Dorottya Magyar

Stipendium:

Osteuropäisches Netzwerk

Stadt, Land:

Budapest, Ungarn

Jahrgang:

2019

Aufenthalt(e):

Nov 2019 - Dez 2019

Geboren 1990 in Budapest/Ungarn.

Dorottya Magyar ist eine in Ungarn ansässige Kunstmanagerin. Sie studierte Kunstgeschichte an der Eötvös Loránd Universität, Budapest (2010–2014) und schloss an der Moholy Nagy University of Arts and Design Budapest (2014–2017) ihren MA in Design- und Kunstmanagement ab. Zudem verbrachte sie ein Semester an der Universität Bremen/Deutschland (2016), wo sie Kunst- und Kulturvermittlung studierte.

Erfahrungen sammelte sie am Ludwig Museum (2012–2014) und der acb Gallery (2013–2014) in Budapest und arbeitete für die Bátor Tábor Foundation – Therapeutisches Freizeitprogramm als Mitkoordinatorin für wohltätige Auktionen von zeitgenössischer Kunst. Am Ungarischen Pavillon der 56. Biennale di Venezia (2015), Venedig/Italien, war sie kuratorische Assistentin der Ausstellung Szilárd Cseke’s Sustainable Identities. Darüber hinaus verbrachte sie einige Monate in Berlin/Deutschland am AGORA Collective’s AFFECT Programm. Bei AGORA nahm sie am Workshop The artistic mission: dismantling professionalism in a for-profit economy? von Diego Agulló (2016) teil und schloss ihren Aufenthalt in Berlin mit der Teilnahme am Projekt THE WAITING ROOM im Rahmen des Festivals 48 Stunden Neukölln ab.

Seit 2017 arbeitet sie am art quarter budapest (aqb) als Projektmanagerin und Koordinatorin des Artist-in-Residence-Programms. Aqb ist eine unabhängige kulturelle Institution und ein dynamisches Zentrum für zeitgenössische Kunst, welches ein breites Spektrum an verschiedenen kreativen Aktivitäten betreut. In einem renovierten Fabrikgebäude fungiert die Institution als Ausstellungsfläche für zeitgenössische Kunst, als Studiohaus und Residenzprogramm. Als Projektmanagerin organisiert sie Programme in Form von Ausstellungen mit Kunstvermittlung, Festivals, Konzerte, Performance Events, Filmvorstellungen mit Diskussionen und Workshops. Zudem realisiert sie einige kuratorische Projekte, Pop-Up-Ausstellungen für die Künstler der Residenz des aqb, und kuratierte die Ausstellung Marko Rodics: Unprocessed im Hidegszoba Studio, Budapest 2018. Ihr Hauptinteresse liegt in den verschiedenen Strukturen und Praktiken von Artist-in-Residence-Programmen.