Rebeka Kupihár
Stipendium: | |
Stadt, Land: | Budapest, Ungarn |
Jahrgang: | Aktuell anwesend |
Aufenthalt(e): | Apr 2026 - Mai 2026 |
Rebeka Kupihár (geb. 1999 in Eger, Ungarn) ist eine in Budapest lebende Dichterin und Psychologin. In ihren Werken beschäftigt sie sich mit queerer Intimität, weiblicher Sexualität, Fruchtbarkeit, dem Christentum und deren politischen Dimensionen. Von 2018 bis 2023 studierte sie Psychologie an der Eötvös-Loránd-Universität (ELTE) in Budapest und absolviert derzeit eine Ausbildung zur Beratungspsychologin.
Ihr Debüt-Gedichtband A heterók istenéhez (An den Gott der Heteros) erschien 2024 im Magvető-Verlag. Im Jahr 2023 erhielt sie den György-Petri-Preis und den Panodyssey-Preis und wurde für ihr erstes Buch mit dem Péter-Horváth-Stipendium ausgezeichnet. Im Jahr 2025 hielt sie eine Eröffnungsrede bei der Budapest Pride.
Sie ist Mitglied des feministischen Kollektivs nemmondommeg, mit dem sie performative Lesungen präsentiert. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Lyrik, Performance und bildender Kunst. Ihre Collage zu Hannah Arendt ist in der Gruppenausstellung Freundschaft in finsteren Zeiten im Literaturhaus Stuttgart zu sehen. Derzeit arbeitet sie an dem Dokumentarfilmprojekt Heroines of Hope, produziert von Elemag Pictures (Gera, Deutschland) und Plan C Filmproduktion (Wien, Österreich), in dem sie als eine der Protagonist*innen auftritt.