Judith Hamann

Praxisfeld:

Auditiv & Physisch

Stipendium:

Solitude-Stipendium

Stadt, Land:

Jahrgang:

2020, 2021

Aufenthalt(e):

Nov 2021 - Juli 2022

Geboren 1983 in Birraranga/Narrm (Melbourne/Australien)

Judith Hamann ist Cellistin, Performerin und Komponistin. Sie lebt und arbeitet vorwiegend in Australien, Nordamerika und Europa. RealTime Arts bezeichnete sie als eine der führenden zeitgenössischen Cellistinnen Australiens. Ihr musikalisches Spektrum erstreckt sich über unterschiedliche Genres und umfasst Elemente der improvisierten, zeitgenössischen Klassik sowie der experimentalen und populären Musik. Momentan konzentriert sich ihre Arbeit auf »Materialities of Realisation« (ein diskursbasiertes Projekt mit Charles Curtis), die klangliche Untersuchung von Ausdrucksformen und Manifestationen des »Zitterns« in ihren Solo-Projekten sowie eine Sammlung neuer Werke für Cello und Summen.

2018 erhielt sie ihren Doctor of Musical Arts im Hauptfach Zeitgenössisches Cello von der University of California San Diego/USA. Als Komponistin und Performerin war sie auf internationalen Festivals wie Sonic Acts, Amsterdam/Niederlande (2019), MaerzMusik, Berlin/Deutschland (2019), und Aural, Mexico City/Mexiko (2018), vertreten. Zu ihren zahlreichen Auftritten zählen Aufführungen im Cafe Oto, London/Großbritannien (2020), Constellation, Chicago/USA (2018), und Tempo Reale, Florenz/Italien (2018).

Sie arbeitete bereits mit verschiedenen Künstler*innen und Ensembles zusammen, unter anderem mit Oren Ambarchi, Dennis Cooper, Sarah Hennies, Mette Henriette, Yvette Janine Jackson, Graham Lambkin, Alvin Lucier, The Necks, Áine O’Dwyer, Stephen O’Malley, La Monte Young und Marian Zazeela.

Für ihre Abschlussarbeit an der University of California San Diego wurde sie mit dem Carolyn Applebaum Endowed Prize ausgezeichnet. Mit Anthea Caddy gewann sie den APRA Art Music Award (2019), mit dessen Unterstützung sie im Rahmen eines Aufenthalts im EMS, Stockholm/Schweden, ihre gemeinsame Arbeit fortsetzen.

Ihre Kompositionen und Musikstücke erschien bei Saltern, Pogus, Another Timbre, Caduc, Hat Hut und Marginal Frequency.