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Das Heilige Buch der Stille
Oktober 2013

In Das heilige Buch der Stille forscht Doug Rice nach Ausdrucksformen für Schönheit und Liebe. In Erinnerungen, philosophischen Fragmenten und poetischen Partien denkt der Erzähler über Verlangen und Genuss nach sowie über sein Leben mit Mai und Amber, zwei Frauen, die sein Dasein aus dem Gleichgewicht gebracht haben.

 
Teiresias' Geständnisse
Oktober 2013

In guter osteuropäischer Tradition ist András Gerevich jede Theatralik, jede Rhetorik abhold. Der Tonfall seiner Gedichte
ist sachlich, fast spröde. Ihre Ruhe ängstigt, weil sie erste und letzte Dinge verhandeln: Geburt, Kindheit, Tod und Vergänglichkeit.

 
Ghinga
Gedichte
November 2012
Wie in einen Liebesroman eingefügt, sind Dan Comans Gedichte in Ghinga einem scheinbar fantastischen Geist entsprungen, der das Burleske und Anmutige zu verbinden weiß. In Comans Lyrik verhalten sich die steuernden Kräfte merkwürdig, überwinden die Grenzen zwischen Mensch und Ding.
 
Der Lärm des Fleisches
Gedichte
November 2012
Leben und Tod umschlingen sich hier, Biografie und Metaphysik koexistieren auf schmerzhafte Weise in diesem Buch über die Wirklichkeiten, die unter der Wirklichkeit liegen. Vom Körper handelt es, von der Angst und vom Berühren.
 
L'ange nu
Dichtung
November 2012

In L'ange nu – Der nackte Engel – veröffentlicht der französische Schriftsteller Gérard Haller zwei Beiträge, die Dichtung sind und Dichtung reflektieren. Das namengebende L'ange nu ist ein Prosagedicht, das Haller dem Gemälde La petite fille au ballon (1908) von František Kupka widmet.

 
Mein Großvater konnte fliegen
März 2012

Man ist blass erstaunt und hält die Luft an, angesichts der Welten, in die uns Zsolt Nagy Koppány mit seinen Geschichten entführt. Mit seinem kruden, männlichen Figurenpersonal beschwört der Autor archaische Zeiten und Bilder herauf.

 
Allein jenseits der Zeit
März 2012
»Ich weiß nicht was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin ... « – die bekannte Melodie schiebt sich sanft ins Gedächtnis beim Lesen der ergreifend wehmütigen Gedichte von Vipul Rikhi. Aufgefaltet und ausgebreitet wird das mächtige Repertoire Zeiten und Grenzen überschreitender Themen: Liebe, Trennung, Einsamkeit, Ausgrenzung, Tod.
 
Wie schön das Kaputtgehen ist
Oktober 2011
Dénes Krusovszky thematisiert in seinen Prosagedichten mit kompromissloser Genauigkeit und dennoch behutsam den Fragmentcharakter menschlicher Beziehungen und Situationen.
Mit sanftem Radikalismus montiert er Beziehungskonstruktionen auseinander, macht Mängel, Lücken, Brüche der Existenz sichtbar.
 
Ein Jahr im Paradies
Juni 2011
Es ist alles andere als ein paradiesisches Jahr, das die Protagonistin Sonia durchlebt. Als die junge Frau aus der Provinz eines südosteuropäischen Landes an der Universität nicht aufgenommen wird scheint der Ausbruch aus den kümmerlichen Lebensumständen, in weite Ferne gerückt zu sein.
 
Kabuff
Juni 2011
»Die litauische Sprache: schwerfüßig, doch würdevoll, ein Laden voller Dinge, ein Antiquariat oder, um den Vergleich fortzuführen, wie ein Kabuff – eine ausgefüllte Sprache«.
Laurynas Katkus erweist sich als sachter aber wirkungsvoller Erzähler. Alltagsleben, gesellschaftliche Verhältnisse und Atmosphäre im noch kommunistischen und dann im postkommunistischen Litauen legt der Autor kunstvoll offen.
 
Bienenzucht nach Samuel Beckett
2011

Das Tagebuch eines bislang unbekannten Assistenten Samuel Becketts wird nach einem Lagerhallen-Brand zwischen Becketts nachgelassenen Manuskripten und Dokumenten aufgefunden. Aus ihm geht hervor, dass Beckett und sein Assistent über mehrere Wochen hinweg das Archiv des Schriftstellers für die Nachwelt ordneten.

 
LEXIKON DER SPERRIGEN WÖRTER
Oktober 2010
Anlässlich ihres zwanzigjährigen Jubiläums hat die Akademie Schloss Solitude in Kooperation mit dem Literaturhaus Stuttgart 140 Autoren (derzeitige und ehemalige Stipendiaten aus den Bereichen Literatur, Theater, Theorie und Philosophie sowie Juroren, Mitarbeiter und Gäste der Akademie) eingeladen, jeweils über ein »sperriges« Wort in ihrer Muttersprache zu schreiben - in Gestalt einer Definition, einer Geschichte oder eines Essays, als Prosa, dramatischer Text oder in Gedichtform.
 
Körper
September 2009
Sie arbeiten im Büro, bei der Müllabfuhr oder sich an etwas ab. Sie sind auf der Suche, in der Bredouille oder warten auf den Augenblick, der ihr Leben in andere Bahnen lenkt. Sie haben Sehnsüchte, Ängste und Phantasien. Sie leben, lieben und kränkeln. Sie sind wie wir.
 
Sandfuge
September 2009
In einer Kathedrale, einem Burger King und einem Kaffeehaus, auf dem Rücksitz eines Taxis, beim Köpfen eines Fisches und beim Scheuern des Bodens sind die Figuren aus István László G.s Gedichten auf der Suche.
 
Was schön ist und dem Daniel gefällt
September 2009
Als »abstoßend und schön zugleich« bezeichnet Ernest Wichner, der Daniel Bănulescus Gedichte in ein mal zartes, mal beinahe verstörend rohes Deutsch übersetzt hat, das Werk des Rumänen. Was schön ist und dem Daniel gefällt ist eine Melange aus Liebevollem und Erotischem, Derbem und Befremdlichen, verwebt Poesie und Narration, Spott und Verzweiflung.
 
Schule. Unterstufe
September 2008
Es sind keine schönen Erinnerungen an eine unbeschwerte Schulzeit, die der lettische Autor Pauls Bankovskis in seinem Erzählband Schule ans Licht holt. Doch reibt sich die oft bedrückende Thematik in Bankovskis Geschichten an der verschmitzten Schalkhaftigkeit seiner Sprache und legt so den ambivalenten Charakter des Sich-Erinnerns frei.
 
Naive Pflanze
September 2008
Der Prosaband Naive Pflanze des ungarischen Autors Bálint Harcos erzählt von dem Versuch eines jungen Mannes, sich aus allen sozialen und kulturellen Zusammenhängen herauszulösen, um absolute Freiheit zu erlangen und sich selbst neu entstehen zu lassen.
 
Dream Homes
Schnappschüsse und Kurzgeschichten aus Kapstadt
September 2008
In Dream Homes bietet Henrietta Rose-Innes dagegen vielfache Perspektivwechsel. Ihre Protagonisten zeugen von jenem Moment der Selbsterkenntnis, der von außergewöhnlichen Erfahrungen mit fremden Menschen und unbekannten Orten ausgelöst wird.
 
Europa hat die Form meines Gehirns
September 2007
Unter dem Titel »Europa hat die Form meines Gehirns« publiziert die Akademie eine Sammlung von acht Texten, die Mircea Cartarescu zwischen 1990 und 2007 geschrieben hat und die zur Hälfte in deutscher Sprache noch unveröffentlicht sind. Auch wenn die Themen seiner Texte »umstandsbedingt« rumänisch sind, so lehnt er die Rolle des »Rumänen vom Dienst« ab und beansprucht für sich den universellen »schöpferischen Geist« der Literatur.
 
Diese Fremden
September 2007
»Diese Fremden« sind ganz gewöhnliche Menschen: Sie haben Familie und Nachbarn, führen oberflächliche Gespräche über das Wetter oder ihre Kinder, wohnen in Einzelfamilienhäusern, wie man sie aus amerikanischen Fernsehserien kennt.