© Shaheer Tarar, »The Compression Zone«, 2025
Fetisch + Konsum
Die Erfahrung mit dem Konsum ist der Sockel der Globalisierung, die Kulturindustrie ihre hauptsächliche Triebfeder. In diesem Kontext ist die Kunst, die weder im eigentlichen Sinn ein Produkt ist, noch zur Kategorie der Güter gerechnet werden kann, ein wunder Punkt des Systems. Wenn sie reiner Tauschwert ist, verkörpert sie das Ideal der Ware. In der Praxis unterliegt sie dem Fetischismus, der dem Verlangen innewohnt. Dieser zugleich idealen und materiellen Verbindung Ausdruck zu verleihen, ist das Unmögliche, dem die Künstler heutzutage verpflichtet sind.
An dieser von Catherine Perret initiierten Ausstellung nehmen u. a. teil: Didier Bay, Sanford Biggers, Sylvie Boisseau & Frank Westermeyer, Corinne May Botz, Andreu Carandell, Malaka Dewapriya, Björn Franke, Katalin Hausel, Lars Henkel, Keller/Wittwer, Iassen Markov, Matthias A. Megyeri, Kaiwan Mehta, Olof Olsson, Daniel Salomon, Ina Steiner, Susanne Winterling und Goran Zivadinovic.
Öffnungszeiten: Di–Do 10–12 & 14–17.30 Uhr, Fr 10–12 & 14–16 Uhr, Sa–So 12–17.30 Uhr
an Veranstaltung(en) beteiligt
weitere Veranstaltungen
Image: Agnieszka Mastalerz, »Mould«, 2025, 7min 21sec, film frame. Performers: Adrianna Mrowiec (and choreographer), Agnieszka Janosz, Director of Photography: Marcin Gołąb. The film was financed by the Young Poland Scholarship for 2024, granted by the Ministry of Culture and National Heritage.
Jan 17, 2026
Agnieszka Mastalerz präsentiert ihren Film »Mould« beim Stuttgarter Filmwinter
Rachel Gill, »The Eight Positions or Could This Go on Forever?«, 2024. Performer: Chelsea Hecht. Photo: Anna Witenberg.