Luísa Azevedo
Praxisfeld: | Wissenschaftlich |
Stipendium: | |
Stadt, Land: | Belo Horizonte, Brasilien |
Jahrgang: | 2026 |
Aufenthalt(e): | Jan 2028 - Juli 2028 |
© Luísa Azevedo
Geboren 1994 in Belo Horizonte/Brasilien.
Luísa Azevedo arbeitet im Bereich der Pflanzenökologie und forscht an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst und Kommunikation. Sie studierte Biologie an der Universidade Federal de Minas Gerais (UFMG), Belo Horizonte (2013–2018), wo sie derzeit ihre Promotion abschließt.
Ihre Arbeit befasst sich mit den Wechselwirkungen zwischen Pflanzen und Gestein, wobei sie sich auf makroökologische Muster und die Prozesse konzentriert, die die Biodiversität in felsigen Ökosystemen prägen. Ihre Expertise umfasst floristische Inventare, Pflanzenbestimmung, Biogeografie, Fernerkundung und funktionelle Merkmale. Durch Forschung und kreative Praktiken möchte sie Gesteine als Keimzellen der Biodiversität und als potentiellen Hoffnungsträger im Anthropozän hervorheben. Es ist ihr oberstes Ziel, Menschen dazu zu inspirieren, Felsen als Keimzellen für den Erhalt der Biodiversität zu betrachten.
Sie war Mitwirkende an dem Buch Missing Words for Considering Stones, Rocks, Pebbles and Mountains: A Vocabulary of Proximity (hrsg. von Mabe Bethônico, Biennale Architettura, Venedig, 2021) und ist Mitglied von Phonocoria, einer Band, die Jazz, Wissenschaft und Biodiversitätskunst vereint.
Azevedo erhielt Stipendien des Programms »Young Talents for Science« sowie verschiedene Forschungsförderungen. 2024 wurde sie vom Journal of Systematics and Evolution für ihren Artikel On the rocks: Biogeography and floristic identity of rocky ecosystems in eastern South America ausgezeichnet.
© Luísa Azevedo
gewählt von