Nicolás Vizcaíno Sánchez

Praxisfeld:

Kulturjournalismus

Stadt, Land:

Bogotá, Kolumbien

Jahrgang:

2022

Aufenthalt(e):

Juli 2022 - Nov 2022

Geboren 1991.

Nicolás Vizcaíno Sánchez ist ein Künstler aus Bogotá/Kolumbien mit afrikanischen Wurzeln. Mit verschiedenen Formaten, wie Multimedia-Installationen, kritischem Schreiben und redaktioneller Praxis bis hin zu kuratorischen und sozial engagierten Projekten arbeitet er an Gegennarrativen, die die hegemonialen Machtstrukturen verzerren und bekämpfen sollen.

2019 kuratierte er die Ausstellung 200 Jahre Kolumbien auf der internationalen Buchmesse in Bogotá mit. 2018 nahm er an der Gruppenausstellung auf der EVA International, der irischen Biennale in Limerick, teil und hatte seine erste Galerieausstellung Abrecaminos in Bogotá bei Valenzuela Klenner. Er nahm an redaktionellen Messen wie der Art Book Fair in Bergen/Norwegen und der Feira Plana in São Paulo/Brasilien im Jahr 2015 teil. In den letzten fünf Jahren verbindet sein Weg die Beziehung zwischen Kunst und politischen Angelegenheiten, indem er sowohl an unabhängigen lokalen Projekten, wie auch an Institutionen wie dem National Historical Memory Museum und der Internationalen Organisation für Migration arbeitet.

Vor Kurzem wurde Nicolás als Mentee im C& Magazine Mentoring-Programm ausgezeichnet und erhielt 2018 ein Stipendium der Universidad de Los Andes, wo er 2015 den Bachelor in Kunst und Politikwissenschaft erhielt und derzeit einen MA in Geschichte absolviert.