Márió Z. Nemes

Stipendium:

Osteuropäisches Netzwerk

Stadt, Land:

Budapest, Ungarn

Jahrgang:

2013, 2014, 2015

Geboren 1982 in Ajka/Ungarn.

Márió  Z. Nemes ist Lyriker, Kritiker und Kunsttheoretiker. Er studierte Philosophie und Ästhetik an der philosophischen Fakultät der Eötvös-Loránd-Universität, Budapest/Ungarn und war von 2009– 2012 Doktorand am philosophischen Doktoratskolleg der Eötvös-Loránd-Universität mit dem Forschungsgebiet Ästhetik. Seine Promotion schloss er 2013 mit der Dissertation Ästhetik und Anthropologie – Anthropologische Inszenierung als ästhetische Dehumanisierung mit summa cum laude ab. Für seine Dissertation erhielt er 2013 den Cogito-Preis der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft für Philosophie und des L’Harmattan Verlags.

Márió Z. Nemes ist Mitbegründer der Lyrik-Gruppe Telep Csoport (2005).
Bisher hat er drei Lyrikbände veröffentlicht: Improvisierte Bemerkungen über das Fleisch (2006), Bauxit (2010) und Der Erzbischoff weint (2014). 2014 erschien sein Essay-Band Vorbereitung als Metapher.

Zusammen mit Zsolt Miklósvölgyi und Márk Fridvalszki gründete er das kulturtheoretische Fanzine und smallpress Technologie und das Unheimliche in Berlin (2013).
Er lebt und arbeitet in Budapest/Ungarn.

Márió  Z. Nemes ist Teilnehmer des Austauschprogramms für Schriftsteller zwischen Akademie Schloss Solitude und jungen ungarischen Schriftstellern in Budapest.