gemeinsam mit Dion Doulis mit einem Reisestipendium der Arts International Exploration Fund-Travel ausgezeichnet. 2004 erhielt sie den Ersten Preis der Fondation Regards de Provence für „Le jardin aveugle” in Marseille.