KLASSIK-REIHE 2014: SOLITUDE-KONZERTE IN DER SCHEUNE UND IM SCHLOSS

Junge Interpreten spielen Kammermusik

Datum: Fr, Jun 27, 2014 20:00 Uhr

Dauer:

Ort: Weißer Saal

Ort: Schloss Solitude

Akademie Schloss Solitude - KLASSIK-REIHE 2014: SOLITUDE-KONZERTE IN DER SCHEUNE UND IM SCHLOSS

DAS KONZERT IST AUSVERKAUFT!

Im Jahr 2008 wurde die Klassik-Reihe »Solitude-Konzerte in der Scheune und im Schloss – Junge Interpreten spielen Kammermusik« von der Akademie Schloss Solitude und der Rudolf-Eberle-Stiftung ins Leben gerufen. Seitdem haben zahlreiche junge Musikerinnen und Musiker aus Baden-Württemberg in der Solitude-Scheune oder im Kuppelsaal des Schlosses Solitude konzertiert und das Publikum mit ihren künstlerischen Leistungen begeistert.

Am Freitag, dem 27. Juni 2014 um 20 Uhr spielen Stipendiaten der Anne-Sophie Mutter Stiftung im Weissen Saal von Schloss Solitude Werke von Penderecki, Mozart und Schubert.

Das Konzert wird in Kooperation mit der Anne-Sophie Mutter Stiftung und mit freundlicher Unterstützung der Baden-Württembergischen Bank realisiert. 

STIPENDIATEN DER ANNE-SOPHIE MUTTER STIFTUNG
Ye-Eun Choi, Violine
Vladimir Babeshko, Viola
Maximilian Hornung, Violoncello
Roman Patkoló, Kontrabass
Ayami Ikeba, Klavier


PROGRAMM

KRZYSZTOF PENDERECKI (*1933)
Duo Concertante für Violine und Kontrabass

WOLFGANG AMADEUS MOZART (1756–1791)
Klavierquartett g-Moll KV 478

FRANZ SCHUBERT (1797–1828)
Klavierquintett A-Dur op. Post. 114 D 667 („Forellen Quintett“)


KURZBIOGRAFIEN

Ye-Eun Choi (*1988) studierte an der Hochschule für Musik und Theater München bei Ana Chumachenco. Seit ihrem Konzertdebüt im Alter von zehn Jahren trat sie auf der ganzen Welt mit zahlreichen namhaften Orchestern auf, u. a. mit dem Montreal Symphony Orchestra unter Kent Nagano, den Münchener Symphonikern und dem Orchester New Japan Philharmonic.
Ihre Hingabe zur Kammermusik hat Ye-Eun Choi zu Festspielen auf der ganzen Welt geführt: Neben den Auftritten auf dem spanischen Bulgos Festival und dem Verbier Festival in der Schweiz spielte sie u. a. auf den Musik-Festivals von Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und dem Rheingau.
Ihr außergewöhnliches Talent und ihre musikalische Reife wurden früh erkannt. 2005 wurde Anne-Sophie Mutter auf sie aufmerksam und bald darauf erhielt sie ein Stipendium des Freundeskreises der Anne-Sophie Mutter Stiftung. Bis heute wird sie von Anne-Sophie Mutter
persönlich gefördert und intensiv unterstützt.

Vladimir Babeshko (*1984) erhielt seinen ersten Violinunterricht an der Spezialschule für musikalisch hochbegabte Kinder in seiner Heimatstadt Kazan/Russland. Mit dreizehn Jahren wechselte er zur Bratsche und beendete sein Studium im Jahr 2009 bei Prof. Olga Habibulina an der dortigen Musikhochschule. Während seines Studiums nahm Vladimir Babeshko auch an Meisterkursen von Prof. Yuri Bashmet in Moskau teil, die er in den folgenden Jahren in Siena/Italien fortsetzte. Seit 2006 studiert er außerdem an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a. M. bei Prof. Jörg Heyer und Ingrid Zur.
Vladimir Babeshko ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe u. a. 1. Preis des DAAD Wettbewerbes in Frankfurt a. M. Stipendien erhielt er vom Präsidenten der russischen Föderation, der Villa Musica Rheinland-Pfalz und der Deutschen Stiftung Musikleben.
Im Jahr 2009 nahm er erfolgreich an der Carl Flesch Akademie in Baden-Baden bei Prof. Hartmut Rohde teil, gewann den Rohde-Viola-Preis und wurde als Solist von der Philharmonie Baden-Baden engagiert. In den Jahren 2005 bis 2008 war Vladimir Babeshko Solo-Bratschist des Akademie-Orchesters des Schleswig-Holstein Musik Festivals und arbeitet seit dem Jahr 2007 regelmäßig mit Maestro Christoph Eschenbach zusammen. Vladimir Babeshko spielt auf einer Viola von Jean-Baptiste Vuillaume aus dem Jahr 1870, die ihm von der Anne-Sophie Mutter Stiftung als langfristige Leihgabe großzügig zur Verfügung gestellt wird.

Maximilian Hornung (*1986) erhielt mit acht Jahren seinen ersten Cellounterricht. Seine Lehrer waren Eldar Issakadze, Thomas Grossenbacher und David Geringas. Seine internationale Karriere begann 2005 mit dem Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs. Als Solist konzertiert er u. a. mit dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Münchener Kammerorchester, dem Tschaikowsky-Sinfonieorchester Moskau und dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u. a. Anne-Sophie Mutter, Christian Tetzlaff und Lisa Batiashvili. Er wurde zu zahlreichen Festivals eingeladen, darunter Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Rheingau, Luzern, Verbier, Ravinia und Hong Kong. Maximilian Hornung wird vom Freundeskreis der Anne-Sophie Mutter Stiftung und vom Borletti-Buitoni Trust in London unterstützt und gefördert.

Roman Patkoló (*1982) erhielt seinen ersten Kontrabassunterricht mit dreizehn Jahren beim Prof. Jan Krigovsky. Mit vierzehn Jahren wurde er am Konservatorium Sillein aufgenommen und gewann nur ein Jahr später den 1. Preis beim nationalen Wettbewerb der Konservatorien in Pressburg. Es folgte von 1999 bis 2006 das Studium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Prof. Klaus Trumpf, wo er selbst von 2007– 2009 eine Professur innehatte; seit 2009 unterrichtet er an der Musik Akademie Basel. Roman Patkoló gewann zahlreiche internationale Preise, u. a. IS B Wettbewerb in Iowa City/USA, Europäischer Kulturförderpreis,
Berlin, Glenn Gould International Protégé Prize in Music, Toronto/Kanada.
Gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter und dem Boston Symphonieorchester spielte er 2007 die Uraufführung des Doppelkonzertes von André Previn. Es folgten Uraufführungen von Kompositionen für Violine und Kontrabass von Wolfgang Rihm und Krzysztof Penderecki, die für ihn von der Anne-Sophie Mutter Stiftung in Auftrag gegeben worden sind.

Ayami Ikeba erhielt ihren Klavierunterricht im Alter von vier Jahren von ihrer Mutter, anschließend von Prof. Akiko Iguchi. Im Alter von 15 Jahren zog sie nach München, um dort bei Prof. Ludwig Hoffmann an der Hochschule für Musik und Theater zu studieren. Ihr Diplom bestand sie mit Auszeichnung, ebenso die Meisterklasse. Anschließend folgten Studien an den Musikhochschulen in Warschau, Hannover und Salzburg bei Prof. Regina Smendzianka, Prof. Karl- Heinz Kämmerling und Prof. Alfons Kontarsky. Bei Prof. Hugo Steurer in München absolvierte sie die Meisterklasse für Kammermusik. Ihre Konzerttätigkeit führte sie in zahlreiche Länder Europas sowie nach Japan, Südafrika, Australien, Indien und China. Als Solistin spielte sie mehrere Klavierkonzerte, u. a. mit dem NHK Symphonie Orchestra, Tokyo unter der Leitung von Sir André Previn. Seit 1991 arbeitet Ayami Ikeba als Korrepetitorin und Kammermusikpartnerin mit Anne-Sophie Mutter. Seit 1999 ist Ayami Ikeba ordentliche Professorin für das Konzertfach Klavier an der Universität für Musik in Graz und seit 2011 Institutsvorständin der Klavierabteilung.


EINTRITT: 30 Euro, zzgl. VVK-Gebühr, Plätze nicht nummeriert
KARTEN ERHÄLTLICH BEI: SKS Russ (Tel. 0711 / 163 53 21), Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart und an der Tageskasse


WEITERE TERMINE
Sonntag, 13. Juli 2014, 11 Uhr
Sonntag, 31. August 2014, 11 Uhr

Eine Konzertreihe der Akademie Schloss Solitude und der Rudolf-Eberle-Stiftung.
Programmänderungen vorbehalten.