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Das dänische Puder
2017

Wie ihre Kurzfilme wirken auch Petra Szőcs’ Gedichte persönlich und intim. Sie umkreisen das Thema Familie mit all seinen schönen und seinen düsteren Seiten und spiegeln die gesellschaftlichen Verhältnisse. Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten sind die Akteure der ironisch-melancholischen Milieustudien und traumhaft-unwirklichen Alltagsszenen, in denen befremdliche, verstörende Momente die vertraute Atmosphäre unterwandern und Geborgenheit und Grausamkeit nahe beieinander liegen.

 
Puschkins Brüste
Gedichtband
2016

Der Gedichtband Puschkins Brüste präsentiert eine Auswahl aus Márió Z. Nemes’ lyrischem Werk. Mit seinen unerhörten Texten, in denen Figuren aus einer phantasmatischen Privat-Ideologie auf berühmte Vertreter der Geschichte und auf nur scheinbar harmloses Märchenpersonal treffen, avancierte Nemes schnell zu einer Kultfigur in der ungarischen Lyrikszene. 

 
Grönland
Novellenzyklus
2016

Ob es ihre Straße im Heimatort oder ihr Arbeitszimmer in Saratoga Springs im US-Staat New York ist, in dem schon ihre amerikanische Berufsgenossin Sylvia Plath gelebt hat, oder die Erinnerung an einen einäugigen Fisch, den sie als Kind angelte und wieder frei ließ – jedes Mal, wenn Angelina Polonskaja ihren Gegenstand beschreibt, erfährt der Leser ihre besondere, einzigartige Sicht auf das Geschehen, stellt sie Bezüge zu ihrem Innenleben her​.

 
Blaue Stunde
2016

Der Gedichtband Blaue Stunde bietet erstmals in deutscher Sprache eine Auswahl der Gedichte von Alice Miller sowie einen Briefwechsel zwischen ihr und dem pakistanischen Autor Bilal Tanweer in der Übersetzung von Nicolai Kobus. 

 
Teiresias' Geständnisse
2013

In guter osteuropäischer Tradition ist András Gerevich jede Theatralik, jede Rhetorik abhold. Der Tonfall seiner Gedichte ist sachlich, fast spröde. Ihre Ruhe ängstigt, weil sie erste und letzte Dinge verhandeln: Geburt, Kindheit, Tod und Vergänglichkeit.

 
Das Heilige Buch der Stille
2013

In Das heilige Buch der Stille forscht Doug Rice nach Ausdrucksformen für Schönheit und Liebe. In Erinnerungen, philosophischen Fragmenten und poetischen Partien denkt der Erzähler über Verlangen und Genuss nach sowie über sein Leben mit Mai und Amber, zwei Frauen, die sein Dasein aus dem Gleichgewicht gebracht haben.

 
Ghinga
Gedichte
2012 - November 2012
Wie in einen Liebesroman eingefügt, sind Dan Comans Gedichte in Ghinga einem scheinbar fantastischen Geist entsprungen, der das Burleske und Anmutige zu verbinden weiß. In Comans Lyrik verhalten sich die steuernden Kräfte merkwürdig, überwinden die Grenzen zwischen Mensch und Ding.
 
Mein Großvater konnte fliegen
2012

Man ist bass erstaunt und hält die Luft an, angesichts der Welten, in die uns Zsolt Nagy Koppány mit seinen Geschichten entführt. Mit seinem kruden, männlichen Figurenpersonal beschwört der Autor archaische Zeiten und Bilder herauf.

 
Allein jenseits der Zeit
2012

»Ich weiß nicht was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin ... « – die bekannte Melodie schiebt sich sanft ins Gedächtnis beim Lesen der ergreifend wehmütigen Gedichte von Vipul Rikhi. Aufgefaltet und ausgebreitet wird das mächtige Repertoire Zeiten und Grenzen überschreitender Themen: Liebe, Trennung, Einsamkeit, Ausgrenzung, Tod.

 
Der Lärm des Fleisches
Gedichte
2012
Leben und Tod umschlingen sich hier, Biografie und Metaphysik koexistieren auf schmerzhafte Weise in diesem Buch über die Wirklichkeiten, die unter der Wirklichkeit liegen. Vom Körper handelt es, von der Angst und vom Berühren.
 
L'ange nu
Dichtung
2012

In L'ange nu – Der nackte Engel – veröffentlicht der französische Schriftsteller Gérard Haller zwei Beiträge, die Dichtung sind und Dichtung reflektieren. Das namengebende L'ange nu ist ein Prosagedicht, das Haller dem Gemälde La petite fille au ballon (1908) von František Kupka widmet.

 
Ein Jahr im Paradies
2011
Es ist alles andere als ein paradiesisches Jahr, das die Protagonistin Sonia durchlebt. Als die junge Frau aus der Provinz eines südosteuropäischen Landes an der Universität nicht aufgenommen wird scheint der Ausbruch aus den kümmerlichen Lebensumständen, in weite Ferne gerückt zu sein.
 
Kabuff
2011

»Die litauische Sprache: schwerfüßig, doch würdevoll, ein Laden voller Dinge, ein Antiquariat oder, um den Vergleich fortzuführen, wie ein Kabuff – eine ausgefüllte Sprache«.
Laurynas Katkus erweist sich als sachter aber wirkungsvoller Erzähler. Alltagsleben, gesellschaftliche Verhältnisse und Atmosphäre im noch kommunistischen und dann im postkommunistischen Litauen legt der Autor kunstvoll offen.

 
Wie schön das Kaputtgehen ist
2011

Dénes Krusovszky thematisiert in seinen Prosagedichten mit kompromissloser Genauigkeit und dennoch behutsam den Fragmentcharakter menschlicher Beziehungen und Situationen.
Mit sanftem Radikalismus montiert er Beziehungskonstruktionen auseinander, macht Mängel, Lücken, Brüche der Existenz sichtbar.

 
Bienenzucht nach Samuel Beckett
2011

Das Tagebuch eines bislang unbekannten Assistenten Samuel Becketts wird nach einem Lagerhallen-Brand zwischen Becketts nachgelassenen Manuskripten und Dokumenten aufgefunden. Aus ihm geht hervor, dass Beckett und sein Assistent über mehrere Wochen hinweg das Archiv des Schriftstellers für die Nachwelt ordneten.

 
LEXIKON DER SPERRIGEN WÖRTER
2010
Anlässlich ihres zwanzigjährigen Jubiläums hat die Akademie Schloss Solitude in Kooperation mit dem Literaturhaus Stuttgart 140 Autoren (derzeitige und ehemalige Stipendiaten aus den Bereichen Literatur, Theater, Theorie und Philosophie sowie Juroren, Mitarbeiter und Gäste der Akademie) eingeladen, jeweils über ein »sperriges« Wort in ihrer Muttersprache zu schreiben - in Gestalt einer Definition, einer Geschichte oder eines Essays, als Prosa, dramatischer Text oder in Gedichtform.
 
Das Geisterschiff
2005
Manchmal gibt es Wunder in der Theaterwelt. Es erscheinen junge Menschen, zugleich bescheiden und furchtlos, die sich an die großen Themen der Theatergeschichte heranwagen. So Margareth Obexer, die den Stoff der griechischen Tragödien von Neuem befragt und uns mit einer neuen Art von Tragödie konfrontiert.
 
Zentrifuge
September 2004
Ein Stück Literatur voller Witz, bitterer Ironie und Distanz, ein permanentes furioses Spiel mit Sprache, Stilebenen, Textsorten und Gattungen, in kongenialer Übersetzung aus dem Rumänischen von Eva Wemme.
 
Milch
Buch mit CD
2004

Beatrix Haustein hat lyrische Texte von großer Intensität geschrieben. Der Atem ihrer Sprache ist kühl, die Form ihrer Gedichte klar und meist reimlos. Kunstvoll verwebt sie Eichendorff und Heine, ihre wichtigste Frage stellt sie jedoch mit Hölderlins Hälfte des Lebens: »Weh mir, wo nehm' ich, wenn / Es Winter ist, die Blumen (...).«

 
Der Autobus mit den Buckligen
2003
Nora Iuga geht in diesem Episodenreigen mit Sam durch alle Lebenslagen, zeichnet augenzwinkernd Momentaufnahmen, die trotz oder gerade wegen ihrer scheinbaren Willkür die männlich-menschliche Existenz in ihrer grotesken Gänze widerspiegeln.