Okt 9 – Nov 14, 2021

Ausstellung »War, bin, werde sein«

Datum: Okt 9, 2021, 13:00 Uhr

Dauer: Okt 9 – Nov 14, 2021

Ort: Akademie Schloss Solitude

Öffnungszeiten:

Samstags und Sonntags, jeweils 13 bis 18 Uhr

Bitte beachten Sie, dass der Besuch der Ausstellung nur mit der Vorlage eines Nachweises gemäß der 3G-plus-Regelung (geimpft, genesen oder PCR-getestet) möglich ist.

 

Stegmeyer Fischer Creative Studio

Die Ausstellung War, bin, werde sein zeigt aktuelle Produktionen von Stipendiat*innen an verschiedenen Orten in der Akademie.

Unter dem Motto »Solidarität« fand das Sommerfest der Akademie im September statt. Alle, die beim Sommerfest nicht dabei sein konnten, haben noch bis zum 14. November 2021 die Möglichkeit  künstlerische Positionen aktueller und ehemaliger Stipendiat*innen an verschiedenen Orten in der Akademie und rund um die Akademie zu sehen.

Die polnische Künstlerin Alicja Wysocka ließ ihre Recherchen zu Mineralquellen in Stuttgart in die poetische Installation Lamentations einfließen. In ihrer Videoprojektion reflektiert sie slawische Wassergeister, Wassersymbolismus und deren Bedeutung in verschiedenen Religionen und Ritualen. Der ungarische Fotograf Barnabás Neogrády-Kiss präsentiert das visuelle Fototagebuch SOLITUDE, eine humorvolle Reflektion des Alleinseins und seiner eigenen Wahrnehmung während seines Stipendien-Aufenthalts an der Akademie in der Hochphase der Pandemie. Ebenfalls zu sehen sind aktuelle Arbeiten der beiden namibischen Künstler*innen Vitjitua Ndjiharine und Hage Nasheotwalwa Mukwendje, die im Rahmen der Namibia-Initiative des Landes Baden-Württemberg zu Gast in Stuttgart waren. Vitjitua Ndjiharine’s Multimedia-Collagen bilden Situationen ab, die durch unterschiedliche Momente ihrer Familienhistorie inspiriert sind und so verschiedene Zeitstränge deutsch-namibischer Kolonialgeschichte miteinander verweben. Hage Mukwendje’s Arbeit Sounds Of Origin, ein Gemälde mit alten Tonaufnahmen, befragt Konzepte der »Erinnerung«, deren Wahrheitsgehalt ungewiss oder unmöglich zu beweisen ist.
Neben weiteren Einzelpositionen sind auch drei Gruppen-Ausstellungen zu sehen.  Mutations, მუტაციები, mutaciones setzt sich thematisch mit der Nutzung alternativer Netzwerkinfrastrukturen und einer Zusammenführung von Gemeinschaften über die digitale Kluft hinweg auseinander und die Ausstellung You have a fullness you need to bring out hinterfragt und überdenkt die Art und Weise, wie wir textbasierte Kunst konsumieren.

Die Ausstellungen sind jeweils Samstag und Sonntag von 13 bis 18 Uhr geöffnet unter Berücksichtigung der 3G-plus-Regeln.

Der Titel der Ausstellung entstammt einem Projekt von Solitude-Stipendiat*innen, die sich mit dem Internationalen Sozialistenkongress 1907 in Stuttgart befassen. »Ich war, Ich bin, ich werde sein« sind die Worte Rosa Luxemburgs, mit denen sie damals zum politischen Widerstand und zur Solidarisierung aufrief. Heute sind sie eine Erinnerung an ihr Wirken ebenso wie ein Denkanstoß für unsere Zukunft. Mit welchen Mitteln können wir Solidarität über Grenzen hinweg leben?

Führungen

Sonntag, 17. Oktober
deutsch: 14 bis 15 Uhr
englisch: 16 bis 17 Uhr

Sonntag, 14. November
deutsch: 14 bis 15 Uhr
englisch: 16 bis 17 Uhr

Die Anmeldung zur Führung ist jeweils bis Freitag um 12 Uhr per E-Mail via anmeldung@akademie-solitude.de möglich.

Positionen

 

Aparato cifi (Mayra Roffe Gutman & Juan Pablo Anaya Arce), Mac Andre Arboleda, Giorgi Rodionov, Juan Pablo García Sossa |  Futura  Trōpica  Netroots, Ricardo Miranda Zúñiga & Kurt Olmstead:

Web Residencies – Mutations, მუტაციები, mutaciones

Gruppenausstellung / Appendix (Zugang über Schlosshof)


Alicja Wysocka: Lamentations

Kuratiert von Olivia Berkowicz

Installation mit Videoprojektion


Barnabás Neogrády-Kiss: SOLITUDE

Fotobuch / Atelier 15 (Zugang über Innenhof der Akademie)


Valentina Sciarra: GENTILISSIMI

Installation mit 100 Zeichnungen, 20 x 15 cm / Atelier 15 (Zugang über Innenhof der Akademie)


Caitlin Berrigan, Mukenge/Schellhammer, Hanae Utamura:

Dreams of Solidarity to Fill the Vacuum

Kuratiert von Gloria Aino Grzywatz, Caroline Meyer-Jürshof & Mara-Johanna Kölmel

Filmscreening auf drei Bildschirmen / Studio 9, Haus 3 (Zugang über den Innenhof der Akademie)


Maria Daria Oancea & George Marinescu (Atelier Ad Hoc): The Third Instance

Mikro-Architektur/Installation / Eingang Herman’s Library, Haus 3 (Zugang über den Innenhof der Akademie)


Dante Besong, Nkiacha Atemnkeng, Howard M-B Maximus, Lebohang Mojapelo, Yash Pradhan, Christo Musinguzi und Kanyinsola Olorunnisola: You have a fullness you need to bring out

Kuratiert von Dzekashu MacViban

Ausstellung / Atelier 16 (Zugang über den Innenhof der Akademie)


Vitjitua Ndjiharine 

Ausstellung / Hirschgang Erdgeschoss, Haus 3


Hage Nasheotwalwa Mukwendje: Sounds of Origin

Ausstellung / Hirschgang Erdgeschoss, Haus 3