Marius Münstermann

Stadt, Land:

Berlin, Deutschland

Jahrgang:

2019

Aufenthalt(e):

Apr 2019 - Apr 2019

Geboren 1989.

Marius Münstermann schreibt und fotografiert als freier Reporter für verschiedene Magazine und Zeitungen. Außerdem filmt und konzipiert er multimediale Web-Reportagen. Schwerpunkt seiner Recherchen in Deutschland sind Neonazi-Strukturen und rechte Gewalt. Weltweit beschäftigt er sich vor allem mit Rohstoffausbeutung und globalen Handelsketten, die oft mit Menschenrechtsverletzungen, Umweltzerstörung und sozialen Konflikten einhergehen. Für die Amadeu Antonio Stiftung dokumentiert er seit 2015 bundesweit rassistische Übergriffe auf Asylsuchende. Nach dem Abschluss seines Studiums (Regionalstudien Asien/Afrika sowie Neueste und Zeitgeschichte an der HU Berlin) absolvierte er 2014 eine einjährige Fortbildung an der Zeitenspiegel Reportageschule in Reutlingen. Seine Arbeit wurde unter anderem mit dem Georg von Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik sowie dem Hansel-Mieth-Preis für digitales Storytelling ausgezeichnet.

2018 erhielt Marius Münstermann gemeinsam mit dem Fotografen Christian Werner das Gabriel-Grüner-Stipendium. Die beiden Gabriel-Grüner-Stipendiaten erhalten in Kooperation mit der Agentur Zeitenspiegel jeweils ein zweimonatiges Stipendium der Akademie Schloss Solitude.