Design: Hiroko Tanahashi
»Nocturnal Crossings« Ein Projekt von Bongile Gorata Lecoge-Zulu, Johana Gómez & Jasmin Schädler
Was wäre, wenn das Einschlafen einer Grenzüberquerung ähnelte?
Nocturnal Crossings ist eine immersive Performance, die Schlaf, Migration und globale Mobilität miteinander verknüpft. Die Besucher*innen betreten eine fiktive Transiteinrichtung und werden zu Reisenden auf einer schlafwandlerischen Suche nach Schlaf. Auf ihrem Weg begegnen sie nächtlichen Wandernden und Beamt*innen der imaginären Republik des Schlafs – einer Welt, in der Zugang, Zugehörigkeit und Erholung ungleich verteilt sind.
Mit Performance, Klang, Licht und integrierter Audiodeskription eröffnet Nocturnal Crossings einen Erfahrungsraum, in dem sich Wahrnehmung, Identität und Kontrolle verschieben. Die Arbeit lädt dazu ein, Schlaf nicht nur als biologisches Grundbedürfnis, sondern auch als Ort zu begreifen, an dem Fragen von Grenzen, Privilegien und Zugehörigkeit sichtbar werden.
Konzept & Performance: Bongile Gorata Lecoge-Zulu, Johana Gómez & Jasmin Schädler
Integrierte Audiodeskription & Performance: Mella Hambrecht
Komposition: Cara Stacey
Lichtdesign: Roland Batroff
Assistenz & Performance: Johanna Keßler
Wann: 1.–4.10.2026
Wo: Projektraum Römerstraße der Akademie Schloss Solitude, Römerstraße 2A, 70178 Stuttgart
an Veranstaltung(en) beteiligt