Frances Breden

Praxisfeld:

Kurationsstipendium

Stadt, Land:

Vancouver, Kanada

Berlin, Deutschland

Aufenthalt(e):

Sept 2026 - Juni 2027

Geboren an Halloween 1993 in Vancouver/Kanada.

Frances Breden ist Kuratorin und Künstlerin aus Vancouver. Dort studierte sie Interactive Art and Technology an der Simon Fraser University (B.A., 2017), bevor sie nach Berlin, Deutschland, zog, wo sie Art in Context an der Universität der Künste Berlin (M.A., 2024) studierte.

Ein Schwerpunkt von Bredens kuratorischer Arbeit liegt auf der Sichtbarmachung und emotionalen Auseinandersetzung mit der Rolle des Internets, seinen Plattformökonomien wie TikTok und Instagram sowie seinen physischen Infrastrukturen für unser wirtschaftliches, künstlerisches und spirituelles Leben. Dies spiegelt sich unter anderem in der von ihr kuratierten Ausstellung Clouddomination von Arvin Arta in der Galerie im Turm in Berlin (2026) wider.

Ein weiteres zentrales Thema ihrer Praxis ist die kritische Auseinandersetzung mit New-Age-Magie, Esoterik und der Figur der Hexe im feministischen Online-Diskurs sowie in der zeitgenössischen Kunst. Diese Fragestellungen manifestieren sich unter anderem in den von ihr kuratierten Gruppenausstellungen HOLEY MAGIC* (2025) und COSMIC GIRLBOSS (2026).

Auch intersektionale Barrierefreiheit ist ein zentrales Anliegen ihrer Arbeit. Breden arbeitet mit Künstler*innen an der Entwicklung barrierefreier Filmvorführungen und Präsentationsformate. Dazu zählen Between Memory and Hope – The Sign Language of Kafr Qasim mit Meyad Sarsour Ndaye (2025) sowie die Reihe PRESENTS mit RA Walden am HAU Berlin (2023).