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Alles, was ich über Zahlen weiß
2018

In jenem heißen Sommer ertränkte Eveline einen ganzen Schwarm Wespen und machte, während sie um die winzigen Leichname herum in der Erde grub, eine finstere Entdeckung. Ein Universitätsprofessor steht unangemeldet vor der Tür einer Kartenlegerin in Arizona und ahnt nicht, wie sehr diese Frau sein Leben verändern wird. Eine plötzliche Welle von Kindesentführungen versetzt eine junge Mutter in Angst und Schrecken. Als die Preußische Armee eingreift, bittet die belagerte Stadt Paris den Leiter des städtischen Zoos um einen ganz ungeheuerlichen Gefallen. Und bei einer Coca-Cola in einer Andalusischen Dorfbar erfährt eine junge Frau von einem Fremden was das Schlimmste ist, das eine Mutter tun kann.

 
Das dänische Puder
2017

Wie ihre Kurzfilme wirken auch Petra Szőcs’ Gedichte persönlich und intim. Sie umkreisen das Thema Familie mit all seinen schönen und seinen düsteren Seiten und spiegeln die gesellschaftlichen Verhältnisse. Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten sind die Akteure der ironisch-melancholischen Milieustudien und traumhaft-unwirklichen Alltagsszenen, in denen befremdliche, verstörende Momente die vertraute Atmosphäre unterwandern und Geborgenheit und Grausamkeit nahe beieinander liegen.

 
Unterwasserstädte
Erzählungen
2017

Unterwasserstädte ist eine feine Auswahl an Erzählungen aus dem in ungarischer Sprache erschienenen Erzählband Balbec Beach, in der Übersetzung von Timea Tankó und Lacy Kornitzer.

 
Puschkins Brüste
Gedichtband
2016

Der Gedichtband Puschkins Brüste präsentiert eine Auswahl aus Márió Z. Nemes’ lyrischem Werk. Mit seinen unerhörten Texten, in denen Figuren aus einer phantasmatischen Privat-Ideologie auf berühmte Vertreter der Geschichte und auf nur scheinbar harmloses Märchenpersonal treffen, avancierte Nemes schnell zu einer Kultfigur in der ungarischen Lyrikszene. 

 
Grönland
Novellenzyklus
2016

Ob es ihre Straße im Heimatort oder ihr Arbeitszimmer in Saratoga Springs im US-Staat New York ist, in dem schon ihre amerikanische Berufsgenossin Sylvia Plath gelebt hat, oder die Erinnerung an einen einäugigen Fisch, den sie als Kind angelte und wieder frei ließ – jedes Mal, wenn Angelina Polonskaja ihren Gegenstand beschreibt, erfährt der Leser ihre besondere, einzigartige Sicht auf das Geschehen, stellt sie Bezüge zu ihrem Innenleben her​.

 
Blaue Stunde
2016

Der Gedichtband Blaue Stunde bietet erstmals in deutscher Sprache eine Auswahl der Gedichte von Alice Miller sowie einen Briefwechsel zwischen ihr und dem pakistanischen Autor Bilal Tanweer in der Übersetzung von Nicolai Kobus. 

 
Unangebrachte Direktheit
Gedichte
2015

Aaron Kunins Gedichte sind von schockierender Nähe und kühler Distanz, fesselnd und abweisend zugleich. Der Gedichtband stellt in der deutschen Übersetzung von Nicolai Kobus eine repräsentative Auswahl aus Kunins lyrischem Werk vor, das zwischen 2005 und 2014 bei Fence Books erschienen ist.

 
Der Deutsche Traum
Roman
2015

Der Deutsche Traum entstand während Dominic Otiang’as Stipendienaufenthalt 2013/2014 an der Akademie Schloss Solitude als Fortsetzung und Überarbeitung seines Romans The Dalaian Immigrant.

 
Architektur für Reisende
Reisenotizen, Gedichte
2014

Architektur für Reisende ist ein Gedichtband mit Reisenotizen zu einer Wanderung quer durch den amerikanischen Bundesstaat Texas. Der größte Teil des Buches entstand im Rahmen des gleichnamigen Bauprojekts, das der Autor gemeinsam mit dem Architekten Alan Worn, der Lyrikerin Lynn Xu sowie Familie und Freunden in Marfa, Texas realisierte.

 
Allmaschine
Gedichte
2014

Die Gedichte von Kinga Tóth spielen mit sinnlichen und ästhetischen Erfahrungswerten ihrer Leser. In akribischen Beschreibungen werden technische Bauteile mit eindringlichen menschlichen Empfindungen verwoben. Immer wieder geht es um die physischen Beziehungen zwischen Maschine und Mensch, wobei Letzterer objektiviert und enthumanisiert wird. Mensch und Maschine werden zu Kategorien. Die Sprache bleibt sachlich und nüchtern. Doch ist es genau diese Kälte und Präzision, die den Blick auf die traumartigen Szenarien schärft und verstärkt.

 
Das Heilige Buch der Stille
2013

In Das heilige Buch der Stille forscht Doug Rice nach Ausdrucksformen für Schönheit und Liebe. In Erinnerungen, philosophischen Fragmenten und poetischen Partien denkt der Erzähler über Verlangen und Genuss nach sowie über sein Leben mit Mai und Amber, zwei Frauen, die sein Dasein aus dem Gleichgewicht gebracht haben.

 
Teiresias' Geständnisse
2013

In guter osteuropäischer Tradition ist András Gerevich jede Theatralik, jede Rhetorik abhold. Der Tonfall seiner Gedichte ist sachlich, fast spröde. Ihre Ruhe ängstigt, weil sie erste und letzte Dinge verhandeln: Geburt, Kindheit, Tod und Vergänglichkeit.

 
Mein Großvater konnte fliegen
2012

Man ist bass erstaunt und hält die Luft an, angesichts der Welten, in die uns Zsolt Nagy Koppány mit seinen Geschichten entführt. Mit seinem kruden, männlichen Figurenpersonal beschwört der Autor archaische Zeiten und Bilder herauf.

 
Allein jenseits der Zeit
2012

»Ich weiß nicht was soll es bedeuten, dass ich so traurig bin ... « – die bekannte Melodie schiebt sich sanft ins Gedächtnis beim Lesen der ergreifend wehmütigen Gedichte von Vipul Rikhi. Aufgefaltet und ausgebreitet wird das mächtige Repertoire Zeiten und Grenzen überschreitender Themen: Liebe, Trennung, Einsamkeit, Ausgrenzung, Tod.

 
Ghinga
Gedichte
2012 - November 2012
Wie in einen Liebesroman eingefügt, sind Dan Comans Gedichte in Ghinga einem scheinbar fantastischen Geist entsprungen, der das Burleske und Anmutige zu verbinden weiß. In Comans Lyrik verhalten sich die steuernden Kräfte merkwürdig, überwinden die Grenzen zwischen Mensch und Ding.
 
Der Lärm des Fleisches
Gedichte
2012
Leben und Tod umschlingen sich hier, Biografie und Metaphysik koexistieren auf schmerzhafte Weise in diesem Buch über die Wirklichkeiten, die unter der Wirklichkeit liegen. Vom Körper handelt es, von der Angst und vom Berühren.
 
L'ange nu
Dichtung
2012

In L'ange nu – Der nackte Engel – veröffentlicht der französische Schriftsteller Gérard Haller zwei Beiträge, die Dichtung sind und Dichtung reflektieren. Das namengebende L'ange nu ist ein Prosagedicht, das Haller dem Gemälde La petite fille au ballon (1908) von František Kupka widmet.

 
Ein Jahr im Paradies
2011
Es ist alles andere als ein paradiesisches Jahr, das die Protagonistin Sonia durchlebt. Als die junge Frau aus der Provinz eines südosteuropäischen Landes an der Universität nicht aufgenommen wird scheint der Ausbruch aus den kümmerlichen Lebensumständen, in weite Ferne gerückt zu sein.
 
Kabuff
2011

»Die litauische Sprache: schwerfüßig, doch würdevoll, ein Laden voller Dinge, ein Antiquariat oder, um den Vergleich fortzuführen, wie ein Kabuff – eine ausgefüllte Sprache«.
Laurynas Katkus erweist sich als sachter aber wirkungsvoller Erzähler. Alltagsleben, gesellschaftliche Verhältnisse und Atmosphäre im noch kommunistischen und dann im postkommunistischen Litauen legt der Autor kunstvoll offen.

 
Wie schön das Kaputtgehen ist
2011

Dénes Krusovszky thematisiert in seinen Prosagedichten mit kompromissloser Genauigkeit und dennoch behutsam den Fragmentcharakter menschlicher Beziehungen und Situationen.
Mit sanftem Radikalismus montiert er Beziehungskonstruktionen auseinander, macht Mängel, Lücken, Brüche der Existenz sichtbar.