© Peter Okotor, »Resonant Distance«, 2025. Photo: Rachel Gill
Jan 17, 2026
»Shindig 4#« mit den aktuellen Stipendiat*innen Hiba Ali, Lukas Beyer, Peter Okotor und Julio Cann González
© tapjim
Am 17. Januar 2026 findet die vierte Ausgabe der Projektreihe Shindig – kuratiert von Lukas Beyer – im Projektraum Römerstraße statt. Das Programm besteht aus einem Workshop und Konzerten.
Shindig wurde vom aktuellen Kurationsstipendiaten Lukas Beyer zusammen mit der Künstlerin Weiny Fitui ins Leben gerufen. Die Reihe setzt einen Fokus auf experimentelle Post-Internet-Musik und schafft Raum für Lernprozesse und Austausch. Die einzelnen Veranstaltungen werden regelmäßig sowohl von Stipendiat*innen als auch von anderen Künstler*innen gestaltet. Drei aktuelle Stipendiat*innen der Akademie wirken an dieser Ausgabe mit.
Der interaktive Workshop beginnt um 13 Uhr und wird von Peter Okotor angeleitet, der 2025/2026 Stipendiat im Praxisfeld gesellschaftlich/gemeinschaftlich ist. Die Teilnehmer*innen lernen dabei, wie sie aus gezielt gewählten Alltagsmomenten ihre ganz eigenen akustischen Kurzprojekte realisieren können.
Für den Workshop gibt es nur begrenzte Plätze. Interessierte können sich unter der E-Mail-Adresse shindig.kontakt@gmail.com kostenlos anmelden.
Der zweite Teil der Veranstaltung mit den Konzerten und Performances von vier Künstler*innen beginnt um 19 Uhr. Die aktuelle Stipendiat*in Hiba Ali führt die Performance »Spirals of Remembrance and Elation« auf, ein aktuell noch laufendes dokumentarisches Projekt das immaterielles kulturelles Erbe über Sound, Architektur und körperliche Erinnerung hinweg innerhalb der Welten des indischen Ozeans untersucht.
Der Künstler tapjim, der seine Musik als »launisch-melancholisch-langsam-irgendwie-ambient« beschreibt, versteht sich darauf, eine euphorische Atmosphäre zu erzeugen. Niels Teerlynck macht Musik unter dem Namen leop4rdi sowie als Teil der belgischen Band Sunchaser. In seiner Solo-Performance wird er Bass spielen und mit experimentellen Techniken arbeiten.
Zwischen den einzelnen Beiträgen wird Julio Cann González, ebenfalls Stipendiat an der Akademie, das Stück (almaenamorada) (almaenamorada) (almaenamorada) aufführen, inspiriert von Joseph Kosuths One and Three Chairs.
Der Eintritt zu den Konzerten erfolgt auf Spendenbasis.
Wo: Projektraum Römerstraße, Römerstraße 2, 70178 Stuttgart
Wann: 17. Januar 2026, 13–21 Uhr
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