Transdisziplinarität
Globale Fragestellungen unserer Zeit lassen sich nicht innerhalb einer einzigen Disziplin oder eines gesellschaftlichen Feldes bearbeiten. Kunst wirkt dabei als Seismograph: Sie spürt gesellschaftliche und technologische Entwicklungen früh auf und begleitet sie kritisch. Dies kann wissenschaftliche und technologische Diskurse bereichern und neue Denkräume eröffnen, die rein fachliche Perspektiven allein nicht erschließen.
SCOPE als transdisziplinäre Plattform setzt genau an der Schnittstelle von künstlerischer Praxis, wissenschaftlicher Forschung und digitalen Technologien an. Sie bringt Perspektiven zusammen, die sich sonst selten begegnen, und untersucht, wie digitale Strukturen und wissenschaftliche Arbeit unser Verständnis von Gesellschaft, Kunst und Wissen prägen.
Experimentalität
SCOPE ist ein Experimentierfeld. Die Plattform macht die internationale Gemeinschaft der Akademie Schloss Solitude und ihre Lern- und Arbeitsprozesse sichtbar und lässt andere daran teilhaben. Sie eröffnet Räume für unkonventionelle Kooperationen, neue gesellschaftliche Fragestellungen und Experimente, deren Ausgang offenbleibt.
Kollaboration
Zusammenarbeit steht im Zentrum von SCOPE und findet auf zwei Ebenen statt – mit Stipendiat*innen und mit lokalen und internationalen Partnereinrichtungen. Die Plattform verbindet die Stipendiat*innen der Akademie mit Universitäten, Forschungseinrichtungen und Kulturinstitutionen. So fördert sie neue Formen des Wissenstransfers zwischen Kunst, Wissenschaft und digitalen Technologien. Die Perspektiven und Erkenntnisse, die aus dieser Zusammenarbeit hervorgehen, werden durch Veranstaltungen und digitale Formate, wie dem Solitude Journal sichtbar gemacht.