Swati Arora

Praxisfeld:

Wissenschaftlich

Stipendium:

Solitude-Stipendium

Stadt, Land:

London, Vereinigtes Königreich

Jahrgang:

2024, 2025, 2026

Aufenthalt(e):

Mai 2025 - Aug 2025

Juni 2026 - Aug 2026

Swati Arora ist Wissenschaftlerin und Autorin mit Sitz in London, Großbritannien.

Ihre Forschung befasst sich mit minoritären Performance- und Bildkulturen, feministischer Theorie sowie de-/postkolonialer Politik und experimentiert zugleich mit intimen Formen des wissenschaftlichen Schreibens und der Wissensvermittlung. In ihrer Forschung, ihren Publikationen und ihrer Lehre interessiert sie sich dafür, wie unterschiedliche ästhetische Praktiken koloniale und imperiale Geschichten, Wissensordnungen und deren fortwirkende Hinterlassenschaften brechen, neu lesen und transformieren.

An der Schnittstelle von Kolonialität, Geografie und Rassialisierung untersucht ihr aktuelles Buchprojekt ästhetische Praktiken, Archivspuren, nichtmenschliche Lebewesen und verkörperte Erfahrungen im postkolonialen Delhi. Es erforscht, wie Performance- und Bildende Künste mit den eng verflochtenen Prozessen der Urbanisierung, ökologischen Krisen und des gesellschaftspolitischen Umfelds umgehen und dabei die Dynamiken von Klasse, Kaste, Geschlecht, Sexualität und Religion verhandeln. Neben seinem politischen Fokus auf Delhi ist das Projekt in internationale Debatten über öffentlichen Raum und Zugehörigkeit eingebettet, die durch antikastische Bewegungen, antirassistische Pädagogiken und abolitionistische Zukunftsentwürfe angestoßen werden.

Derzeit ist Swati Arora Senior Lecturer für Performance und Global South Studies an der Queen Mary University of London. Vor ihrem Wechsel an die Queen Mary University war sie am King’s College London tätig. Zuvor absolvierte sie Andrew W. Mellon Postdoctoral Fellowships in Visual History and Theory am Centre for Humanities Research sowie anschließend im Department of Women’s and Gender Studies der University of the Western Cape (UWC) in Südafrika, wo sie weiterhin als Research Fellow tätig ist. Im Jahr 2024 erhielt sie den Early Career Researcher Prize der Theatre and Performance Research Association (TePRA), UK.

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