Mmakhotso Lamola

Praxisfeld:

Räumlich

Stipendium:

Solitude-Stipendium

Stadt, Land:

Kapstadt, Südafrika

Jahrgang:

2020, 2021

Aufenthalt(e):

Jan 2022 - März 2022

Geboren 1993 in Johannesburg/Südafrika.

Mmakhotso Lamola arbeitet als Künstlerin und Raumpraktikerin in Kapstadt/Südafrika. Fokus ihrer Arbeit liegt auf den Zwischenräumen der Disziplinen, wo sie auch ihre eigene Praxis verortet. Sie studierte Architektur an der University of Cape Town (2012–2014) und schloss ihr Aufbaustudium mit Auszeichnung an der University of Witwatersrand in Johannesburg/Südafrika (2017) ab.

Sie war Artist-in-Residence am Centre for the Less Good Idea in Johannesburg (2018) und im Residenz-Programm Grigri Pixel (2018), veranstaltet vom Medialab Prado, Madrid/Spanien. Im Rahmen des Live Art Workshops des Institute of Creative Art zeigte sie ihre Arbeit Belonging – an exploration into reclaiming self, body, community, home and city (2019). Mit einer Videoinstallation nahm sie an der Gruppenausstellung A Conversation in Kapstadt (2018) teil. Ihre Gedichte wurden in der Anthologie New Landscapes von Lungs Project (2019) veröffentlicht, weitere Texte erschienen in Summer Flowers Pumflet von Wolff Architects (2019).

Ihr Interesse gilt den unterschiedlichen Ebenen der Sozialpolitik, der Identität und des Alltäglichen, die in der Stadtlandschaft aufeinandertreffen. Zentrales Anliegen ihrer Arbeit ist es, die emotionale Landschaft der Stadt zu befragen, und wie dies in verschiedenen Medien umgesetzt werden kann. Sie ist Kooperationspartnerin im Projekt Limbic Resonance, das sich der Sichtbarmachung der unerzählten Geschichte der Stadt durch persönliche Erzählungen widmet.

Ihre Arbeit sieht sie an den verschiedenen Knotenpunkten angesiedelt und ständig in Weiterentwicklung begriffen. Sie konzentriert sich auf die Vorstellung von emotionalen Landschaften und integriert diese in ihre aktuelle Praxis und ihr Wissen als eine Möglichkeit, in diesen liminalen Momenten zu arbeiten und zu existieren.